! Achtung Spoiler !

Gestern Abend war ich endlich in der langersehnten Vorpremiere zu John Rambo.
Das Kino war nur zur Hälfte gefüllt und die Vorwarnung seitens der Presse die Frau besser zu Hause zu lassen ignorierte neben meiner Wenigkeit nur ein Älterer Ehemann….
Ansonsten bevölkerte den Saal das Ego Shooter Publikum welches jedes Maschinenfeuer lauthals Emotionsgeladen kommentierte.
Na wenn man sonst nichts hat ![]()
Allright lassen wir die Lästereien an dieser Stelle …
Als die vertraute rote Schrift auf schwarzen Grund erschien, der herrliche Soundtrack einsetzte, war es wieder da, das wohlbehütete Gefühl der 80ieger Jahre.
Hört euch das neue Rambo Theme an, ich kann gar nicht genug davon kriegen …
Sly spielt einen reifen in Thailand zurückgezogenen Vietnam Veteranen.
Mit Krieg hat John schon lange nichts mehr am Hut, nur Nachts im Traum wird er von Erinnerungen seiner Vergangenheit heimgesucht .
Er lebt vom fangen giftiger Schlangen und jobbt als Fährtensucher.
Sein Leben könnte friedlich weiter laufen wenn nicht eine Humanitäre Christliche Organisation einen Überführer in das Kriegsgebiet Burma suchen würde…..
Natürlich sträubt sich John zuerst den Job anzunehmen und möchte die Frau aus der Gruppe am liebsten nach Hause schicken.
Als die Missionarin weiterhin ins Gewissen redet und erklärt das Erstversorgung der Verfolgten geleistet werden muss, lässt sich der Ex Söldner breit schlagen.
An dieser Stelle rechnete ich mit einer Liebesromanze der Beiden ab Mitte/Ende des Filmes welche allerdings (zum Glück) ausblieb und Rambo als toughen abgebrühten Fels in der Brandung darstellt, weniger den wütenden Muskelprotz aus Teil 2 und 3.
John Rambo hat sich vom aufgeladenen Ballast in Form übertriebener sinnlos überspitzter Action gelöst und bietet in seinem vierten Teil eine realistisches Kriegsszenario wie es die Kinoleinwand noch nicht gesehen hat.
Vergewaltigungen, Folter und zerfetzte Leiber, zwar leicht in der geschnittenen Version entschärft , jedoch immer noch eindrucksvoll dargeboten.
Ein paar Tage später bekommt John die Meldung das die Missionare nicht mehr aus dem Krisengebiet zurück gekommen sind.
Er bekommt den Auftrag einen Trupp aus lässigen und Anfangs Rambo gegenüber überheblichen Söldner nach Burma überzusetzen.
John soll beim Boot bleiben. Als allerdings die Befreiungsaktion zu scheitern droht ist Rambo zur Stelle ….
Die Story ist leicht gestrickt, kompakt und bestens für einen lockeren Kinoabend konsumierbar.
Das Schöne dabei, egal wie lange ich auch überlege es gibt bei John Rambo einfach nichts auszusetzen.
Der Schluss des Filmes lässt erahnen das er seinen Seelenfrieden nun gefunden haben könnte, aber noch mehr wird hier nicht verraten ….
Durchde