Archiv für November 2006

James Bond Casino Royal

November 30, 2006

Ich war nie ein großer Fan der Bond Filme und konnte daher seiner Karriere im Kino nur selten verfolgen…
Das sich wieder einmal das Gesicht des Agenten wechselte war mir auch völlig egal ;-)
In der Presse wurde Daniel Crag dermaßen zerrissen, ich kann diese Kritik nach dem ich den Streifen gesehen habe überhaupt nicht teilen !
Aber nun der Reihe nach …

Zur Story:
James Bond wird zum 00 Agenten befördert und erhält die Linzens zum töten.
Er soll einen Terroristen aufspüren, jedoch läuft diese Mission schief….
Auf eigener Kappe ermittelt Bond weiter und gerät an einem Geldgeber der Terrororganisation, welcher eine hohe Summe im Casino Royal erspielen muss….

Review:
Das Pokerspiel im Bondstreifen trifft den Puls der Zeit und auch die Charakterzüge des Agenten wirken modern.
Kein Gentleman Style mehr , rau und ungestüm geht`s zur Sache!
Bond ist einfach jedes Mittel recht um seinen Gegner auszuschalten.
Sportlich und attraktive und durch blutige Schrammen gezeichnet, dermaßen Einsatzfreudig habe ich Bond noch in keinem Film erleben dürfen…

Casino Royal lebt nicht von einer Flut an Special Effekts.
Der neue Streifen bringt mit genialen Stunts und einer unterhaltsamen Story ein gewisses Old School Feeling in den Kinosessel.

Genießt den neuen Bond, mehr als nur Popcornkino , ganz bestimmt!

x Durchde x

Demolition Hammer – Tortured Existence

November 29, 2006

Würden Metal-Alben vornehmlich nach dem Cover gekauft, hätten wir es hier mit einem Ladenhüter erster Klasse zu tun. Glücklicherweise sollte man hier vom Äusseren nicht auf den Inhalt schließen, denn dann entginge einem ein sehr ordentliches Thrash-Album. Nachdem sie offenbar im Demo-Bereich ziemlich mies abgeschnitten hatten, hoben Demolition Hammer mit ihrem Debut die Leistungskurve an und packten darauf einige hochklassige Songs. Angefangen beim Opener „44 Caliber Brain Surgery“ laufen DH vor allem in der Mitte des Albums mit dem Triumvirat „Crippling Velocity“ (!!!), „Infectious Hospital Waste“ und „Hydrophobia“ zur Höchstform auf. Hervorheben kann man vielleicht noch den Abschluss-Track „Cataclysm“, der Rest ist eher Durchschnitt. Stilistisch dürfte dieses Album in etwa in die Nachbarschaft von Malevolent Creation’s „The Ten Commandments“ einzuordnen sein, was auch aufgrund der gemeinsamen Produktionsstätte Morrisound nahe liegt. („Crippling Velocity“ hätte sich gut neben „Multiple Stab Wounds“ gemacht.)

Qualitativ wurde „Tortured Existence“ übrigens weitaus von seinem Nachfolger „Epidemic Of Violence“ überboten, bevor sich DH mit dem Drittwerk „Time Bomb“ und ohne Monster-Drummer Vinny Daze (R.I.P.) in die Bedeutungslosigkeit manövrierten…

Spearhead24

Endlich, Callejon wieder auf Tour!!!!

November 24, 2006



Endlich,
Callejon sind wieder auf Tour!
Die Besetzung der Düsseldorf/Kölner Metalcorefraktion ist wieder vollständig, man darf gespannt sein…

Zur Show in Gladbach sind auch die Düsseldorfer EmocorlerAnomalie am Start, Pflichttermin, wird bestimmt ganz großes Kino!!!!

08.Dez.2006 20:00 JUZE Step Mönchengladbach

25.Dez.2006 20:00 Juz Oettingen Oettingen

29.Dez.2006 20:00 S.O.M.A Hannover

12.Jan.2007 20:00 tba Luxemburg

13.Jan.2007 20:00 tba Luxemburg

27.Jan.2007 20:00 JUKUZ Aschaffenburg

09.Feb.2007 20:00 Druckluft (Club) Oberhausen

15.Feb.2007 20:00 Elfer Frankfurt

16.Feb.2007 20:00 Falkendom Bielefeld

18.Feb.2007 20:00 Reil 78 Halle

21.Feb.2007 20:00 AJZ Dresden

23.Feb.2007 20:00 Muggefug Cottbus

24.Feb.2007 20:00 Magnet Berlin

28.Feb.2007 20:00 Kult 41 Bonn

01.Mrz.2007 20:00 Caveau Mainz

02.Mrz.2007 20:00 MUK Gießen

03.Mrz.2007 20:00 Stahlwerk Düsseldorf

08.Mrz.2007 20:00 Circus Maximus Koblenz

14.Apr.2007 20:00 Escape Wien

x Durchde x

Workaholic wider Willen ?

