Endlich , die Durststrecke ist überwunden und meine Lieblingsband Monochrome kommt zurück in meinen Breitengraden!
Im Gepäck die neue auf -Sticksister Records- erschienende “Eclat“. Zu dieser Hammerscheibe brauche ich wohl keinen weiteren Worte verlieren ….
Besonderes gespannt war ich auf ihre neue Sängerin!
Hatten wir das nicht schon mal ?
Richtig, auf der letzten Tour gab es eine neue Stimme , auf dem Album “Eclat” wurden gleich drei “verschließen” , und nun soll endlich die Richtige gefunden sein….?! Lassen wir uns überraschen 
Nachdem wir uns die Füße vertreten, ein Eis genehmigten, fanden wir uns kurze Zeit später im gut füllenden Kölner -Blue Shell- ein.
Neben bekannten Gesichtern traf ich auch auf Marc von Monochrome.
Immer wieder schön die Menschen im “Real Life” zu treffen mit denen man sich ansonsten nur Mails austauschen kann….
Kurzer Smalltalk, und er hatte die versprochenen letzten fehlenden Vinyl Versionen meiner Monochrome Kollektion im Gepäck,
Abend gerettet 
Als erstes spielten die mir unbekannten Trip Fontaine welche eine Scheibe auf Redfield Records heraus gebracht hatten.
Mit Beginn ihres Set war der Laden jetzt bis auf das letzte Ticket ausgebucht.
Die überraschend große Printmedienpräsents zum neuen Monochrome Album éclat dürfte gefruchtet haben….
Zurück zu Trip Fontaine:
Geboten wurde professioneller -Post Indi Rock- mit Screamofaktor.
Nicht nur die Frisuren zweier Musiker erinnerten mich an At the Drive in auch ihr Sound war nicht unähnlich. Die Rassel und abgedrehte Keyboardsounds kamen mir sehr bekannt vor….
Nach ihrem dritten Song konnten mich Trip Fontaine zumindest soweit überzeugen mir ihr Set entspannt anzuschauen.
Gut gespielt, wenn auch für meinen Geschmack nichts besonderes , kam aber sehr gut beim Publikum an…..
Nach der obligatorischen Umbaupause endlich Monochrome Live! Der Laden platzte aus allen Nähten, und langsam wurde die Luft dünn.
Es ist wohl mehr als vernünftig Monochrome das nächste mal im Gebäude 9 spielen zu lassen….
Mit einem schrecklichem Sound starteten sie ihren Set.
Die beiden Gesänge wahren kaum zu hören.
Marc konnte sich zwar stellenweise durchsetzten, aber die Stimme der neuen Sängerin nahm man kaum wahr, wirklich schade….
Optisch, und vor allen durch ihre guten Bühnenperformance, passte Sie um längen besser in die Band als ihre Vorgängerin.
Mirkoständer wirbelten umher, Marc sprang ins Publikum und schon bald lag dieses besonderes Gefühl in der Luft welches man nicht mit Worten umschreiben kann.
Das war mehr als das was Hardcore mir je geben konnte, hier gehöre ich hin, hier möchte ich bleiben….
Monochrome spielten einen guten Querschnitt durch all ihre Platten.
Als sie zur Zugabe alte Tracks spielten war ich nicht mehr zu halten.
Ich verlor mich in aufsteigenden Emotionen. Alles was ich bei anderen Bands bemängle ,all die ganzen scheiß Platten da draußen, in diesem Moment vergessen….
Monochrome sind Real, Sexy und unglaublich wichtig.
Es gibt einfach keinen besseren Frontmann. Hinzu die neue Sängerin die sich so gut in die Band einfügte als währe sie von Anfang an dabei.
Dann diese perfekte und disziplinierte Rhythmusfraktion…..
Ich lieb Monochrome und ich liebe Stunde wie diese!
Am Ende ging alles viel zu schnell vorbei, hoffentlich kommt ihr bald wieder!!!