Archiv für Juli 2008

Walls of Jericho – The American Dream – Review

Juli 31, 2008

[2008 Trustkill]

Früher als erwartet stehen Walls of Jericho mit einem neuen Album auf der Matte.
Es ist noch nicht lange her als die bewusst experimentelle MCD – Redemption – herauskam, und sorgen nun mit 11 neuen Tracks für Nachschub.
Der Fan fragt sich natürlich ob wieder alles beim Alten, sprich Metalcore pur geboten wird.
Diese Frage lässt sich leider nicht so einfach beantworten. …

Einerseits siedelt man wieder bei den lauten Klängen an, auf der anderen Seite möchten mir ihre Weiterentwicklungen auf – The American Dream – überhaupt nicht zusagen.
Cadence nervt mit einer völlig feminin entschwundener Stimme. WoJ’s Markenzeichen , die schier angepisste kreischende Junge Frau mutiert zur Auswechselbarkeit und grölt wie aus dem Kohlenkeller.

Der nächste Kritikpunkt am neuen Album sind die fehlenden Ideen.
Meist wird nur langweilig auf dem E-Akkord geschrammelt, die wahnsinnigen Doublebass Parts nur noch wie aus einer Retorte klingend und das sich immer steigernde Riffing kaum noch zu erkennen. Die Hardcorelemente scheinen fast erloschen und weichen einer schlechten Holy Moses Kopie in fast allen Stücken.

Lichtblicke gibt es beim Titeltrack der stellenweise an altem Material erinnert.
Der beste Track dürfte „Feeding Frenzy“ sein, wenn Erweiterungen dann evtl. so.
Atmosphärischer Song mit rockigen Gitarren und abwechslungsreichen Gesang.

Den Rest des Albums vergessen ich mal ganz schnell wieder. Einen Ausrutscher sei selbst Walls of Jericho zugestanden ….

Tracklist:

1. The New Ministry
2. The Prey
3. The American Dream
4. Feeding Frenzy
5. The Hunter
6. Famous Last Words
7. A Long Walk Home
8. Shock Of The Century
9. Discovery Of Jones
10. Standing On Paper Stilts
11. Night Of A Thousand Torches

Durchde

Punk`D Royal – Bellyfeel – Review

Juli 30, 2008

[2007 Pretty Pink Records]

www.prettypinkrecords

www.punkdroyal.com
www.myspace.com/punkdroyalband

Beim Myspace Surfen bin ich aufs Düsseldorfer Trio Punk`D Royal gestoßen. Die Tracks fesselten mich sofort. Ich suchte nach Infos und staunte nicht schlecht, dass es ausschließlich positive Meinungen zur recht jungen Band gibt.
Ein paar Tage später halte ich ihre 2007er, auf Pretty Pink Records erschienene, Debüt CD – Bellyfeel - in den Händen.

Das Playmobil Cover deutet schon auf Liebe zum Detail hin, welches sich ungebrochen durch die komplette Aufmachung inklusive der Songs zieht.
Punk `D Royal zeigen wie man sich als Quasi Newcomerband in die Herzen spielen kann und bieten mit ihre ersten Fulltime CD ein perfektes Album. Es braucht nicht mehr gefeilt werden, man hat sich längst gefunden….
Das Trio bietet neben der klassischen Rockbesetzung, treibende Keyboard Elemente und erinnern nicht selten an die besten Momente von Minus the Bear, Gang of Four und Radio 4. Neben dem melodischen Gesang gibt es vereinzelt dezente Screamo Backvocals, die dem Indierock eine weitere persönliche Note geben.

Punk`D Royal’s treibende Beats dringen ins Tanzbein und die flirrenden Gitarren, unterstützt vom knalligen Keyboard Sound, geben jedem Dancefloor Feuer.
Großartig, nach der Thursday – Full Collapse - seinerzeit habe ich kein solch stimmiges Album im Konzept und Songaufteilung mehr gehört, ganz großes Kino Jungs!
Wenn ich nun noch den kernig eingebetteten Punkrock der Band anspreche, möchte man meinen, wo nehmen Punk`D Royal als dermaßen junge Band solch ein Breitenspektrum auf?
Erklären kann ich mir das dadurch, dass die Düsseldorfer ihr Herz am richtigen Fleck tragen, sich von ihren Emotionen treiben lassen und sich in kein Korsett stecken lassen.
So funktioniert eine der besten Platten, welche ich in den letzten 12 Monaten hören durfte.