November 21, 2006


Der gute alte Hannes!
Rene E. Zeichens ex. Sänger der Emocorekapelle New Deal ist mit einem netten Blog am Start.
Witzige Anekdoten aus dem Leben eines unterhaltsamen Menschen findet Ihr unter :

www.ray-nay.blogspot.com

Schaut doch mal vorbei!
Könnte zwar etwas mehr Material vorhanden sein aber der Hannes hat ja kaum Zeit ;-)

Geschichten die das Leben schreibt….

x Durchde x

Luzifers Mob – Complete 50 Song Discography-

November 20, 2006


[2006 Repoman Records]

Irgendwann kommt alles wieder….
Wenn schon nicht „Live und in Farbe“ dann zumindest in Form einer neuen Platte.

Die Todes Punker Luzifers Mob haben ihr komplettes Vermächtnis in Form einer 50 Song umfassenden CD veröffentlicht!

1992 Aufschwung im deutschem Hardcore welchen unter andem Luzifers Mob prägten .
-Wüst , laut und vor allem ultra schnell ging es zur Sache.
Hardcore gespickt mit Crusteinschlag und deutschen Lyriks, mehr als eine Waffe!

Die Karriere hielt bis 96.
Hinterließ ihre Spuren und einige Bands versuchen sich heute noch an ihrem Sound.
Das Erfolgsrezept „einfach nur Spaß haben“ ging auf und brachte Luzifers Mob in aller Munde und einem Bekanntheitsgrad weit über Europa hinaus…..

Die Discography ist liebevoll gestaltet, unterhaltsam mit klassem Heftchen das den Werdegang der Band dokumentiert.
Die Songs sind komplett Digital remastert und können soundtechnisch mit neuen Releases mithalten.

1996 war leider Schluss mit LM und ich bin ein wenig Stolz das ich ihre letzte Show in Neuss mit organisieren durfte….

„Rest in Peace“ , vielleicht gibt es irgendwann mal wieder was neues?!
Jetzt fehlt eigentlich nur noch ein Lebenszeichen von Zorn ;-)

x Durchde x

Edge Of Sanity -The Spectral Sorrows-

November 19, 2006



Bereits auf ihrem zweiten Album „Unorthodox“ hatten Edge Of Sanity mit ihrem anspruchsvollen, melodischen Death Metal angedeutet, welches Potential in ihnen steckt. Auf dem Drittwerk „The Spectral Sorrows“ ist es ihnen gelungen, dieses Potential auch völlig zu entfalten.

Die ersten vier Songs (nach dem Instrumetal-Intro / Titeltrack) sind allesamt auf höchster Qualitätsstufe, angefangen beim flotten „Darkday“ über das brutale „Livin’ Hell“ zur Hymne „Lost“ und das geniale „The Masque“ (mein Favorit!). Es folgt eine recht nette Version vom Manowar’s (!) „Blood Of My Enemies“, die allerdings (natürlich) nicht die Majestät des Originals erreicht und ruhig etwas flotter hätte ausfallen dürfen. „Jesus Cries“ (mit Bonbon für Sadisten / Satanisten: Hammerschläge und Gekreische), „Across The Fields Of Forever“ und „On The Other Side“ setzen den hohen Qualitätsstandard ein wenig niedriger fort, bevor mit dem gelungenen Gothic/Wave-Song „Sacrificed“ die nächste Überraschung folgt. Macht sich trotz des Stilwechsels wirklich gut. „Waiting To Die“ und „Feedin’ The Charlatan“ (mit Leadvocals von Gitarrist Dread) sind dann nicht mehr ganz so stark, als Abschluss gibt’s mit „A Serenade For The Dead“ noch ein Instrumental-Outro.

Besonders hervorzuheben wäre noch die fette Produktion, aus der leider die Snare unangenehm heraussticht. Da die Band selbst die Knöpfchen in der Hand hatte, dürfte Dan Swanö hier maßgeblichen Einfluss gehabt haben.

