Dillinger Escape Plan -Irony is a dead scene-

By Durchde


[2002 Epitaph]

HätteMike Patton von -Faith No More- hier nicht gesungen, dann währe alles gut.
Währe(n) Dillinger nicht so dumm gewesen sich auf so eine Sache ein zu lassen, hätten wir eine richtig gute Platte.
Wenn es sich um mehr als ein Projekt mit dem Spinner handeln würde, dann währe meine Freundschaft mit Dillinger hiermit beendet….

Ich wusste von Anfang an nicht was ich davon halten sollte, als Mike bei der absoluten Chaoscore Band Dillinger für vier Songs das Mikro in der Hand halten sollte. Beim anhören des ersten Songs wahr ich Anfangs recht überrascht. Mir wurde fast schwindelig, denn es brachen Sounds und Gitarrengewitter auf mich ein, die sich an einem Punkt trafen um sofort wieder im Chaos zu verschwinden. Jedoch in der Mitte des Tracks beginnt der erste Mist. Anstatt richtig zu schreien benutzen die Jungs lieber ein paar Gesangseffekte. Dann an jeder Ecke Soundspielereien durch Samples und Co die hier irgendwie nicht passen wollen. Als Patton dann noch in den ruhigen Parts anfängt richtig zu singen und die -Faith No More- Orgel ausgepackt wird, dann wahr alles vorbei! Da hilft auch die sehr gute Produktion nicht mehr weiter. Ab und an blicken die „alten“ Dillinger noch durch, jedoch merkt man das Patton schon ein großen Einfluss auf die Songs gehabt haben muss…

Zum vergessen und wir warten lieber auf die L.P. mit neuem Sänger……

Durchde

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