Da musste ich hin!
Nach einem Aufruf durch Ingo, dem alten Metalhead, gab es nichts anderes als zur Show zugehen.
Assassin die Trashmetal Legende aus Düsseldorf hatte in den 80igern zwei geile Scheiben herausgebracht, und wollte es nun nach fast 13 Jahren noch einmal wissen…
Diese Show welche nur 5 Euro kostete, sollte kein einmaliges Erlebnis bleiben, sondern der Auftakt zu einer Menger Shows…
Wie ich hörte basteln die „Alten Herren“ schon fleißig an neuen Aufnahmen. Alles das machte mich so neugierig, packte meine Freundin unter dem Arm und fuhr nach Düsseldorf um mir die Sache mal genauer unter die Lupe zu nehmen!
Da wir uns noch keine Karten im Vorverkauf besorgt hatten, machten wir uns schon recht früh auf . Am Zaak angekommen beschlossen wir das Kiosk auf der Kiefernstrasse zu besuchen. Also hier trifft sich ja ein Volk, das kann ich Euch sagen…!
Ich hatte das Gefühl mitten in einem Theaterstück zu sein. Das schlimmste wahr, das die „Kiosk Frau“ versuchte, ihre ohnehin schon durch geknallten Gäste noch weiter anzusticheln! Der beste Spruch von Ihr war, ein Mann konnte sich nicht entscheiden ob er noch ein belegtes Brötchen zum Bier nehmen sollte, „Du sollst trinken und nicht essen!“
Ich kaufte mir ein Bier für 1,03 Euro, wer kommt auf so einen Preis ?, und schlenderten ein um den Häuserblock.
Natürlich hatten wir uns dabei fast verlaufen, aber davon möchte ich an dieser Stelle nicht berichten…
Als wir es dann doch schafften zurück zum Zaak zu finden, trudelten auch schon die ersten Leutchen im Biergarten ein. Größtenteils Altmetaler ließen sich blicken und ich fühlte mich als hätte jemand das Rad der Zeit zurück gedreht. Trotz allem wunderte ich mich das recht wenig Leute da wahren. An einem Abend?!
Bei einem netten Pils traf ich dann Ingo welcher heute die Ehrenvolle Aufgabe hatte, sich um den T-Shirt Verkauf der Band zu kümmern. War wohl nichts mit Abrocken ?!
Es wahren heute Abend neben Assassin noch zwei weitere Bands angekündigt.
Eine Slayer Coverband -Hanns Martin Slayer- und – The Mexican Allstars- wollten uns ein Ständchen geben.
Gegen 20 Uhr war dann der Einlass und um 21 Uhr betraten -The Mexican Allstars- die Bretter die die Welt bedeuten. Ein Teil der Band kam mit netten Masken daher, doch dieses Thema war genauso ausgelutscht wie deren Musik. Geboten wurde deutsprachiger Rock mit ein paar Sprechgesangparts aller -Rage Against..-
Lange hielten wir es nicht aus und machten uns auf den Weg nach draußen in den Biergarten. Hier tummelten sich nun doch schon ne Menge an Leuten und nun wahr mir klar es wir heute noch richtig voll!
Ein Pils später war endlich Ruhe im Zaak und wir machten uns wieder auf um nicht die – Hanns Martin Slayer Band zu verpassen. Ne Menge Leute stürmten vor die Bühne um den -Slayer Sound- Live in einem kleinen Club erleben zu dürfen!
Fünf Kurzhaarige Jungs betraten die Bühne und dann habe ich es gesehen, auf dem Bass da klebte doch ein -Burned Out- Sticker!!
Da wurde es mir klar, hier handelte es sich nicht um wahre Metalheads ![]()
Genauso ging es zur Sache mit einer menge Spass in den Backen und einen super Sound, riss die Band alles vom Parkett!!!!! Die Jungs hatten es nicht schwer die Zuschauer zu begeistern. Vom ersten Song an ging sowohl auf, als auch vor der Bühne die Post ab.
Größtenteils wurden Songs der ersten Platten gespielt. Als dann -South of Heaven – ertönte, war niemand mehr zu halten….
Was für ein Fest!!!!!!
Völlig durchgeschwitzt und noch ein Bierchen später wurde es langsam bedrohlich eng in dem Konzertraum. Laura hatte die Schnauze voll und hielt sich weiter hinten auf. Die „Alten Herren“ von Assassin betraten die Bühne und nach einem „Jetzt kommt die Band auf die Ihr 13 Jahre gewartet habt…“ ging es auch schon los!
Lauter Trash Metal vom feinsten wurde geboten. Ich hätte nicht gedacht das es noch so viel Kuttenträger gab und die ganze Stimmung war irgendwie wie früher, als ich selbst viel Trash Metal hörte und mit Bands wie Assassin aufwuchs. Irgendwie schien jedoch der Bassist nicht so recht in die Band zu passen und spielte nur sein Pflichtprogramm herunter. Bin mir auch nicht sicher ob er noch von der Ersten Besetzung der Band war…
Zwischen Tracks der beiden Alben wurden auch neue noch unveröffentlichte Stücke als Kostprobe zu einem Hoffentlich neuen Album zum besten gegeben. Die Band versteht es heute noch im Vergleich zu vielen ihrer Kollegen zu rocken bis die Wände wackeln. Einfach nur geil, Haare flogen durch die Luft, im Moshpit war die Hölle los und der Band machte es sichtlich Spaß wieder auf der Bühne zu stehen! Natürlich durfte zum Abschluss ihr Song -Assassin- nicht fehlen und aus mindestens 100 Kehlen wurde der Text lauthals mit gesungen……
Der Abend beendeten wir mit einer Einladung zur -Düsseldorfer Death Parade- , mal schauen, wenn ich Zeit habe, dann gehe ich dort mal hin und werde sicherlich berichten…
So, nun war ein netter Abend auch schon wieder vorbei und wir beschlossen mal kurz bei Burgen King vorbei zu schauen. Schon während der Autofahrt bemerkte ich meinen dicken Schädel und weiß nicht ob es am Alkohol, der Lauten Musik oder was auch immer gelegen haben muss…….
Durchde