Alles in allem ein bärenstarkes Album, das bei gleichbleibendem Level (der ersten 4-6 Songs) das Zeug zum Klassiker hätte.

Spearhead24

SOLSTICE – SOLSTICE

November 19, 2006



Wie bereits im Review zu Malevolent Creation’s „Stillborn“ erwähnt, zockten bei dieser Combo aus Miami, Florida (nicht zu verwechseln, es gibt / gab (?) auch eine gleichnamige Band aus Europa) die im gleichen Jahr (1992) auch bei M.C. auftretenden Rob Barrett und Alex Marquez. Und diese Namen bürgen hierbei für Qualität! Geboten wird feinster, hasserfüllter Florida-(Death)-Thrash mit Hardcore-Einflüssen (denen man u. a. mit dem gelungenen Cover von Carnivore’s „S.M.D.“ Tribut zollt). Angetrieben vom Marquez’ unvergleichlichem Drumming (mit dem er auch Resurrection’s „Embalmed Existence“ veredelte) und Barrett’s aggressiven Vocals hauen die Amis der geneigten Hörerschaft neun akkustische Dreschflegel um die Ohren, meist im oberen Tempobereich angesiedelt, allerdings niemals zu stumpf drauflosbolzend, sondern stets mit geschickt eingestreuten Variationen und Moshparts. Tracks wie z. B. „Cleansed of Impurity“ oder „Survival Reaction“ sind Hassgeschosse erster Kajüte. Kein Wunder, wenn man sich die Thanx-Liste der Einflüsse im Booklet betrachtet (u. a. Slayer, Possessed, Exodus, Terrorizer etc.)

Der Sound ist übrigens sehr transparent und (trotz Morrisound und dem Mitwirken von Scott Burns als Engineer) nicht ganz so wuchtig und fett wie die meisten Morrisound-Erzeugnisse aus dieser Zeit. Tut der Gesamtwirkung aber keinen nennenswerten Abbruch. Positiv zu erwähnen wären noch die Lyrics, so kritisiert z. B. „Plasticized“ den würdelosen Umgang mit älteren Menschen und „Cleansed of Impurity“ verarbeitet die Wut über die Zustände, die zu den (damaligen) Unruhen in L. A. führten. Ach ja, die Spielzeit von knapp über einer halben Stunde ist leider nicht sehr üppig ausgefallen („Reign-in-Blood-Syndrom“ ;-) ), andererseits hätte eine längere Spieldauer vielleicht auch negativ auf die vorhandenen Tracks gewirkt (soll heißen, mehr als eine halbe Stunde Gedresche kann auch langweilig werden).

Das 1995 nachfolgende Album „Pray“ fiel dann leider nicht mehr so stark aus, was an Barrett’s Ausscheiden (abgesehen von Gastauftritten bei zwei Songs) gelegen haben könnte.

Wer Malevolent Creation’s „Retribution“ mag, sollte sich diesen Hammer (mit einem, praktisch als Sahnehäubchen, genialen Repka-Cover) gleich daneben stellen! „Get down on your knees, suck it!“ (Cleansed of Impurity)

Spearhead24

Diabolic -Subterraneal Magnitude-

November 19, 2006



Mal wieder eines dieser Alben, bei dem man sich nicht von der Tracklist auf dem Backcover irreleiten lassen sollte. Denn während man nach dem Klavier-Intro von „Vassago“ eigentlich auf einen naheliegenden (d. h. furiosen) Beginn wartet, wird dieser Eingangstrack erst mal unerwartet doomig fortgeführt, und auch hinter dem folgenden „Forewarning“ verbirgt sich ein weiteres (kurzes) Intro. Dann endlich bricht mit Track Nr. 3 die eigentlich erwartete Hölle über den mittlerweile ungeduldig mit den Fingern auf dem Tisch trommelden Hörer herein. Und wie! Mit „Extinction Level Event“ und den folgenden „Failed Extraction“ und „Deadly Deception“ gibt’s drei gnadenlose Death Metal-Bretter um die Ohren, die sich gewaschen haben, ehe es (mit dem Beginn von) „Fleshcraft“ mal eine merkliche (kurze) Verschnaufpause gibt (hält nicht lange!).

