Eigentlich müsste ich ja noch 2 Monate warten bis ich das Vergnügen haben darf den Nachfolger der Hammerplatte -Jane Doe- zu hören!
Ich konnte es kaum erwarten und legte -You Fail Me- auf.
Nach einem kurzen Instrumental Intro, welches genauso gut die Einleitung einer Psycho Platte sein konnte, kracht es dann auch schon aus dem Boxen….
Doch was ist das? Wie eine Weiterführung der -Jane Doe- hört sich ihr erster Track jedoch überhaupt nicht an!
Ihr Style erinnert Anfangs eher den fast vergessenden Intricate. Es wird auf Abwechslung im Gesang geachtet und zum ersten Mal verstehe ich ihre Texte 
Die Schlagzeugarbeit im Mittelteil erinnert mich an eine flottere Version alter Neurosis mit Emo Einschlag. Converge auf Abwegen?
Daran änderen auch ein paar schräge Gitarrenparts nichts!
Der dritte Track schlägt dann eher in die gewohnte Converge Schule. Leider fehlt mir das überdrehte welches die Band für mich ausmachte. Hier und da zum Metal ein paar nette Hardcoreparts und aus ist die Maus….
Der vierte Track biete Converge pur mit netten Mittelteil welchen die gute Produktion gut im Gesicht steht. Man merkt das die Jungs laaaaannnngge im Studio gesessen haben müssen.
-Hope Street- und -Heartless-. Fünfter und Sechster Song der Platte klingen als währen sie direkt nach der Jane Does Session aufgenommen worden. Gab es bei ihrer neuen Platte mehrer Produktionszyklen?
Mit -You fail me – kommt der ersten Song der Platte welcher über die 5 Minuten Grenze geht. Recht doomig geht es daher und auch hier schienen stellenweise Neurosis Pate gestanden zu haben.
Mit dem Achten Song, über 6 Minuten, begehen sie dann den totalen Stylebruch. Es werden doch tatsächlich die Akkustikgitarren ausgepackt! Das ganze erinnert ein wenig an die neueren Neurosis Sachen. Ebenso der Gesang der den fast schon richtig gesungenen genannt werden kann. Im Hintergrund klingen Samples, oder höre ich da sogar ein Keyboard?
Beim nächsten Track geht es dann wieder aggresive gewohnt zur Sache. Hier sind deutlich ihre Hardcoreroots zu hören. Chaoselemente fehlen fast vollständig auf der Platte. Jedoch der doomige Mittelpart von -Eagles become Vulures- erinnert dann wieder an Neurosis.
Song Nummer 10. ist ganz nett, wenn auch nichts besonderes…..
In -Her Blood- nervt mich. Der doomige Part ist zu lang und klingt zu Monoton für meine Ohren.
Der 12. und letzte Track von -You fail Me- . Möchte bis auf den geschrieenen Endpart überhaupt nicht nach Converge klingen. Experimnetaler Hardcore…..
Hmmmm, sicherlich braucht diese Scheibe noch ein wenig Zeit.
Converges Messlatte sind natürlich auch immer ein wenig höher gesetzt als bei anderen Bands. Und ist es nicht am schwersten sich mit sich selbst zu messen?
Mit Abstand die abwechslungsreichste Converge Platte und bin mal gespannte wie Euch die Scheibe gefallen wird …..
Durchde