Zur Zeit auf Tour und neue Songs sind in Arbeit, haltet die Augen offen!


Tracklist Bellyfeel:


1. Live on the dancefloor
2. A draft for my life
3. Damm right
4. This Holiday
5. Main Offender
6. Daylight
7. Together but alone
8. Monsters
9. Finally Wrong
10. Your Picture In My Wallet
11. Nobody Smiles Bright Enough
12. Sunday Matinee

Durchde

Star Wars – The Clone Wars (3D) –

Juli 27, 2008

Wenn am 14. August zum Kinostart im Hause Lucas die Kassen klingeln, werden die Kritiken der Fans sich wieder in zwei Lager spalten. Das Megaprojekt unterliegt hoher Erwartung (wir erinnern uns an die Prequels)

Über den Sinn einer weiteren Clone Wars Staffel lässt sich streiten. Auf der einen Seite möchte man die Kinder für den Film und das Spielzeug gewinnen , auf der anderen Seite soll der Freak große Schlachten mit etlichen Clone Varianten auf der Leinwand zu sehen bekommen.
Die weicheren Formen und der weniger kantigen Style der vorangegangenen „alten“ Clone Wars Zeichentrickfilmen setzt Lucas heute auf 3 D Effekte aus dem Computer entgegen.

In den Trailern sehen die Animationen und meisten Figuren großartig aus, Angst behalte ich dennoch wenn mir über die Story verraten wird das Anakin eine weibliche Junge Padawan an seiner Seite bekommt und es in Film unter anderem um die Rettung des Sohnes von Jabba the Hut geht. Hier werden ganz klar die Kids bedient. Anderes lässt sich das kleine Mädchen mit Hutt Baby nicht erklären ….

Lucas wollte Ursprünglich bis zu 100 Folgen fürs TV produzieren, die Geschichte spielt vor der vorangegangenen Clone Wars Serie.
Fox war der Wunschkandidat für die TV lehnte jedoch ab. Mit Warner Bros. hat man einen Partner gefunden welcher als Option die ersten Folgen zusammengefasst als Kinofilm veröffentlichen möchte. Im Anschluss soll die TV Serie folgen.

Ich lasse mich einfach mal überraschen, in circa zwei Wochen wissen wir dann ob The Clone Wars Top oder Flop sein wird …

Durchde

IO – For the Masses – Review

Juli 25, 2008

[2008 Intergroove]

Die Tage flatterte mir die IO CD in den Briefkasten.
Das Cover erinnert an Sin City. Die Band ist in Schwarzweiß platziert und der Hintergrund im schraffierten Rot. Vorne steht ein böse drein blickender Mann mit blutbeflecktem Unterhemd, hmmmmm…..

Im Presseblatt stolpere ich über Namen wie Henning Rümenapp, Stefan Ude und Dennis Poschwatta. Richtig, da war doch was, die Guano Apes!
Fünf Jahre sind ins Land gezogen und in Deutschland ist, durch die nicht mehr aktive Ausnahmeband im Crossover, ein schmerzliches Defizit geblieben.
Zur neuen Formation fand sich am Mikrofon Soul Sänger Charles Simmons, welcher schon mit Moses Pelham oder Xavier Naidoo arbeitete.