Wie bereits angedeutet, gehen Diabolic nur wenn nötig vom Gaspedal, allerdings immer an den richtigen Stellen, so dass es nie eintönig wird. Man führt also den auf „Supreme Evil“ eingeschlagenen Weg konsequent fort, wobei mir „Subterraneal Magnitude“ besser gefällt. Warum eigentlich? Hmm, wahrscheinlich, weil die Mannen um Drum-Tier Aantar „Blastmaster“ Coates (dem gebührt wahrlich dieser Name!) hier einfach die besseren Songs verewigt haben… Von diesen gibt’s übrigens neben den oben genannten noch 5 weitere auf diesem Album, wobei vielleicht „Necromancer Of the Ancient Arts“ noch einen Tick geiler (weil brutaler…) als seine 4 „Kollegen“ rüberkommt.

Wem Hate Eternal und Morbid Angel zusagen, der sollte sich dieses Brett von rasantem Florida Death Metal nicht entgehen lassen!

Spearhead24

Destruction – The Antichrist

November 19, 2006

Standen Destruction beim Erstellen des Vorgänger-Werkes „All Hell Breaks Loose“ noch unter dem Druck, sich nach der langen „Pause“ (d. h. vor der Reunion im 2/3-Classic-LineUp) erstmal wieder beweisen zu müssen, dürfte das bei „The Antichrist“ eine weitgehend entspanntere Angelegenheit geworden sein. Nach diversen gelungenen Comeback-Shows konnten sich Schmier & Co. ihrer Sache bedeutend sicherer sein, und das hat dem Album sichtlich gut getan. Auch wenn manch einer im Nachgang „All Hell…“ herunterspielen mag, war es kein schwaches Album, „The Antichrist“ präsentiert halt eine wesentlich besser eingespielte Band mit verbessertem Songwriting.

Kuriosum an Rande: die Erstauflage von „The Antichrist“ wurde nicht nur mit kackbraunem Pappschuber anstatt schwarzem produziert, sondern auch mit verkehrter Tracklist (so ein Exemplar hab’ ich nämlich). Es eröffnet hier also, nach kurzem Intro, „Dictators Of Cruelty“ (man beachte die Lyrics, die seit der ins Unermessliche gestiegenen Arroganz gewisser US-Politiker an Brisanz gewonnen haben….) und macht vor dem eigentlichen Opener „Thrash ‘Til Death“ (Primitiv-Thrash-Keule, wunderbarer Motto-Song) eine gute Figur. Es folgen weitere acht Klasse-Songs ohne jeglichen Ausfall, von denen eigentlich keiner besonders herausragt, „Nailed To The Cross“ gehörte schon vor der Veröffentlichung des Albums zum Live-Set. Der Knüppel-Fraktion seien „Godfather Of Slander“ und „The Heretic“ ans Herz gelegt. Zum Abschluss gibt’s als Track Nr. 66 (gääähhhn!) ein Remake des wahrscheinlich kultigsten Destruction-Werks „Curse The Gods“ (zieht euch auch mal die Defleshed-Version rein).

Technisch gibt’s, wie zu erwarten war, nix zu meckern, von Meister Tägtgren’s Produktion bis zum spielerischen Können alles optimal. Auch das Album-Cover (angelehnt an „Infernal Overkill“) macht sich sehr gut.

Ach so, es gibt doch noch etwas zu bemängeln: wo ist die Cover-Version von The Exploited’s „Fuck The USA“?! Wurde zwar später anderweitig veröffentlicht, muss hier aber als essentieller Ausstand gewertet werden.

Spearhead24

Paradise Lost -Shades Of God-

November 19, 2006



„Musik aus dem blauen Kellergewölbe“

So in etwa ließe sich der Inhalt dieses Albums vielleicht treffend beschreiben. Zumindest beim Hören solcher dunklen Kunstwerke wie „Crying For Eternity“, „Embraced“, „No Forgiveness“, „Your Hand In Mine“ oder (den in punkto „Hitpotential“ Nachfolger von „Eternal“) „As I Die“ kommen mir unweigerlich solche Bilder in den Sinn. („Keller“ wahrscheinlich wegen des leichten Halls auf Vocals und Drums…)

Als Zwischenstadium zwischen dem Aufsehen erregenden „Gothic“ und dem Durchbruch „Icon“, war „Shades Of God“ so etwas wie eine gelungene Mischung aus Vorgänger und Nachfolger. Trist, düster, überwiegend in mäßigem Tempo gehalten, wesentlich besser produziert als „Gothic“, allerdings auch merklich „kühler“ als „Icon“ und alles in allem eine gelungene Symbiose aus Heavyness und Schwermut.

