Weblog-Archiv für 23. Januar 2007

Converge -The Long Road Home DVD-

Januar 23, 2007


[2003 Deathwish]

Wie lange haben wir auf diese DVD gewartet? Wie oft wurde sie verschoben und welche hohen Erwartungen hatten wir an das Teil…?

Converge eine Band die den Chaoscore prägte und weiterführte. Der Momentane musikalische Stand, die Jane Doe Scheibe, sorgte nicht nur durch ihre Musik zur Einzigartigkeit. Der Sound und das Artwork sind absolute Sahne.

So nun aber zurück zur DVD. Das Teil kommt in einem schicken Pappschuber, welcher aufwendig bedruckt ist. Schaut her, hier können sich einige großen Vertriebe ein Scheibchen abschneiden! Die DVD selbst ist eine beidseitig bespielte Scheibe. Das läst sicherlich eine Menge erwarten! Ich hoffte vor allem auf eine geile Visuelle Umsetzung und Top Produktion. Ihr merkt sicherlich schon an meiner Wortwahl, so recht überzeugt wird der Durchde wohl von seinem Erworbenen Produkt nicht sein….

Also Scheibe in den Player geschmissen und nach wenigen Sekunden schon den ersten Schock kriegen! Das Intro ist recht nett und vielversprechend. Jedoch handelt es sich hier um die einzigste Anstrengung die getätigt worden ist!. Als ich das sehr schlecht aufgelöste Deatwish Logo sah, erinnerte mich von nun ab die Qualität der DVD an meinen alten Tribal Area Videos!!!! Aha nun kommt eine Einblendung das es sich hier um eine Punk Produktion handeln würde. Wohl eine Entschuldigung dafür, das es die Band, oder wer auch immer, nicht besser hinbekommen hatte. So schlecht wie der mir bekannte Live Sound ist hier die Produktion, Bild und Sound. Es wurden einfach aus allen Epochen der Band verwackelte Videoaufnahmen genommen, deren Bild und Sound so schlecht ist, das ich das Gefühl nicht los werde ein altes Videotape in den Recorder geschmissen zu haben.!

Selbst die Videoclips der Band sind in einer so Scheiß Qualität, das ich mich gar nicht traue meine Stereoanlage anzuschließen. Gerade so als wenn die Band ihre eigenen Videos aus dem Netz gezogen hätte!!! Fuck was für ein Scheiß und dafür über 20 Euro auf den Tisch gelegt!

Das einzig nette an der Scheibe ist, die Anfangstage der Band zu sehen. Ein paar Kids mit einem X auf`m Schlagzeug…
Na gut, wenn nicht noch die Live Show 2002 aus Mulheim drauf währe (Hallo Eric, Mosh Hard!!!!), würde die DVD wohl aus dem Fenster fliegen…..

Durchde

Converge -Carring And Killing-

Januar 23, 2007


[1999 Hydra Head]

Bei diesem Release handelt es sich um eine Zusammenstellung Converge`s ersten Aufnahmen. Hier sind die Songs von 91- 94 enthalten. Im einzelnen Tracks der ersten 12 inch, dem Demotape und einigen Compilationtracks. Vergleichbar ist der damalige Sound der Band mit heute sicher nicht. In ihren ersten Jahren produzierte die Band aggressiven Emocore mit vielen Alte Schule Elementen. Stellenweise blitzen hier und da sogar einzelne Melodien durch und der Gesang zeigt sich ein wenig abwechslungsreicher. Ich finde das es sich hier um richtig geile Aufnahmen handelt die nicht nur Converge Fans begeistern dürften.

Durchde


Converge -Petitioning the emty sky-

Januar 23, 2007


[1998 Equal Vision]
Diese Veröffentlichung ist eher als eine Compilation zu verstehen. Endhalten sind neben der Single, vier Studio und drei Live Tracks. Zu früheren Tagen spielte die Band schon recht abgedrehten Metalcore, jedoch nicht ganz so vertrackt und chaotisch wie die neueren Releases. Hier hört man stellenweise noch richtigen Hardcore raus und ein wenig mehr Abwechslung im Gesang , wenn man das überhaupt bei Converge sagen kann. Auf jeden Fall eine geniale Scheibe, die schon das Chaos der heutigen Stimmung erahnen lässt.

