Fast 10 Jahre ist es her als ich mein letztes Synthy -Elektro-Pop Konzert besucht hatte….
De/Vision dieses JAhr wollte ich mir dann auf keinen Fall nehmen lassen!
Leider schaffte es niemand mit zur Show zu kommen und so machte mich alleine auf den Weg nach Duisburg…..
Heute schaffte ich es sogar fast auf den direkten Weg zu einer Show.
Vielleicht ein bis zweimal verfahren, doch kein schlechter Schnitt für den Durchde 
Ich kam recht früh an am Pulp worüber ich auch froh war, denn so konnte ich direkt vor dem kleinen Schloss parken.
Als ich aus dem Wagen stieg, traf ich auf lauter schwarze Gestallten. Sollte mich eigentlich nicht wundern beim heutigen Thema des Abends;-)
Ich selbst mit Blauen Shirt und Jeans viel auf wie ein bunter Hund….
Ich streifte noch etwas durch die Gegend bis ich mich entschloss den Laden zu betreten. Als erstes wunderte ich mich über Verzerrkarten am Eingangsbereich, finet heute nicht ein Konzert statt?
Die Location ist wirklich super und vielleicht auch die Beste die ich bis dato gesehen habe!
Das Schloss ist komplett im Gotikstiel gehalten.
Überall stehen seltsame Skulpturen und die Vorräume zum Konzertraum zierten riesige beschnitzte Bänke und Stühle welche schon fast an einem Thronsaal erinnerten. Muss man wirklich mal gesehen haben!
Dann war Ersteinmahl wieder das große Warten angesagt.
Langsam strömten weitere Besucher in dem Laden andere kamen aus dem Biergarten um sich die besten Plätze vor der Türe zu sichern.
Der Konzertraum ist ebenfalls recht groß und hat für meinem Geschmack eine viel zu hohe Bühne.!
Aber es handelt sich hier ja auch um einen Club
und nicht um ein Punkkonzert 
Die Dekoration, besonderes an der Decke passte bestens zum Ambiente und sah einfach nur cool aus…..
Als erste Band spielten heute Band die Engländer Greenhaus.
Der Raum war in etwa zur Hälfte gefüllt und die meisten Zuschauer wahren entweder noch nicht angereist oder warteten im Biergarten auf den Beginn von De/Vision.
Die Besetzung der Band kam fast der einer klassischen Rockband nahe.
Es fehlte nur das Schlagzeug welches jedoch schon für De/Vision vorbereitet auf der Bühne stand.
Das Set von Greenhaus begann mit einem Intro welches aus vielen Samples bestand. Am Mikrophone stand eine kleine zierliche Asiatin welche irgendwie zuerst nicht in das Bild einer Synthy Band passen wollte.
Ihre Stimme war im Augenblick des Einsatzes dann doch durchsetzend. Sie beherrschte die verschiedensten Facetten vom Blues bis hin zum Pop.
Die Musik wahr sehr episch, gespickt mit einigen orientalischen Klängen.
Die Tänze der Sängerin und die ausdruckstarke Performance der Musiker machten die Musik zum Erlebnis.
Als dann ihre Sängerin kurzerhand selbst zum Keyboard griff war mir klar es hier mit Allroundmusikern zu tun zu haben.
Entlassen wurde ich mich einem staunenden Blick und die Süße Asiatin bedankte sich bei den Zuschauern welche sie allesamt in ihren Bann gezogen haben müsste…..
Nach einer kurzen Umbaupause war es dann soweit, die Band auf die alle gewartet haben betraten die Bühne, De/Vision!
Nun seit 15 Jahren bieten die Deutschen besten Synthypop und viele ihrer Songs sind zum meinen Lieblingsliedern geworden. Um so mehr gespannt war ich auf die Performance am heutigen Abend!
Live wurde ihr Sound wieder mit Gitarre und Schlagzeug umgesetzt, die Band selbst besteht nur noch aus Sänger und Keyboarder. Ihr Set wurde mit einem eher langsamen Track der neuen Platte begonnen, welches meine bis dato gute Stimmung kippte.
Direkt im Anschluss schafften es De/Vision Hit an Hit bei mir zu landen.
Die etwas in den Jahren gehkommenden Herren boten eine Spielfreude an der sich so einige Bands eine Scheibe abschneiden könnten…..
Der Sänger rockte das Haus und musste aufpassen nicht über seine eigenen Füße zu stolpern ….
Zum Tourauftakt schienen die Jungs doch sehr überrascht über die Stimmung der Fans zu sein. Nicht selten sah man ein Lächeln in ihren Gesichter und sie schienen sich wie kleine Kinder zu freuen.
Der Raum war nun gut gefüllt und kaum jemand konnte noch ruhig auf den Füßen stehen bleiben.
Genauso hatte ich mir es vorgestellt! Eine Band ohne Allüren, vorerst unter den Fans gemischt und nun ein paar Liedchen zum besten geben….
Währe die Bühne nicht so verdammt hoch gewesen währe fast das Feeling von einer Hardcoreshow rüber gekommen.
Einen Stagedive versuch hat es ja schon gegeben
))
Zweimal mussten De/Vision zurück auf die Bühne und boten weiterhin Klassiker um Klassiker. Gespielt wurde als wenn es sich um die letzte Show ihrer Tour handeln würde, fast bis zum umkippen……..
Hätte der Rückweg nach Hause nicht in einem Stau geendet , könnte man von einem fast perfekten Abend sprechen…..
Eines weis ich auf jeden Fall, De/Vision Live auf jeden Fall immer wieder……..
Durchde