Weblog-Archiv für 10. Februar 2008

Planet Terror

Februar 10, 2008

planetterror.jpg
2. Teil des im Amerikanischen gelaufenen Double Feature Grindhouse.
Ebenso wie Tarantinos Werk Death Proof bedient sich Robert Rodriguez (unter anderem der Macher von Sin City) dem Stoff des 70ies Schmuddelkinos.

Auch wenn dieser  Zombie Massaker völlig platt und stumpf ist kann der Film dank des Styles Aufmerksamkeit erzielen.
Dropouts, Filmrisse oder knisternder Ton sorgen für das nötige Ambiente.
Bei diesem Fun-Splatter-Movie wird wirklich alles auf die Spitze getrieben und schon lange habe ich nicht mehr so gelacht als ich herausgerissene Gehirne, abgetrenntes Bein mit MG Prothese, ebenso völlig endstellte Gesichter und ein durch ein Pfahl zerstochenes Auge (in diesem Fall beim Meister Tarantino persönlich) geboten wird.
Bruce Willis als Oberschurke hat leider einen viel zu kurzen Auftritt und bekommt keine Chance seine Rolle richtig auszuspielen.

Planet Terror ist völlig abgefahren und bietet 105 Minuten lang ein Blutbad ohne Grenzen.
Allerdings nur den Filmfreuden empfohlen welche gesotten genug den schwarzen Humor hinter dem Projekt abkönnen ..
Allerdings gefällt mir Tarantinos Werk Death Proof um Längen besser, 20 Minuten Spielzeit weniger hätten dem Zombiestreifen besser zu Gesicht gestanden.

Durchde

Anchors X Up – s/t CD

Februar 10, 2008

2007 Let it ride Records www.letitriderecords.com)]
[www.myspace.com/anchorsxup]

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Outspoken SE Old School Hardcore aus dem schönen Wien.
Auf Anchors X Up selbst betitelter 8 Track CD ist unter anderem ihr längst vergriffenes Demo enthalten, das neue Material gibt es auch in Form einer 7 inch auf -Not just words Records-.

Die fünf Jungs bieten Hardcore in ihrer rohsten Form ohne Umwege und doppelten Boden. Ihre wüsten Straight Forward Parts werden von moshigen Brakes zersetzt.
Gespickt mit kehligen Gesang welcher schon mal zum mitgrölen einlädt.
Bester Stoff zum Fingerpointing im verschwitzten Pitt wird geboten ….

Die Lyriks bieten ein Konzept im besten Seemannsgarn mit zwinkerndem Auge.
Die Piraten bauen ihre Straight Edge Messages gekonnt in kleinen Geschichten.
Passend gepackt kommt das ganze in einem schmucken Comic Cover ….

Langweilig oder gar Einfallslos wird es auf ihrer CD also nie,
Anchors X Up machen richtig Spaß , Hardcore in Reinkarnation.

Durchde

Seed of Pain – power, corruption & lies

Februar 10, 2008

[2008 Let it Ride Records (www.myspace.com/letitriderecords]
[www.myspace.com/seedofpain]

seedofpain.jpg

Es ist Samstagabend und ich befinde mich auf den Weg zur Arbeit.
Ich bin total angepisst. Diese Monotonie aus schlafen, essen, arbeiten an diesen Tagen saugt mich völlig aus. Ein Zustand welchen ich nicht ausstehen kann und dann noch diese dummen Fratzen in der Bahn….
Stumpfe Musik dröhnt aus einem Handy einer Gangster Gang.
Ich schaue aus dem Fenster und starte meinen Mp3 Player.
Frisch geladen mit der One Side 12 inch der Schweizer Seed of Pain.
Zur Aufmunterung gibt es einen Cocktail aus Wut, Depression geschnürt in einem Paket aus unglaublicher Power und Energie.
Dieses Ventil kommt mir gerade recht und ich laufe wieder ein im Hafen der Verstandenen.
-Power , corruption & lies- bietet fünf Hardcore Tracks mit 15 Minuten Spielzeit.
Etwas zu kurz für meinen Geschmack, jedoch weden Ideen verbraten die andere Bands für drei Alben genutzt hätten.

Seed of Pain`s Sounds findet ihren Ursprung in den frühen 90iegern.
Burn oder 108 werden auf dem „Waschzettel“ zum Vergleich gezogen.
Ich höre außerdem Stimmungen der Neurosis -Pain of mind- Platte. Innovativer/progressiver Stoff welcher im Mid Tempo Bereich epische Anleihen bietet.
Ich glaube Seed of Pain müssen Live der Knaller sein, das Album zumindest überrollte mich schon nach dem ersten Durchlauf wie eine Dampfwalze.

Ohne die Zusendung hätte ich Seed of Pain sicherlich in der Release Flut nicht entdeckt. Macht nicht den Fehler über Hardcore 2008 zu reden ohne Euch -Power, corruption & lies- zu Gemühte geführt zu haben.
Eine ähnliche Wut hatte ich zuletzt bei den New Yorkern Neglect gespürt und das ist verdammt lange her ….

Hört Euch auf Myspace den Song -Bury your heros- an dann versteht ihr was ich meine!
So funktioniert Hardcore auch heute noch……

Durchde