Die auch hier allgegenwärtigen, melodiösen Leads von Gregor MacIntosh fügen sich ebenso perfekt in die unnachahmliche Atmosphäre dieses (im Vergleich zu den Nachfolgern) ungeschliffenen Meisterwerks ein wie Nick Holmes’ raue Vocals (weniger krächzend als auf „Gothic“) und dessen düstere Lyrics (siehe Kostprobe unten). Trotz der durchgängigen Stimmung ist für Abwechslung gesorgt, in Form von Up-Tempo Parts bzw. Einbringung eines kompletten, fast thrashigen Songs („Pity The Sadness“). (Selbiger wurde ja überflüssigerweise auf dem „Draconian Times“- Album in Form des Plagiats „Once Solemn“ auf peinliche Weise wieder aufgewärmt, leider ein deutliches Indiz, dass man sich damals mangels Ideen an den eigenen Highlights zu bedienen versuchte.)

Auch wenn es damals bereits Videos zu „As I Die“ und „Pity The Sadness“ (!) gab, vermittelt „Shades Of God“ einen Eindruck von Paradise Lost aus der Zeit vor der ungesunden MTV-Präsenz, die der Band spätestens ab „Draconian Times“ mit zum Verhängnis wurde. An dieser Stelle noch ein hochaufgerichteter Stinkefinger für’s kollektive Haareabschneiden!

Dieses Album ist eines dieser wenigen, die einen nahezu perfekten Soundtrack zu den dunkleren Jahreszeiten liefern. Hat mich auch schon durch einige depressive Phasen geleitet, in denen man sich merkwürdigerweise an der Faszination von der mit Tristesse verbundenen Schönheit der Musik wieder ein wenig hochziehen kann… Steht in der Reihe meiner All-Time-Favorites wohl auf ewig unter den ersten zehn.

„Lonely are my Tears of Pain
and I’m Punished by Their Cause
I’ll Rest on My Burning Throne
A Release I Move Towards is Eternal Sleep“
(Crying For Eternity)

Spearhead24

Butterfly Effect 2

November 14, 2006

Überraschenderweise bin ich bei meiner Monatlichen Recherche nach DVD Neuerscheinungen auf den Titel „Butterfly Effect 2″ gestoßen.
Einen zweiten Teil meines Lieblingsfilms, da kann sich doch nur der Fehlerteufel eingeschlichen oder Jemand anderes hat sich dessen Namen beraut?! Nein und ja, die Schauspieler des ersten Films „dürfen“ nicht mehr mitspielen jedoch würde es in diesem Streifen wieder um Zeitreisen gehen….

Ich befürchte einen ähnlichen Abklatsch wie Hollow Man 2 der deutlich an der Grundidee vorbei geschossen ist!
Warum muss man sich immer gerade die Titeln berauben welche mir ans Herz gewachsen sind? Wann kommt ein Donnie Darko 2?????
Aber wer weiß, vielleicht werde ich am Ende überrascht?

Am 8.12 wissen wir mehr denn dann erscheint Butterfly Effect 2
im Verkauf/Verleih …..

x Durchde x

Fuckuismyname -Stay Gold Falconass-

November 13, 2006



[2006 X-Mist Records]

Der zweite Streich der Köln/Trierer Post Indi Band !
Ihre erste 7inch ist eingeschlagen wie eine Bombe und auch die 11 Songs ihrer ersten L.P. „Stay Gold, Falconass“ beschreiten ähnliches Fahrwasser.

Ein mit Elektrosound angereicherter Mix aus At the Drive In, Fugazi und vor allem Les Savy Fav könnte Deinen Körper in hektisch zuckenden Bewegungen versetzen …
Das Musikalische Niveau der Band braucht sich keineswegs vor Internationalenstandart verstecken.
Großes Kino aus Deutschland…

„Stay Gold Falconass“ ist ein sehr kurzweiliges Album mit gerade einmal 23.13 Minuten Spielzeit.
Die Songs sind dermaßen in „Form“ gebracht das sie es einfach nicht nötig haben weiter ausgebaut und in die Länge gezogen zu werden.

Tanzbar und nicht kommerziell , ganz groß und nicht anbiedernd , ich liebe diese Platten die es einem nicht allzu einfach machen …

x Durchde x

Star Wars T30AC Commemorative Tin Collection Episode 6

November 12, 2006



Das schmucke Set , angelehnt an die klassischen Vintage Two Packs.
Die beiden Karten inklusive der vier enthaltenen Figuren kommen in eine aufgeklappte und aufwendig bedruckte Metallbox.
Innerhalb liegt jeder Karte ein Haken bei damit die Two Packs an der Wand befestigt werden könnten.