Durchde


Converge -When forever comes crashing-

Januar 23, 2007


[1998 Equal Vision]
Eine Band die auf alles angesagte einen großen Bogen macht und Aggressivität Pur darbietet. Dort wo die meisten Bands aufhören, fangen Converge gerade erst mahl an. Ein Mix aus Grindcore, aggressiven Hardcore und stellenweise Emocore hält den Sound abwechslungsreich. Immer wenn man das Gefühl der Eintönigkeit bekommen könnte, warten die Jungs mit einem genialen Break auf, oder bringen stellenweise geilen Chorartigen Hintergrundgesang. Die Gitarren spielen stellenweise Töne die selbst mir als ehemaligen Gitarristen fremd sind. Total abgedreht und wieder mal eine Scheibe mit der man so richtig Schocken kann und selbst einigen meiner Kumpels viel zu krank ist! So macht’s Spaß und hoffe das ich die Brüder mal Live sehen darf!!!!!

Durchde


Converge -Jane Doe-

Januar 23, 2007


[2001 Equal Vision]

Da hat mir aber ein Kumpel mal wieder eine geile Band empfohlen! Noch nie etwas von der Band vorher gehört, den Track auf der Ox-Compie irgendwie verpennt und das erste Mal im Plattenladen meines Vertrauens gehört. Converge haben mich total überrannt. Habe schon lange keine Band mehr gehört die mein musikalisches Empfinden total umkrempelte und mir einen richtigen Tritt in den Arsch gegeben hat. Ja, es gibt noch Kapellen die ohne Rücksicht auf Verluste eine Platte aufnehmen. Der totale Chaoscore wird hier geboten, und gerade habe ich mich an einen Part gewöhnt da knallt schon die nächste Bombe. Ich glaube das was die Band hier in einer Topproduktion hingelegt haben, lässt sich an härte und sickness nicht mehr überbieten! Hier wird in einer Tour geschrieen und die Musiker spielen dazu eine Mischung aus alter Siege und ABC Diabolo. Nein, hier wird nicht kopiert, sondern die Bands dienen nur als Leitfaden für ein Gemisch das so unbeschreiblich ist wie der dritte Orgasmus…. Geil, habe eben erfahren das die Doppel L.P. nur eine Auflage von 2000 Stück hat….

Durchde

Capitalist Casualties -Disassembly Line-

Januar 23, 2007


[1992 Slap A Ham]

Wer das Label kennt weis was hier geboten wird. Eine Minute Songs die in eine Tour heruntergeknüppelt werden, das kein Auge trocken bleibt. Die Kalifornier von CC könnte man als einer der Könige des Fastcores bezeichnen und hauen ein Release nach dem anderen raus, das wirklich kaum jemand wirklich weis, wie viele Platten sie denn raus gebracht haben. Ultraschnell und mit aggressiven Gesang rechnen die Jungs mit ihrer Gesellschaft ab und produzieren einen Sound der nichts für die Menschen ist die auf konzentriertes Songwriting stehen. Hier wird die Rauheit des Uhrcores voll und ganz ausgenutzt und noch eine Schippe oben drauf gepackt! Auf dieser CD sind einige Bonus Songs enthalten, unter anderen die The art of Ballistics E.P. 33 Songs….