Die 12 enthaltenen Tracks auf – For the Masses – wurden vom Guano Apes Hausproduzenten Fabio Trentini im Horus Sound Studio produziert.
Es wurden politische Ausdrucksformen auf den Punkt gebracht, mit der Message „Deutschland und Europa noch einmal richtig in den Arsch zu treten“ spielte die Formation schon etliche Konzerte und steht mit ihrem Debüt am 1.8.2008 in den Läden.
Ob „For the Masses“ wirklich mehr als nur ein Slogan ist, wird sich zeigen, an dieser Stelle gibt es meine Eindrücke zum Silberling:

In den ersten beiden Tracks geht es sofort zur Sache. Ein Mix aus Guano Apes und Faith no More rockt aus den Boxen. Im balladenlastigen Song „In You“ spielen IO Ihr Ass aus dem Ärmel, nehmen sich am Riffing etwas zurück und erlauben Charles Simmons Ausbreitung seiner vollen gesanglichen Bandbreite. Perfekt abgestimmte Instrumentierung, gekoppelt mit einem genialen Stimmvolumen, erlauben IO einen markanten Wiedererkennungswert.

Ihre Rückkehr ins Musikgeschäft verlangt dem Hörer mehr Eingang, kann sich aber schon bald in ganzer Blüte entfalten.
IO werden keine Eintagsfliege und ganz bestimmt nicht die neuen Guano Apes, auch wenn es im Riffing, wie oben erkannt, einige Parallelen zu finden sind.

Auch in den folgenden Songs bedient man sich aus einem Fundus von Rock und Sinnlichkeit, Wut und Harmonie, im wechselnden Einklang.
Ich bin gespannt, wie das Album einschlagen wird, meinen Segen haben die Jungs allein schon aufgrund des großartigen Gesangs.

Tracklist:

1. Say Something
2. Don T Mean Nothing
3. In You
4. Attention
5. Stupid People
6. Mind Game
7. Fight Back
8. Stand My Ground
9. Rage
10. The Last To Know
11. Legacy
12. When I Fall

Ab Oktober auf Tour:

– For The Masses Tour 2008 -

30.09. BOCHUM, Matrix
01.10. WEINHEIM, Cafè Central
02.10. WINTERTHUR (CH), Salzhaus
04.10. BREMEN, Lagerhaus
06.10. HAMBURG, Knust
07.10. DRESDEN, Scheune
08.10. MÜNCHEN, Backstage
10.10. SCHWEINFURT, Stattbahnhof
11.10. GÖTTINGEN, Musa
17.10. BERLIN, Magnet
18.10. SULZBACH/MÜRR, Belinda
24.10. COLOGNE, Underground
07.11. KREMS (A), Avalon Exil
08.11. PETTENBACH (A), Bauhof
09.11. WIEN (A), B72 w/4LYN

Durchde

Bratze –Waffe– Review

Juli 22, 2008

[2008 Vinyl 7inch auf Audiolith]

Nachdem die L.P des Hamburgers Duos Bratze Szeneübergreifend einschlug, gibt es nun Nachschlag in Form einer 7inch.

Die zwei neuen Tracks hören auf dem Namen „D.U.T.T Royal“ und „Beule“.
Die Symbiose beider Hauptbands der Musiker – Clickclickdecker – und – Der Tante Renate -, sitzt wieder perfekt. „D.U.T.T. Royal“ verfolgt dem Style des Albums – Kraft – uns setzt in Tanzbarkeit und coolness sogar noch einen drauf. Elektronik-Sound der 80ies gepaart mit wuchtiger Bass und deutschen, teilweise verworrenen, sozialkritischen Lyrik’s , Weltklasse!!!

Auf der -B- Seite des weißen Vinyls gibt es den Song „Beule“ welcher deutlich aggressiver rüber kommt. Etwas Gewöhnungsbedürftig aber zum Refrain hin wieder ein absoluter Ohrwurm.

Kaufen und Liebhaben …

Durchde

Comadre & Trainwreck Split – Review -

Juli 19, 2008

[2007 REACT WITH PROTEST & HEART ON FIRE & BLOODTOWN-RECORDS]

Bisher gab es noch kein Review von Trainwreck auf Durchdes Welt. Schande komme über mein Haupt …!
Die 2007er Split mit Comadre begeistert mich immer noch wie zum Release und wird heute nachträglich besprochen ….

