Aufgrund der nachhaltigen Enttäuschung des letzten Converge Album -You Fail Me- hatte ich meine Erwartungshaltung deutlich zurück geschraubt…
Heute liegt die neue Scheibe -No Heroes- auf meinem Tisch.
Als ich die Platte zum ersten mal hörte war ich ein wenig erschrocken.
Irgendwie klangen die 14 Tracks nicht wie aus einem Guss.
Die ersten sechs Songs kann man getrost “Back to the Roots” betiteln.
-Jane Doe- lässt grüßen.
Bis auf den Titeltrack liegt die Spieldauer weit unter zwei Minuten und es wird geknüppelt was das Zeug hält.
Die Wende leitet der Track -Plaques- ein.
Klingt wie Black Sabbath auf LSD 
Der Schreigesang ab Mitte des Songs gibt der Sache eine avantgardistische Note.
Richtig experimentell wird es ab “Grim heart black rose”
Eine neun Minuten Reise durch die komplette Schöpfungsphase -Neurosis-.
Der cleane Gesangspart erschrak mich und hat so gar nichts mit -Converge- zu tun…
Der folgende Track “Orphaned” in bester -ABC Diabolo- Manier mit versteckten Melodien.
Auch Interessant , wenn auch überhaupt nicht “Converge a like” “Lone Wolves”.
Rotzige Nummer welche zum Refrain ihr wahres Gesicht zeigt.
Punkrock?
“Versus” ist dann wieder eine waschechte Converge Nummer.
“Trophy Scars” findet sich in der Indi Rock Ecke wieder.
Klingt nach Pink Floid goes Neurosis.
“Bare my teeth” dümpelt vor sich hin und ist ein relative “unauffälliger” Song .
Der letzte Track des neuen Albums “To the Lions” klingt ebenfalls nach dem gewohnten Converge Schema und kann sich im guten Mittelfeld einordnen….
Fazit:
“No Heroes” schafft den Spagat zwischen brutalen und völlig überdrehten Nummern.
Der Versuch neue Stielelemente einzubauen ohne anzubiedern ist geglückt.
Converge klingen endlich wieder ein wenig nach der genialen “Jane Doe” Platte !
Die neuen Elemente des Albums sind gewöhnungsbedürftig jedoch sehr originell.
Das einzigste Manko von “No Heroes” ist die Trackreihenfolge….
Aber wofür gibt es Shuffle Play ?! 
x Durchde x