Mal wieder eines dieser Alben, bei dem man sich nicht von der Tracklist auf dem Backcover irreleiten lassen sollte. Denn während man nach dem Klavier-Intro von “Vassago” eigentlich auf einen naheliegenden (d. h. furiosen) Beginn wartet, wird dieser Eingangstrack erst mal unerwartet doomig fortgeführt, und auch hinter dem folgenden “Forewarning” verbirgt sich ein weiteres (kurzes) Intro. Dann endlich bricht mit Track Nr. 3 die eigentlich erwartete Hölle über den mittlerweile ungeduldig mit den Fingern auf dem Tisch trommelden Hörer herein. Und wie! Mit “Extinction Level Event” und den folgenden “Failed Extraction” und “Deadly Deception” gibt’s drei gnadenlose Death Metal-Bretter um die Ohren, die sich gewaschen haben, ehe es (mit dem Beginn von) “Fleshcraft” mal eine merkliche (kurze) Verschnaufpause gibt (hält nicht lange!).
Wie bereits angedeutet, gehen Diabolic nur wenn nötig vom Gaspedal, allerdings immer an den richtigen Stellen, so dass es nie eintönig wird. Man führt also den auf “Supreme Evil” eingeschlagenen Weg konsequent fort, wobei mir “Subterraneal Magnitude” besser gefällt. Warum eigentlich? Hmm, wahrscheinlich, weil die Mannen um Drum-Tier Aantar “Blastmaster” Coates (dem gebührt wahrlich dieser Name!) hier einfach die besseren Songs verewigt haben… Von diesen gibt’s übrigens neben den oben genannten noch 5 weitere auf diesem Album, wobei vielleicht “Necromancer Of the Ancient Arts” noch einen Tick geiler (weil brutaler…) als seine 4 “Kollegen” rüberkommt.
Wem Hate Eternal und Morbid Angel zusagen, der sollte sich dieses Brett von rasantem Florida Death Metal nicht entgehen lassen!
Spearhead24