Weblog-Archiv für 23. Januar 2007

D.R.I. -Dealing with it!-

Januar 23, 2007


[1985 Dirty Rotten Records]

Die absolut beste Platte von D.R.I. Hier wird richtig Gas gegeben und stellenweise das es nur kracht. Musikalisch geht es hier in die Richtung ungestümer früh Achtziger Hardcore mit recht kritischen Texten. Über alles steht der eindrucksvolle Gesang von Kurt Brecht. Die Platte hat ein sehr geniales Comic Cover, das eine Familie total ausrasten zeigt. Jeder Song ist kurz und knapp und immer genau auf den Punkt gespielt. Keine Schnörkel sondern einfach nur genialer Knüppelcore . 25Tracks sind auf dieser Scheibe enthalten….

Durchde

D.R.I. -Full Speed Ahed-

Januar 23, 2007

D.R.I. -Full Speed Ahed-
[1995 Rotten Records]

Das neuste Album von der Crossover Kultband aus San Francisco. Die letzten beiden L.P.`s fand ich eigentlich nicht mehr so berauschend, da diese meiner Meinung nach zu stark im Metallbereich abgerutscht sind. Doch diese Platte konnte mich eines besseren belehren, und zwar das alles gute einmal zurück kommen wird. Hier ist der Name Programm, auf der einen Seite wird geholzt was das Zeug hält und auf der anderen Seite produziert die Band bei den Mittempotracks einen ungeheueren Druck das es wieder richtig Spaß macht D.R.I zu hören. Die Platte könnte man als eine Mixtur aus all ihren Alben bezeichnen, stellenweise kommen sie sogar an die ersten beiden Alben heran wenn sie wieder richtig Gas geben. Sogar der Hit -Who am I?- haben die Jungs noch einmal neu aufgenommen…
Absolut geile Scheibe die mich an meine alten Skatertagen erinnert und mir ein Gefühl der Beständigkeit gibt….

Durchde

D.R.I. -4 of a Kind-

Januar 23, 2007


[1988 Metal Blade Records]

Keine Platte hat es meiner Meinung nach besser geschafft Metal mit Punk zu verbinden als diese von D.R.I. ! Eine absolute Kultscheibe die mich lange Jahre beim skaten begleitete und auf keiner Party fehlen durfte. Mit den Alben Crossover und eben 4of a Kind haben D.R.I. bewiesen das es möglich ist über den Tellerrand zu schauen, ohne das sich der Ursprung verliert. Hier geht es fast bei jedem Song Moshigschnell zur Sache und Sänger Kurt Brecht beweist, das man in einer Hardcoreband nicht singen können muss. Er überzeugt in jedem Song mit seiner rotzigen Stimme und drückt einen besonderen, ehrlichen Stempel auf. Eine unerreichte L.P. dessen Stiel so oft kopiert wurde ohne diese auch nur einen Milimeter zu erreichen. Kauft Euch das original und lasst die Möchtegern Neue Schule Platten im Schrank wenn es um Sachen Crossover geht. Diese Scheibe rockt so gewaltig, das sie sicherlich noch bis an mein Lebensende weit oben in meiner Top Ten sein wird….

Durchde

Dead Kennedys -Fresh fruit for rotten vegetables-

Januar 23, 2007


[1980 Alternative Tentacles]

Was soll ich über eine so großartige Band wie Dead Kennedys schreiben? -Fresh fruit…- war neben der Sex Pistols L.P. die erste Punk/Hardcorescheibe die mir ein Punk aus dem Dorf ausgeliehen hatte. Sofort war ich gefesselt von dem einzigartigen und abwechslungsreichen Punkrocksound der Band. Wie immer sehr politisch das ganze und Wettert ganz schön gegen die Reagan Area. Auch heute noch funktioniert die Scheibe noch genauso wie früher und Song von dem Album sind allesamt Klassiker. -Kill the poor, California über alles, Holiday in Cambodia, kann ich nicht oft genug hören. Bei meiner Platte ist noch ein colles Collagenposter beigefügt welches auch die Texte beinhaltet. Und jetzt sag mir mal wie die Band ohne Jello funktionieren soll???