Im Episode 6 Set sind folgende Figuren enthalten:

Leia Ewok Celebration:

Leia ist ein Repaint der Version aus der Princess Leia Collection

Rebell Commando:

Ein geiler Repaint der Potf 2 Version!
Diese Figur hat mir aufgrund der neutralen Pose schon immer besser gefallen als die Saga Variante.
Neuer Kopf und abnehmbarer Helm der Saga Figur…

Scout Trooper:

Beim Bikerscout handelt es sich um die VTSC Version mit aufklappbaren Helm.
(Zur Info, im TSC AT-AT gibt es eine beigepackte Potj Figur mit aufklappbaren Helm)

Darth Vader:

Beim Vader müsste es sich um die beste bisher erschienende Version die Votc handeln ….

x Durchde x

Star Wars T30AC Commemorative Tin Collection Episode 5

November 12, 2006



Das schmucke Set , angelehnt an die klassischen Vintage Two Packs.
Die beiden Karten inklusive der vier enthaltenen Figuren kommen in eine aufgeklappte und aufwendig bedruckte Metallbox.
Innerhalb liegt jeder Karte ein Haken bei damit die Two Packs an der Wand befestigt werden könnten.


Im Episode 5 Set sind folgende Figuren enthalten:

Snowtrooper:

Es handelt sich hier aus einem Mix der TSC (Oberkörper) und Saga Goldrand (Beine) Figur.
Die Maske lässt sich abnehmen und verbirgt die schreckliche „Fresse“ des Jango Clones.

Luke Skywalker Hoth:

Eine leichte Repaint erfahrende Saga Goldrand Version

Han Solo Hoth:

Beim Han Solo handelt es sich um die Saga Version mit brauner Weste die weiße Schneeflecken aufweist.

Chewbacca:

Beim Wokiee handelt es sich um eine Schneebeschmutzte Early Bird, vielleicht auch VTSC Version.
Allerdings hat der Kopf eine Veränderung aufzuweisen und zeigt Chewie mit aufgerissenen Maul….

x Durchde x


R2-D2 und C-3PO Kotobukiya

November 11, 2006



Das Two Pack der beiden Droiden aus dem Hause Kotobukiya ist jeden teuren Euro Wert!
Vergesset den Gentle Ginat C-3PO der ist im Vergleich rausgeworfenes Geld (Hätte ich das mal vorher gewusst).

Der Protokolldroide strahlt im schönsten Gold und steht im Bereich Detailgenauigkeit der GG Version in nichts nach. Bei der Kotobukiya Ausführung lässt sich hingegen sogar der Kopf drehen.

Auch beim R2-D2 hat man keine Kosten und Mühen gespart und einen schönes sauberen Paintjob abgeliefert. Auch hier lässt sich der „Kopf“ bewegen….

Die nette Bases rundet das bisher schönste Kotobukiya Set ab.
Ich möchte keine weiteren Worte verlieren, besser kann man es wohl nicht mehr machen, Kaufen, kaufen und noch einmal, kaufen !!!!!

x Durchde x

Luke Skywalker Bespin Kotobukiya

November 11, 2006



Neues aus dem Hause Kotobukiya!
Frisch ausgepackt und zusammengesteckt steht die neue Statur Luke im Bespin Outfit vor mir.

Die Einzelteile lassen sich nur mit Gewalt zusammenstecken sitzen dann aber fest und schließen sauber ab.
Die Bemalung ist Top und auch die Base, passend zum Bespin Vader, macht einiges her..

Leider sind wie bei allen menschlichen Charakteren die Gesichtzüge überhaupt nicht den des Darstellers nachempfunden.
Hier schimmert der klassische Mangastyle der Japaner durch…

Ausgestattet ist die Statur mit einer auswechselbaren Hand die entweder den Blaster (passt sogar in den Holster ) oder ein gezündetes Lichtschwert halten kann.
Der Griff des Schwertes ist noch einmal separat beigelegt und lässt sich am Gurt befestigen.