Durchde

Charley`s War-1000 Years of Civilisation-

Januar 23, 2007


[1992 Snoop Records]

Das Album 1000 Years of Civilisation der Berliner Charly`s War ist ihr zweites Album und sie frönen das New York Image mehr als zu vor. Man hat sich einen Gitaristen aus Amerika zu Verstärkung geholt und post nun noch besser mit Mützchen und Tarnhose. Was heute bei Biohazard und Co. Mehr als lächerlich wirkt war damals recht cool , weil eben anders gewesen. Der Sound der ganz nach ihren New Yorker Hatecore Vorbildern klingt kommt mit einer wirklich fetten Produktion daher. Geiles Schlagzeuggewitter gepaart mit moshigen Gitarren untermalt den coolen prolligen Gesang des Sängers. Nach dem anhören dieser Platte hat das Gefühl der Feind lauert überall, in jedem von uns, passt auf! Für die damalige Zeit eine richtig geile Platte die es verstanden hat mich in Scheiß Situationen immer wieder aufzubauen. Ach ja eine recht coole Coversion meiner Lieblinge 7 Seconds ist auch noch enthalten! We gonna fight!!!!

Durchde


Circle Jerks -Group Sex-

Januar 23, 2007

Circle Jerks -Group Sex-
[1980 Frontier Records 1988 Weird System]

Eine der kürzesten Platten überhaupt. In keiner viertel Stunde werden hier 14 Rotzige Punkrocksounds zu besten gegeben. Hier war die Welt noch in Ordnung. Die Band spielte noch keinen Schweinerock und Greg Hetson spielte nicht bei Bad Religion. Das hier ist Punkrock gepaart mit frühen Hardcore gepaart. Die Texte der Band halfen mir über die Zeit hinweg als viele meiner Bekannten mit aller Gewalt erwachsen werden wollten. Auf jeder Party brachte ich die Platte mit und sie lief unter Garantie nicht länger als 10 Sekunden. Die sollte eigentlich schon Merkmahl genug für eine gute Punkscheibe sein. Der Song Beverly Hills passte auch sehr gut auf die Mädels in unserem Lande, Wasted und Don`t Care passten besten zu mir. So habe ich mich früher gefühlt! Ständiger Wegbegleiter und Soundtrack meiner Jugend.

Durchde

Cro Mags -The Age of Quarrel-

Januar 23, 2007


[1986 Pro File Records]

Zur ersten Cro Mags Platte war noch alles in Ordnung John Joseph sang noch in der Band und es wurde kristallklarer Hardcore mit dem richtigen Hassfaktor. Alls mir das erstes mal der Slogan des Songs World Peace, All your Hippies better star to face reality, zu Ohren kam war mir alles klar. Die Band würde ich lieben. Es war und ist mir unbeschreiblich wie eine Band zu seiner Zeit so eine Power auf Platte zu bringen,. Leider ist der Sound nicht mehr ganz so Rau wie der des Demos aber die fette Produktion weiß auch auf ihre Art zu überzeugen. New York Hardcore at his best!!! Hard Times, We gotta know, World Peace Street Justice, Hard Times….

Durchde


Cwill -10inch-

Januar 23, 2007


[1994 Eigenproduktion]

Diese acht Song 10Inch beinhaltet das geilste gespielte Intro, welches ich je gehört habe. Eine ruhige leicht rockige Passage wird wunderschön von einer Violine begleitet und baut diese in Ihrer Stimmung immer weiter auf, bis zu einem Abrupten Break der mit einer brutal moshigen Gitarre und einer bitter bösen dunklen Stimme die vorherige Stimmung durch eine metalisch-Hardcorelastige mit deutschen Kreischgesang ersetzt. Teilweise werden die recht schnellen Mittelpassagen anstelle einem Gitarrensolo von der Violine begleitet . Alles im allem erinnern mich die zwei Sänger und die Kompromisslosigkeit stellenweise an ABC Diabolo kopieren diese jedoch nicht und mixen sich selbst einen Cocktail aus Knüppelsound und Metalcore.