Durchde

Descendents -I don`t want to grow up-

Januar 23, 2007


[1987 SST]

Eine der Wegweisenden Platten in Sachen Melodischen Punkrock. Die Band die sich in einer abgewandelten Formation mal in All umbenennen sollte, spielt eine punkige und straightere Version als ihre Nachvoller. Bei den genialen Melodien und teilweise rockigen Elementen bleibt kein Tanzbein lange still. Textlich darf hier und da mal gelacht werden, der Spaß ist hier Trumpf. Besonders gefallen die etwas schnelleren Stücke die richtig geilen früh Achtziger Hardcore bilden. Auf der anderen Seite bietet -I don`t …- eine recht poppige Variante und dürfte so auch meiner Freundin gefallen. Wenn diese Art von Musik in der Hitparade laufen würde, dann währe den ganzen Tag das Radio an. Sehr abwechslungsreich das ganze und wie gesagt zuckersüße Melodien zu geilem Rock……

Durchde

Dillinger Escape Plan -Irony is a dead scene-

Januar 23, 2007


[2002 Epitaph]

HätteMike Patton von -Faith No More- hier nicht gesungen, dann währe alles gut.
Währe(n) Dillinger nicht so dumm gewesen sich auf so eine Sache ein zu lassen, hätten wir eine richtig gute Platte.
Wenn es sich um mehr als ein Projekt mit dem Spinner handeln würde, dann währe meine Freundschaft mit Dillinger hiermit beendet….

Ich wusste von Anfang an nicht was ich davon halten sollte, als Mike bei der absoluten Chaoscore Band Dillinger für vier Songs das Mikro in der Hand halten sollte. Beim anhören des ersten Songs wahr ich Anfangs recht überrascht. Mir wurde fast schwindelig, denn es brachen Sounds und Gitarrengewitter auf mich ein, die sich an einem Punkt trafen um sofort wieder im Chaos zu verschwinden. Jedoch in der Mitte des Tracks beginnt der erste Mist. Anstatt richtig zu schreien benutzen die Jungs lieber ein paar Gesangseffekte. Dann an jeder Ecke Soundspielereien durch Samples und Co die hier irgendwie nicht passen wollen. Als Patton dann noch in den ruhigen Parts anfängt richtig zu singen und die -Faith No More- Orgel ausgepackt wird, dann wahr alles vorbei! Da hilft auch die sehr gute Produktion nicht mehr weiter. Ab und an blicken die „alten“ Dillinger noch durch, jedoch merkt man das Patton schon ein großen Einfluss auf die Songs gehabt haben muss…

Zum vergessen und wir warten lieber auf die L.P. mit neuem Sänger……

Durchde

Deja Vu -Wettlauf gegen die Zeit-

Januar 23, 2007


Der Thriller mit Denzel Washington ist zwar schon im Dezember 2006 angelaufen, hatte aber erst jetzt die Zeit finden können um endlich ins Kino zu gehen….

Eines vorneweg, mit dem Thema Deja Vu hat der Streifen nicht gemeinsam.
Vielmehr geht es um eine Actionreiche Verfolgungsjagd dem Thrillerbereich angelehnt.

Ein Special Agent wird nach einem Terror Anschlag auf einen Personenfähre dem FBI zur Spurensuche hinzugezogen.
Schnell merkt der Agent das hinter der vermeintlichen Täterin mehr steckt und verliebt sich sogar später in diese.

In einem Streng Geheimen Projekt des FBI, welches nicht nur Blicke in die viertägige Vergangenheit gewährt sondern auch Gegenstände durch die Zeit schicken kann, versucht man sich an der Reproduktion des Tatablaufes.
Natürlich besteigt der Special Agent später selbst die „Zeitmaschine“ um den Anschlagl rückgängig zu machen und die Unschuld seiner neuen Liebe zu beweisen…

Das Katz und Mausspiel kann beginnen….
Denzel Washington alias Special Agent stellt sich Fragesuchend auf die Seite des Zuschauers und erklärt die Pseudo- Realistischen Umstände und bringt die Thematik dem nicht versierten Besucher nahe.

Deja Vu ist unterhaltsam, jedoch schnell zu durchschauen…
Ich finde der Film hat etwas von einem Mix aus Frequency und. Minortiy Report.

Kann man sich geben …..

x Durchde x