Immer wenn Monochrome in meiner Nähe spielen muss ich hin! Heute sollte ich mich mit dem Sänger der Band treffen. Würde mich schon mal interessieren wie Marc zu ihrer Situation steht ohne Sängerin weiter zu machen. Dann würde ich natürlich gerne wissen wie diese Band drauf ist, welche den Soundtrack spielt der mich seit den letzten 10 Jahren begleitet……
Heute konnte einfach nichts schief gehen. Koordinatorin Laura als Beifahrer und eine anständige Wegbeschreibung im Gepäck, so machten wir uns auf -Richtung Bonn.
Und tatsächlich, zum ersten Mal wir hatten uns nicht verfahren! Sofort fand ich auch einen Parkplatz direkt vor dem Laden, einfach wie im Bilderbuch. Da wir noch ein wenig früh dran wahren, machten wir uns auf die Suche nach einer netten Pizzeria. Diese fanden wir letztendlich direkt auf der anderen Straßenseite. Der Laden war recht klein, unkompliziert und nett. Ein wenig Angst bekam ich jedoch als der Bäcker Laura fragte ob sie ihre Pizza mit Spiegelei haben wollte!? Jedoch war diese nicht weiter begründet und wir bekamen gutes Essen für kleines Geld….
So nun aber schnell zum Kult 41.!!! Das Konzert sollte schon gegen 19.30 Uhr anfangen und um 22 Uhr zu Ende sein.
Ja die leben Anwohner….
Direkt vor der Türe traf ich dann auch schon den Marc. Es machte wirklich Spaß mit ihm zu plaudern und nebenbei konnte ich ein wenig über die Zukunft der Band aus erster Hand erfahren.
-Auf der Webseite ist eine neue Single für Anfang 2004 angekündigt. Diese könnte jedoch auch schon früher erscheinen, relative Spontan. Da Bandmitglieder aus der Schweiz kommen ist es nicht immer so einfach mit dem Proben. Na hoffentlich veröffentlichen sie nicht wieder absolut heimlich, so das niemand etwas davon mitbekommt. Also liebe Band, bitte melden ; – )
Dann interessierte mich natürlich wie es nun mit der Band weiterginge. Sängerin hin oder her und überhaupt….
Ich hatte ja beim letzten Konzi Bericht von Monochrome in Köln berichtet das die Jungs auf jeden Fall weiter machen, gut so. Marc wollte sich auf meine Frage nicht zu sehr festlegen. Es würde ne Menge guter Sängerinnen geben. Doch wolle man nicht einfach eine Kopie, sondern eine Person die einen gewissen “Style” rüberbringt. Evtl. könnte man sich auch vorstellen eine Platte aufzunehmen bei der ein weiblicher Gesang im Hintergrund steht. Marc erzählte mir das sie bis dato nie die Möglichkeit hatten die bestehenden Songs, welche alle auf die Sängerin zurecht geschrieben wurden, nun in der verringerten Besetzung zu proben. So weit so gut…..
Es war Zeit den kleinen “Saal” einen Besuch abzuhalten. Mir gefiel es hier. Die Getränkepreise waren der Hammer!
Bier 1.50, Cola 50 Cent und Wasser umsonst. Verrieben wurden auch Pfundweise Kaffe und ich wurde den Gedanken nicht los das die guten Männer die Location mit einem Büdchen verwechselten. Die erste Band des Abends “Psylophon” steckten noch Mitten im Soundscheck, als der Mischer nebenbei für die Bands am Spülbecken Nudeln abschreckte! Das Bier floss und gute Stimmung lag in der Luft. Ein geselliger Abend in Familiärer Atmosphäre bahn sich an.
“Psylophon” betraten die Bühne. Ich war gespannt auf das was kam. Zwei Mann spielten Bass, Gitarre und Schlagzeug. Sicherlich werdet Ihr Euch nun fragen wie das nun wieder gehen soll. Man teilte sich die Parts und benötigten Instrumente halt so ein wie es der Song gerade verlangte. Ein Ständiges Bäumchen wechsele Dich wurde geboten. Ihre meist instrumentale Musik wurde perfekt mit Samples angereichert, das man das Gefühl bekam eine mindestens sechs Köpfige Band auf der Bühne zu erwarten. Bühne, gutes Thema! Habe noch nie einen kleinen Klub mit solch einer hohen Bühne gesehen. Der Spielplatz der Band musste auf einer anderen “Ebene” des Hauses stattgefunden haben, dieses verriet ein Durchbruch. Nach fast einer Genickstarre und einer Instrumentalen Version ähnlich der genialen Band “Kurt” verließ die Band irgendwann die Bühne. Nett und mal was ganz anderes…..
Ein paar Biere später und einer kleinen Umbaupause betraten endlich Monochrome die Bühne. Die Jungs legten sofort los mit einer Spielfreude die immer wieder nett anzusehen ist. Sänger Marc schwang wie gewohnt den Mikroständer als wenn es einen Preis für die beste Akrobatik an diesem zu gewinnen gäbe. Das was dem Metalhead die Luftgitarre , ne lassen wir das 
Direkt nach dem zweiten Song”Analog und Ehrlich” sprang der funke bei mir über. Ich konnte einfach nicht mehr still stehen. Ihr Sound reißt einfach mit. Diese Stimmung aus emotionaler “Rock, Pop/Hardcore?” Musik geht einfach unter die Haut. Die wundervollen Musiker, welche ihre Instrumente vollends beherrschen, taten ihr übriges. Selten Live eine solch disziplinierte Band gesehen. Hier stimmte mal wieder alles, die Performance der Sound…
Das geniale an deren Musik finde ich, das selbst gewohnte Songs sich immer weiter entwickeln und jede neue Platte etwas eigenständiges bietet ohne zu enttäuschen. Es fing mit Dawnbreed an und endet hoffentlich nicht so schnell mit Monochrome. Ich bin so neugierig auf`s neues Material……!
Wie immer war auch dieses Konzert viel zu kurz und nach einem kleinen Smalltalk fuhren wir dann heim. Ich komme wieder keine Frage!
Durchde