Durchde

Crucial Youth -The Posi Machine-

Januar 23, 2007

Crucial Youth -The Posi Machine-
[1988 New Red Archives]

Das hier gebotene hat mir nicht nur früher die Tränen vor Lachen in die Augen getrieben. Es soll doch tatsächlich Idioten geben die Crucial Youth tatsächlich ernst genommen haben. Musikalisch geht es in den gewohnten flotten Punkigen 88ger Jahre Hardcore. Es handelte sich hier um eine Straight Edge Band, die sich selbst zu einer Ironie machte. Alleine das Cover der LP ist schon der Brühler. Eine riesige Dampfwalze beschriftet mit den Lettern -Posi Machine-, rollt durch eine Strasse und wird von Straight Edge Kids gesteuert. Die Maschine überrollt Punks, Metalheads und anderes „Gesocks“ !!! Der Platte wurde ein Comic Heft beigelegt, in dem neben den Texten, Anweisungen zu einem vernünftigen Hardcore Leben beschrieben werden. Neben dem Nett zu anderen Leuten sein, gehört auch das Zähneputzen und das friedlichen Tanzen. Mit den Richtlinien kann dann wirklich nichts mehr schief gehen und wenn die S.E. Kids heute mal wirklich so drauf währen, dann währe ich glücklich!!! Haben ja recht die Jungs, aber es wir in einer so lustigen, übertriebenden Weise dargeboten, das ich einfach nur lachen kann….
Trotzdem ist diese Scheibe eine recht geile Hardcoreplatte die schon oft meinen Plattenteller beherrschte.

Durchde


News vom Zeitstrafe Label Matula Platte und neue Shows

Januar 23, 2007


[...Infos von Renke -Zeitstrafe-
Das erste Album von Matula wird Anfang März auf Zeitstrafe (Kurhaus, Escapado, Lt. Mosh,...) erscheinen.
Nach ihrer Debüt 7" aus dem Jahr 2004, "Gute Sache aber ohne mich", ist die Band aus Hamburg jetzt mit zehn neuen Songs dabei und nennt das Ganze"Kuddel".

Bei den Aufnahmen arbeitete man mit Hauke Albrecht von Plan 12 Recordings (u.a. Turbostaat, Escapado, Destiny,...) zusammen.
Gepresst wird traditionsbewusst auf LP und CD und einen Eindruck von "Kuddel" kann man sich auf der Myspace Seite (www.myspace.com/matulahoi) der vier Jungs holen.
Dort gibt es mit "Agenda S.C.H." bereits jetzt einen Track von der Platte zu hören.
...]

02.02. neuruppin – mittendrin mit captain planet

24.02. eckernförde – haus

16.03. tba, wer hat bock auf matula? bitte helfen!

17.03. gießen – ak44

06.04. leverkusen – akw

18.05. wuppertal – station 77

x Durchde x


Dag Nasty -Can i say-

Januar 23, 2007

Dag Nasty -Can i say-
[1986 Dischord]

Auf der ersten L.P. der Ex Musiker von Minor Threat und DYS spielten sie noch guten Abgehardcore mit coolen Melodien. Später drifteten sie leider ein wenig im Pop ab, jedoch hier ist die Welt noch in Ordnung. Melodien die mir bis heute nicht aus den Kopf gegangen sind zusammen mit ausgereiften Hardcore stellten nicht nur Mitte der Achziger alles auf dem Kopf. Ca i say ist die einzige Wichtige Scheibe der Band und denke das sie jeder im Schrank stehen hat. Eine Band die damals mit ihrem Sound wegweisend war und merklich viele Bands beeinflusst hat….. Die gute alte Zeit…..

Durchde


Dag Nasty -Minority of one-

Januar 23, 2007


[2002 Revelation]

Die Herzen von alten Opas wie mich und den ganzen Old School Kids werden höher schlagen. Die Herren um Dave Smalley haben sich noch mal zur Originalbesetzung aus Can I Say Tagen zusammen gefunden!
So, dann drücken wir mal die Starttaste und schauen was passiert…

Der erste Track -Ghost- klingt schon mal recht nett. Flotter Punkkracher mit viel Meldodie der bis auf das dämliche Solo fast schon an die alten Tage erinnern könnte.