Comadre und Trainwreck zwei der wichtigsten Screamo/Hardcore Bands teilten sich die neun Track Split. Die Kalifornier sind mit fünf Songs vertreten, Trainwreck (ex. Eaves/Engrave) präsentieren sich mit vier neuen Liedern.

Beide Bands haben auf dieser Platte ihr bestes Material aufgenommen.
Comadre begeisterten mich schon auf – Burn your Bones – und legen hier sogar noch eine Schippe drauf.
Emotionaler melodischer Hardcore Punk mit Screamoelementen, hier stimmt einfach alles!
Handclap Parts, Sing-A-Longs oder verzweifelte Stimmung im Akustikgitarren Part („Teeth Versus Teeth“). Comadres catchy Hooks und geilen Refrains, dazu ihr treibenden Beat machen die Band zu einer Referenz.
Wer auf Mid90ies gekoppelt mit punkigen Hardcore steht kommt heute nicht an Comadre vorbei….

Trainwreck aus dem schönen NRW reißen alles in Grund und Boden. Ähnliches bin ich sonst aus Deutschland nur von Zann gewohnt.
Auch wenn die vier Tracks einen höheren Melodieanteil als zur Zeit der ersten L.P. haben, wälzt ihr aggressiver, meist im Midtempo gehaltener Bulldozer Sound alles nieder.
Der Gesang klingt noch rauer und wütender, die Gitarren haben einen etwas höheren Metalanteil erhalten.

Hingegen des ersten Release wurde nun auch in Sachen Sound alles richtig gemacht, so das Trainwreck wie eine Bombe aus den Boxen platzt. Unglaublich Fett, nur live ist schöner …

Durchde

Alice Cooper – Along Came A Spider – Review

Juli 18, 2008

[2008 Steamhammer]

Der spontane Kommentar meiner Frau beim zufälligen Aufschnappen einiger Takte dieses (Konzept-)Albums: „Klingt veraltet und nach Alice Cooper.“
Packt man diese Aussage in einen etwas wohlwollenderen Zusammenhang,
ist sie eigentlich schon ein Kompliment, denn der Old-School-Hardrock-Klang
ist, wenn er hier denn zum Tragen kommt, Absicht, und ein Wiedererkennungswert sicherlich auch ein Pluspunkt.
Auf einem 25. Studioalbum darf man ja sicherlich erwarten, dass ein
paar Reminiszenzen an die (erfolgreiche) Vergangenheit und die Wurzeln (hier die 60’s) enthalten sind.

Über den Verlauf von 11 Songs erzählt Alice auf „Along Came A Spider“ aus der Ich-Perspektive die Story
eines Serienkillers mit Spinnenpersönlichkeit – ein makaberes Augenzwinkern ist stets nicht fern, allein aufgrund der Tatsache, dass es sich bei den meisten Songs um gepflegten Hardrock handelt, der mit anderen Lyrics eigentlich im Gute-Laune-Spektrum anzusiedeln wäre („I Know Where You Live“, „I’m Hungry“ – klingt glatt wie aus einem Musical).
Das Album ist in sich stimmig und mit vielen Hooks ausgestattet, die ausgezeichnet ins Ohr gehen, in Sachen Melodien wurde hier über die meiste Zeit hervorragende Arbeit geleistet. Effekte und zusätzliche
Instrumentierung werden sparsam und stets passend eingesetzt.
„Vengeance Is Mine“ (mit Leads von Slash) und „Catch Me If You Can“ fahren die breitesten Gitarrenseiten auf dem Album auf und zählen daher zu meinen persönlichen Favoriten.
„Wake The Dead“ (feat. Ozzy) kommt ähnlich wie ein moderner Rolling-Stones-Song (Einfluss von Producer Danny Saber?) daher, „Wrapped In Silk“ hätte auch aus der AC/DC-Ecke kommen können.
Inhaltlich fügen sich auch die Ballade
„Killed By Love“ und das harmlose „Salvation“ zwar in den Gesamtkontext, stellen aber meines Erachtens nach nicht unbedingt Höhepunkte dar – dieser wird uns getreu dem Motto „save the best for last“
mit dem fiesen Quasi-Titeltrack „I Am The Spider“ am Ende des Albums präsentiert.
Fiele das Niveau der Songs im Mittelteil („(In Touch With) Your Feminine Side“) nach dem guten Auftakt nicht etwas ab, wäre meinerseits vielleicht sogar sowas wie Begeisterung anstatt wohlwollender
Anerkennung drin gewesen.

