Weblog-Archiv für 15. Februar 2002

My Own Sense, Noting in Common, That Very Times I Saw

Februar 15, 2002

Alles im Neusser Flic Flac

Es ist Freitag und ich sitze auf der Arbeit. Habe mal wieder Spätschicht….. Plötzlich klingelte mein Handy und der gute Tim ist am Apparat. Heute sollten Nothing in Common im Neusser Flic Flac spielen, doch leider musste ich länger arbeiten. Ich schaffte es doch noch irgendwie schneller fertig zu werden, und sprang kurz vor 21 Uhr leicht abgehetzt in meine Wagen. Zum Glück arbeite ich in der selben Stadt und nach einem kurzen Sprint schaffte ich es noch pünktlich zu Beginn der ersten Band.

Der kleine Laden in Neuss war mal wieder gut gefühlt und langsam wird das jammern nach den Scholl Haus Konzis überflüssig! Na ja ein wenig… Heute Abend soll hier also ein Emo Konzi stattfinden, wenn ich diesen Namen höre! Heute wirklich ein Schimpfwort, aber was macht man nicht alles für seine lokale Szene macht…

Als erstes vielen mir die vielen doch recht jungen Leute auf, vorallem die in der „Ersten Reihe “ dem Anfang entgegen fiebernden Mädels erinnerten mich an die Epitaph und Fat Wreck Zeiten. Na gut……

Tim freute sich das ich es doch noch geschafft hatte und plötzlich ohne jegliche Vorankündigung fing die erste Band des Abends mit ihrem Set an. Über -My Own Sense- kann ich eigentlich nicht viel sagen, da unsere Hunger doch größer war als das Musikalische Interesse. Nach lecker essen beim Türken um die Ecke kamen wir noch „rechtzeitig“ zum letzten Song der Band zurück. Ich glaube nicht das wir etwas großartiges verpasst hatten. Als wir den Raum betraten hörten wir irgend eine Art Schrammelpop mit schrecklichen Deutschen Gesang. Es hörte wirklich sehr gequält und irgendwie witzig an. Mit einem Schmunzeln auf den Lippen warteten wir nun zusammen mit dem recht jungen Volk auf Noting in Common. Nach einer kurzen Umbauzeit legten die Neusser auch gleich los. Ihr Samiam beeinflusster Emopop konnte mich begeistern und kam in den kleinen Schuppen noch ein wenig besser rüber wie im Prime Club. Die Band rockte ganz gut und vergaß diesmal nicht genau zum richtigen Zeitpunkt auf zuhören.

Dann kamen die mir die bis dato völlig unbekannten -That very time i saw- auf die kleine Bühne. Natürlich auch mal wieder Emopop, jedoch konnte sie mich von den erste Song, bedingt durch ihre gelungene Abwechslung, begeistern. Immer wieder mixten sie ihre Musik mit gelungenen Breaks und zweistimmigen Gesang an. Es machte mir richtig Spaß und so wahren sie der heutige Gewinner für mich.

Irgendwie war der Abend nicht allzu schlecht ausgefallen, jedoch so richtig in Konzi Stimmung bin ich nicht gewesen. Besser als ne durchzechte Nacht in irgendeiner Kneipe war es dann doch und so führ ich zufrieden nach Hause.

Durchde