Die Statur ist zwar im Vergleich einiger anderen Kotos nicht
herausragend macht sich aber neben dem Vader klasse in der Vitrine….

x Durchde x

Borat -Der Film-

November 11, 2006


Borat der Film.
Sacha Baron schlüpft nach dem Erfolg von Ali G nun in die Rolle des Kasachischen Reporters Borat.
Er erhält den Auftrag in den US und A eine Reportage zur Völkerverständigung für sein kleines Land zu drehen. Mit an seiner Seite sein Produzent.
Dieser findet es gar nicht komisch als sich Borat in Pamela Anderson verliebt und sich statt seiner Arbeit in New York hinzugeben lieber in einem alten Eiswagen mit Huhn und einem Bären nach Kalifornien aufmacht….

Dieses Roadmovie ist ein Mix aus Reality TV aufgelockert mit Spaßigen Lückenfüllern.
Ob bei einer Feministen Gruppe oder dem öffentlich vortragen der Nationalhymne, Borat bewegt sich am Rande des zumutbaren oder darüber hinaus?

Man möchte sich wegdrehen , das Ende gar nicht erfahren und dennoch neugierig wie sich ein Mann dermaßen an den Grenzen des guten Geschmacks und der eigenen Gesundheit bewegen kann.
Schwärzer als schwarz ist der Humor den uns Sacha Baron in seinem Film Präsentiert. Mit einem lachenden Augen und sehr viel Verständnis kann, nein wird man den Film lieben!
Wehe man nimmt das Gebotene zu ernst und versteht die Kunstfigur Borat nicht -dann kann ich für nichts mehr garantieren ….

x Durchde x

Durchdes Welt goes Heavy Metal !

November 10, 2006



Ab heute gibt es in meiner „Plattenkiste“ 27 Metal Reviews.
Der ein oder Klassiker dürfte mit dabei sein und war dringend nötig wieder ins Gedächtnis gerufen zu werden!

Die Mühe hat sich der Liebe Spearhead24 gemacht !!!
Wenn Ihr brav seid beschert er uns vielleicht bald mal wieder mit neuem Stoff ?!

1000 Dank fürs Tippen und Euch da draußen viel Spaß beim wiederentdecken einiger wichtigen Scheiben ……

x Durchde x

Hammerhead -Sterbt Alle! -

November 10, 2006


Doppel DVD

„Es gibt kein zurück, alle Züge sind abgefahren.
Was jetzt kommt wird trister als trist.
Macht Euren Dreck Alleine!
Sauft allein und sterbt alle Bald.“

Hammerhead sind Vergangenheit, aus und vorbei!
Keine andere deutsche Hardcoreband hat Unmengen an Scherben hinterlassen, Skandale angezettelt und natürlich auch Spaß und gute Laune verbreitet…

Ihr brutaler vom Punk beeinflusste Hardcoresound verfolgte stetig die Message :
„Our Scene is not fort the masses… !“
Auch wenn ich die Band nach ihrer ersten LP aus den Augen verlor, muss ich gestehen das die Ironie (?!) des stetig besoffenen No Future Punks aufgegangen ist.
Ich erlebte die Jungs jedoch meist als friedliche Zeitgenossen die es verstanden haben auf der Bühne für totales Chaos zu sorgen.

Auf der mir vorliegenden Doppel DVD (15 Euro unter anderem bei X-Mist erhältlich) ist der Werdegang der Band vom frühen S.E Core zum aggressiven Punk der letzten Releases dokumentiert.
Interviews einiger Szenegrößen, Konzerte,Fotos,Flyer und Interviews -alles zu finden auf den beiden DVD`s.

Hammerhead -Sterbt Alle!- Trägt die deutsche Legende gebührend zu Grabe!
Das es nun wirklich vorbei sein soll das glaube ich erst nach einer Reunion Shows ;-)

x Durchde x


Bolt Thrower – TheIVth Crusade (& Spearhead EP)