Zusammenfassend ist also zu attestieren, dass Mr. Cooper auch mit sechzig Lenzen auf dem Buckel noch ordentlich rocken kann und mit „Along Came A Spider“ ein würdiges
Jubiläumswerk abgeliefert hat. Könnte mir gut vorstellen, dass dieses Album bei einigen Fans in der Highlight-Kategorie landen wird. Qualitätsbewusste Hardrock-Fans sollten auch ohne vorherige Alice-Affinität
ein Ohr riskieren.

Spearhead24

Neues Walls of Jericho Album + Tourdaten !!!!

Juli 18, 2008

Irgendwie ist mir diese Info völlig durch die Lappen gegangen!!!
Ob das vielleicht an der langweiligen letzten Mini LP von Walls of Jericho gelegen hat ?

Allright, die Experimentalphase ist vorbei und es gibt wieder ordentlich aufs Maul !
Am 29.7 erscheint – The American Dream – auf Trustkill Records.


Hier schon einmal die Tourdaten :

12.Jul.2008 20:00
Shoreline Amphitheatre – Rockstar Mayhem Festival Mountain View, California
13.Jul.2008 20:00
Glen Helen Pavilion – Rockstar Mayhem Festival San Bernadino, California
14.Jul.2008 15:45
Sleep Train Amphitheatre – Rockstar Mayhem Festival Marysville, California
14.Jul.2008 23:00
Fat Cat – w.36 Crazyfists Modesto, California
15.Jul.2008 20:00
Save Mart Center – Rockstar Mayhem Festival Fresno, California
16.Jul.2008 20:00
Cricket Wireless Amphitheatre – Rockstar Mayhem Festival Chula Vista, California
17.Jul.2008 20:00
Jillians – w.36 Crazyfists Las Vegas, Nevada
18.Jul.2008 20:00
Cricket Wireless Pavilion – Rockstar Mayhem Festival Phoenix, Arizona
19.Jul.2008 20:00
Journal Pavilion – Rockstar Mayhem Festival Albuquerque, New Mexico
20.Jul.2008 20:00
Coors Amphitheatre – Rockstar Mayhem Festival Englewood, Colorado
21.Jul.2008 20:00
The Blue Goat – w. 36Crazyfists Salina, Kansas
22.Jul.2008 20:00
Sandstone Amphitheater – Rockstar Mayhem Festival Bonner Springs, Kansas
23.Jul.2008 20:00
Verizon Wireless Amph. St. Louis – Rockstar Mayhem Festival Maryland Heights, Missouri
24.Jul.2008 20:00
The Other Side – w.36 Crazyfists Tulsa, Oklahoma
25.Jul.2008 20:00
Superpages.com Centre – Rockstar Mayhem Festival Dallas, Texas
26.Jul.2008 20:00
Verizon Wireless Amphitheater – Rockstar Mayhem Festival Selma, Texas
27.Jul.2008 20:00
Sam Houston Race Park – Rockstar Mayhem Festival Houston, Texas
29.Jul.2008 20:00
Ford Amphitheatre @ State Fairgrds. – Rockstar Mayhem Festival Tampa, Florida
30.Jul.2008 20:00
Cruzan Amphitheatre – Rockstar Mayhem Festival West Palm Beach, Florida
01.Aug.2008 20:00
Verizon Wireless Amphitheater – Rockstar Mayhem Festival Virginia Beach, Virginia
02.Aug.2008 20:00
Post-Gazette Pavilion – Rockstar Mayhem Festival Burgettstown, Pennsylvania
03.Aug.2008 20:00
Toyota Pavilion – Rockstar Mayhem Festival Scranton, Pennsylvania
04.Aug.2008 20:00
The Chance – w.36 Crazyfists Poughkeepsie, New York
05.Aug.2008 20:00
Tweeter Center – Rockstar Mayhem Festival Mansfield, Massachusetts