Der Titeltrack rockt direkt nach vorne und erinnerte mich an irgendeine Melodic Band, weiß nur nicht mehr welche. Leider wieder ein dummes Solo…

Der dritte Track -Bottle This- rockt ebenfalls gut und besonders kommt hier der Gesang von Dave zur Geltung der an alte Tage erinnert. Jedoch wirkt der Song für meinen Geschmack etwas in die Länge gezogen und die Hälfte hätte gereicht.

-Broken Days- erinnerte mich bei den ersten Akkorden stark an die letzten Sachen von Bad Relegion. Und dann setzt ein sehr gekünstelt melodisch/gefühlsvoller Gesang ein. Nein der Song kann nichts…

-Your World-. Klingt dann gar nicht mehr nach Dag Nasty. Eher wie ein modernes Popmärchen.

-Incinerate- kommt recht rockig und abwechslungsreich. Würde hier nicht Dave am Mikrophon stehen, würde der Track auch unterm Tisch fallen.

Bei -Throwing Darts- wird dann endlich mal wieder etwas auf die Tube gedrückt. Leider kommt nach einer Minute ein eher rockiger Part der den Track bis zum Ende begleitet. Zum Glück wissen die Jungs das hier nach zwei Minuten Schluss sein sollte.

-White Flag-. Auch hier geht es recht flott und melodisch zur Sache. Doch langsam geht mir die Bad Relegion typische glatte Produktion auf die Nerven. Aber Dag Nastys neue ist doch gar nicht auf Epitaph….?!

-Twistet Again- kann man dann getrost vergessen. Eine Art Hardcorebalade wird geboten die einfach nur peinlich wirkt. Rockstarstyle….

-Average Man-, ein recht nettes Stück welches für meinen Geschmack jedoch auch wieder ein wenig zu rockig ausgefallen ist. Frage mich langsam warum man wieder in die Originalbesetzung zurück gekommen ist und auch noch damit wirbt. Also wenn ich mir das Solo anhöre vergeht mir doch schon wieder die gute Laune an diesem Stück..

Nur noch -Wasting Away- und ich habe es geschafft! Nach ein paar Sekunden erinnert mich dieser auch wieder an Bad Religion und lege ganz schnell die CD aus dem Rekorder….

Noch fragen??? Alte Herren die es noch einmal versuchen aber für meinen Geschmack es lieber bleiben gelassen hätten.

Durchde


Day by Day -7inch-

Januar 23, 2007

Day by Day -7inch-
[…..]

Die Band aus Karlsruhe hier auf ihrer ersten 7inch. Keine anderen Menschen als diese Band hat meinen Glauben als Vegetarier mehr gefestigt als sie. Danke! Musikalisch geht es recht abwechslungsreich zur Sache. Das Gesamtkonzept Melodischer Punkrock steht über der ganzen Scheibe. Der Gesang der Sängerin ist recht abwechslungsreich und passt sich der Stimmung fabelhaft an mal zuckersüß über melodisch bis zu rau und wenn es mal sein muss richtig schön aggressiv. Fünf Songs sind auf der Scheibe, vier in Englisch und einer in Deutsch. Ich bedauere es das sich so eine Band die sich ganz groß für die Tierechte stark gemacht hat, schon nach der zweiten Single aufgelöst hatte.

Durchde


Dawnbreed -Amoklaufgefühl 7′-

Januar 23, 2007


[Beyonrec]
Auf ihrer ersten 7′ inch zeigen sich Dawnbreed noch total abgedreht und Psychopatisch. Ständig wechselnden Parts haben schon einen leichten Jazz Facktor und die aggressiven Gitarren Moshen alles weg. Der Sänger der Band schreit alle in Grund und Boden. Das interessante an dieser Scheibe finde ich , da hier ständig etwas neues passiert und total kompromisslos rüber kommt. Ein Meilenstein für meine Fälle. Hat so mansche Chaos Band hier in Deutschland beeinflusst. Nichts für schwache Nerven. Das war Hardcore……

Durchde


Dawnbreed -Kiosk-

Januar 23, 2007


[Common Cause]