November 9, 2006



Ende ‘92 legten Bolt Thrower mit ihrem vierten Album, naheliegenderweise „The IVth Crusade“ betitelt, ihr bisheriges Meisterwerk vor, das sie wohl auch nie wieder toppen werden können (auch wenn „…For Victory“ und „Honour – Valour – Pride“ verdammt nah dran waren). Klar, „War Master“ war ein starkes Album, allerdings gab es da noch deutliche Defizite im Songwriting und bei der Produktion. Letzteres Manko hat man unter der Mithilfe von Colin Richardson nun völlig ausgemerzt und „The IVth Crusade“ in ein dichtes, fettes Soundgewand verpacht. Waren es auf „War Master“ vor allem eher die vereinzelt auftretenden „Über-Songs“, die zu begeistern wussten („Profane Creation“, „Cenotaph“ etc.), so kommt „The IVth Crusade“ wie aus einem Guss daher, ohne wesentliche Schwächen oder gar Ausfälle. Bolt Thrower haben es geschafft, die Entwicklung vom Grindcore zum perfekten Death Metal mit diesem Album abzuschließen, ihren mächtigen Kriegsmaschinen-Sound an den richtigen Stellen mit Melodien zu bereichern, ohne die Brutalität und Vehemenz einzubüßen. Blastbeats sucht man hier also vergebens, und obwohl ich normalerweise Speed & Aggression dem Wohlklang vorziehe, besitzt „The IVth Crusade“ ein solch optimales Arrangement von Härte und Melodie, dass es (seit Jahren) meinen absoluten All-Time Favoriten unter den Metal-Alben darstellt. Da kommt einfach sonst niemand mehr dran.

Eröffnet wird „The IVth Crusade“ von seinem Titelsong, der bis heute ein Highlight im Live-Set von Bolt Thrower darstellt. Hier wird praktisch die Art Song vorausgenommen, die mit dem Titeltrack von „…For Victory“ die Perfektion erreichte, zunächst melodisch und bedächtig, sich zum Refrain hin bedrohlich steigernd, um nach kurzem Sturm wieder melodiös auszuklingen. Über das fulminante „Icon“ geht’s weiter zu „Embers“, dem nächsten Glied in der Kette „In Battle There’s No Law / World Eater / Cenotaph / …“. Relativ primitive, aber mächtige Death Metal-Dampfwalze, leider völlig unterbewertet. Es folgt das nicht ganz so starke „Where Next To Conquer“, das auch den schwächsten Song des Albums darstellt. Klingt in seinem High-Speed-Part ein wenig wie eine Rückbesinnung zu „War Master“. „As The World Burns“ ist dann wieder etwas gemäßigter, wobei hier in den schnelleren Abschnitten wieder wie schon bei „Embers“ mittels eines Killerriffs gewalzt wird (Randbemerkung: wenn man Fear Factory auf „Soul Of A New Machine“ Bolt Thrower-Einflüsse nachweisen will, sollte man mal besagte Teile von „As The World Burns“ und FF’s „Escape Confusion“ vergleichen, da wird’s deutlich.) „This Time It’s War“ schafft das, was bei „Where Next To Conquer“ nicht so gut gelungen ist, nämlich die Symbiose von Melodie, Geschwindigkeit und BT-Soundwand in den jeweils optimalen Dosen. Weiter geht’s mit dem schnellen Stampfer „Ritual“, bevor das unheilvolle „Spearhead“ alles zermalmt, was nicht schnell genug aus der Reichweite hüpft. Würde ich gerne mal live hören! Das wieder etwas gemäßigtere, aber dennoch formvollendete „Celestial Sanctuary“ und „Dying Creed“ bilden dem Abschluss, bevor „The IVth Crusade“ mit dem schleppenden Outro „Through The Ages“ ausklingt, ein nachdenklich stimmendes, akustisches Mahnmal (wie bereits „Cenotaph“, aber eindringlicher), bei dem so ziemlich alle großen Kriege der letzten 2000 Jahre Menschheitsgeschichte mit Datum aufgezählt werden. Es gibt also auf Jahre hin genug inhaltlichen Stoff für BT-Lyrics…

An dieser Stelle sei noch auf die ebenfalls essentielle „Spearhead“ EP hingewiesen, die einen „Extended Remix“ von „Spearhead“ (ca. 2 Minuten mehr Zermalmung! Geil!) sowie die beiden nicht auf dem Album enthaltenen Tracks „Crown Of Life“ und „Lament“ enthält. „Crown Of Life“ reiht sich nahtlos in die Reihe der hochklassigen Up-Tempo-Tracks auf „The IVth Crusade“ ein, während „Lament“ für Bolt Thrower Verhältnisse schon fast „romantisch“ ist, sehr melodisch und hymnisch, im Gegensatz zum ebenfalls langsamen „Through The Ages“ aber viel „wärmer“. Dazu gibt’s auf der EP noch das bereits bekannte „Dying Creed“, nur der Vollständigkeit halber. Mit diesen zwei bzw. drei mehr oder weniger anderen Tracks wäre „The IVth Crusade“ noch ein wenig perfekter…

Spearhead24