31.5.07 Live im Zakk Düsseldorf :Kill Kim Novak, Matter of Habit, Anomalie, Right Way to Fall

By Durchde

Schon zum zweiten Mal beglücken uns die Novaks im Düsseldorfer Zakk.
Wenn noch neben zwei weiteren Kapellen die Emocore Fraktion Anomalie auf der Liste steht, kann es eigentlich nur ein viel versprechender Abend werden.

Im Biergarten begrüßte ich alte Bekannte und man genoss die Regenfreien Stunden mit Klatsch und Tratsch…

Der Club war erst spärlich befüllt und kurz nach 21 Uhr standen auch schon die Düsseldorfer Anomalie auf der Bühne.
Heute präsentierten die Jungs ihr Set leider nur mit einem Gitaristen.
Es wurde zwar bestens improvisiert doch in den Moshparts fehlte der gewohnte Druck.
Die Show eröffnete ein nettes/witziges Intro und Sänger Oliver bewies wieder einmal das aggressiver Hardcore weder was mit Proleten noch mit bösen Blicken zu tun hat.
Ich habe mich gut unterhalten gefühlt und bestens amüsiert ;-)
Als Gast stand die Studiosängerin Eva bei einem Song auf der Bühne.
Ich fände es klasse wenn die Band über ein festes weibliches Bandmitglied nachdenken würde….

Right Way to Fall spielten Metalcore der Marke „Standart“.
Der Gesang hatte leider kaum Ausdruck und die Musiker boten nichts Innovatives.
Für meinen Geschmack klang der Sound berechenbar und wurde mir zu schnell langweilig.
Right Way to Fall schien jedoch bei den Zuschauern gut anzukommen, der Laden füllte sich merklich und die Fans feierten ihre Lieblinge….

Wärmstens an Herz gelegt wurden mir Matter of Habit vom anwesenden Callejon’er Neueinsteiger Thomas, ehemals Gitarist bei Matter of Habit .
Hmmmmmmm, vor ein paar Monaten hatte ich die Band in einem Review zerrissen, neugierig wurde ich weil nun Frank, der alte Callejon Basser als Gitarrist in die Seiten greift.
Entweder war die Band wie ausgewechselt, oder ich habe damals absoluten Blödsinn geschrieben.
Matter of Habit gefielen mir an diesem Abend richtig gut!
Die Jungs spielen Metalcore mit starken Grindeinflüssen.
Oft mit beiden Füßen auf dem Gaspedal knallen ihrer einfallsreichen Songs dem Zuschauer um die Ohren.
Im Krassen Gegensatz spielen die Sie in den „ruhigen Momenten“ ein toughes doomiges Brett mit interessanter Gitarrenarbeit.
Besonders hervor sticht neben dem stimmgewaltigen Sänger der total duchgeknallte Basser der Band!
Seine Fratzen wahren unglaublich und boten einen coolen Unterhaltungswert.

Als letztes spielten meine Lieblinge Kill Kim Novak.
Endlich mit einem Label im Rücken und seit heute mit ihrer Discography 03:05
auf A Team/Alveran am Start.
Währe nicht nach dem zweiten Song der Bassverstärker verreckt hätte man von einer perfekten Novak Show sprechen können.
Das Problem konnte zum Glück schnell gelöst werden und in einem wilden Rausch aus grölenden Publikum, tanzenden Fans und bunten Papierschnitzeln wurden die besten Songs der Soester präsentiert.

Am geilsten fand ich den Dritten und völlig neuen Song.
Jungs ihr müsst unbedingt aufnehmen, die flächendeckenden sperrigen Parts sind der absolute Hammer!
Leider war Ihr Set viel zu kurz und der Veranstalter lag schon über den Zeitlimit des Abends.
Schade, wir hätten alle gerne mehr von den Novaks gehört…..

Und wieder einmal musste ich sofort nach der Show abhauen (wie immer bei den Novaks), denn Frühschicht Wartete schon in vier Stunden auf mich….

x Durchde x

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