Dawnbreed aus Süddeutschland gehörten Mitte der Neunziger zu den Bands die niemals wirklich auf der Stelle traten und sich weiterentwickelten, ähnlich wie Refused, sprich ständig auf neuen Fährten um jeden Stiel zu brechen. Im Gegensatz zu den Singles werden hier auf der ersten L.P. besser durchstrukturierte Songs geboten. Immer noch ist die Band recht hektisch, bedient sich jedoch neben Hardcore auch anderen musikalischen Richtungen, der Schreigesang wurde ein wenig zurückgenommen und klingt so noch ein wenig verzweifelter. Ich liebe diese Platte weil ich ständig neue Elemente heraushöre. Sehr schön ist die enthaltene „Barmusik“, die recht jazzig rüber kommt und für Beruhigung sorgt. Nur bis zum nächsten Track bei dem es wieder recht abgedreht weitergeht. Wirklich eine Platte die denke ich neue Türen im Hardcore öffnete und nur etwas für offene Ohren ist.

Durchde

Dawnbreed -Aroma-

Januar 23, 2007


[1996 Trans Solar]

Die letzte Scheibe von Dawnbreed die hier einen guten Übergang zu dem jetzigen Sound von Monochrome darstellen. Immer noch wirken sie sehr vertrackt, jedoch wird nicht mehr in einer Tour geschrieen, sondern es wir mehr gesanglich experimentiert, genauso wie die restliche Band. Von ruhigen verträumten Passagen, hingerissen zu rockigen Momenten hin zu chaotischen Hardcore. Alles in allem nicht mehr so wild wie in vergangenen Tagen sondern ein weniger gebändigt und tiefgründiger. Stellenweise werden kurz mal Blasinstrumente eingesetzt. Die Texte erinnern mich ein wenig an Dackelblut und Co. und sind recht intelligent. Könnte man auch Studentenmucke nennen doch dafür ist die Scheibe nun auch nicht straight genug. -Aroma- ist ein Abenteuer das dich mit auf die Reise durch die Musikgeschichte nimmt. Sehr eigenständig das ganze, ein Erlebnis und ein schöner Abschied einer Klassen Band. Bin nur froh, das Monochrom noch den ein oder anderen Song spielen! R.I.P.

Durchde

Disaster Area -Back from the Reservation-

Januar 23, 2007


[1988 Bonzen Records]

In den Achtzigern da tickten Stellenweise die Uhren noch richtig. Skateboardding und Punkrock gehörte zusammen und Spaß statt schicke Klamotten standen im Vordergrund. Den Soundtrack hierzu boten nicht nur Amibands, sondern wie hier auch die Berliner Band Disaster Area. Etwas Ältere Herrn, Bierbäuchig singen über ihre liebe, das Skaten!! Songs wie Skate tonight, Skate City oder Blood in the Pool bieten Hardcore ohne Metal Einfluss bei dem leider die Texte in einem peinlichen Englisch gesungen wurden. Jungs wenn ihr das nicht könnt lasst das doch lieber, dachte ich mir früher. Heute macht gerade dieses die erste L.P. von Disaster Area sympathisch.

Durchde

D.I. -Horse bites Dog Cries-

Januar 23, 2007


[Triple X Records]

Diese Kalifornische Band hat es immer gewusst Melodischen Punk zu spielen ohne in einen Einheitsbrei zu verfallen. Alle Songs werden recht kurz gehalten um Dir noch schneller ins Gesicht zu rotzen. Die Konzerte der Band zählten immer zu den besten. Spätestens nach dem zweiten Hören musst Du einfach jeden Song mitsingen und wirst gezwungen das Tanzbein zu schwingen. Die Songs von Horse bites Dog Cries dienten schon etlichen Undergroundfilmen als Soundtrack und konnten nicht nur in den Achtzigern überzeugen. Für jeden guten Punkrockhaushalt Pflicht. Hört Pervert Nurse, Hang ten in East Berlin, Guns oder Jonny`s got a Problem und ihr wisst was ich meine….

Durchde