06.Aug.2008 20:00
Nassau Coliseum – Rockstar Mayhem Festival Uniondale, New York
07.Aug.2008 20:00
Peabody’s – w.36 Crazyfists Cleveland, Ohio
08.Aug.2008 20:00
Downsview Park – Rockstar Mayhem Festival Toronto, Ontario
09.Aug.2008 20:00
DTE Energy Music Theatre – Rockstar Mayhem Festival Clarkston, Michigan
10.Aug.2008 20:00
First Midwest Bank Amphitheatre – Rockstar Mayhem Festival Tinley Park, Illinois
11.Aug.2008 20:00
Uncle Pleasants – w.36 Crazyfists Louisville, Kentucky
12.Aug.2008 20:00
Lakewood Amphitheatre – Rockstar Mayhem Festival Atlanta, Georgia
13.Aug.2008 20:00
Verizon Wireless Music Center – Rockstar Mayhem Festival Indianapolis, Indiana
14.Aug.2008 20:00
AlRosa Villa – w.36 Crazyfists Columbus, Ohio
15.Aug.2008 20:00
Susquehanna Bank Center – Rockstar Mayhem Festival Camden, New Jersey
16.Aug.2008 20:00
New England Dodge Music Center – Rockstar Mayhem Festival Hartford, Connecticut
17.Aug.2008 20:00
Nissan Pavilion – Rockstar Mayhem Festival Bristow, Virginia
18.Aug.2008 20:00
Huntington Music Hall / Monkey Bar – w.36 Crazyfists Huntington, West Virginia
19.Aug.2008 20:00
Darien Lake Performing Arts Center – Rockstar Mayhem Festival Darien Center, New York
20.Aug.2008 20:00
Lost Horizon – w. 36 Crazyfists, It Dies Today and more! Syracuse, New York
22.Aug.2008 20:00
Planet Rock – w. 36 Crazyfists, It Dies Today and more! Battlecreek, Michigan
23.Aug.2008 20:00
The Machine Shop – w. 36 Crazyfists, It Dies Today and more! Flint, Michigan
24.Aug.2008 20:00
The Mad Hatter – w. 36 Crazyfists, It Dies Today and more! Covington, Kentucky
28.Aug.2008 20:00
The Reverb – w. It Dies Today and more! Cedar Falls, Iowa
29.Aug.2008 20:00
The Rock – w. 36 Crazyfists, It Dies Today and more! Maplewood, Minnesota
30.Aug.2008 20:00
LT’s – w. 36 Crazyfists, It Dies Today and more! Rockford, Illinois
31.Aug.2008 20:00
The Pearl Room – w. 36 Crazyfists, It Dies Today and more! Mokena, Illinois
23.Sep.2008 20:00
Batschkapp – Hell on Earth Tour w.Evergreen Terrace, more Frankfurt
24.Sep.2008 20:00
Musik Zentrum – Hell on Earth Tour w.Evergreen Terrace, more Hannover
25.Sep.2008 20:00
Marthalle – Hell on Earth Tour w.Evergreen Terrace, more Hamburg
26.Sep.2008 20:00
Godzfest – Hell on Earth Tour w.Evergreen Terrace, more Kolding
27.Sep.2008 20:00
Fun Box Amalie – Hell on Earth Tour w.Evergreen Terrace, more Essen
28.Sep.2008 20:00
Islington Carling Academy – Hell on Earth Tour w.Evergreen Terrace, more London
29.Sep.2008 20:00
White Rabbit – Hell on Earth Tour w.Evergreen Terrace, more Plymouth
30.Sep.2008 20:00
Coporation – Hell on Earth Tour w.Evergreen Terrace, more Sheffield
01.Okt.2008 20:00
The Park – Hell on Earth Tour w.Evergreen Terrace, more Petersborough
03.Okt.2008 20:00
Garage – Hell on Earth Tour w.Evergreen Terrace, more Saarbrücken
04.Okt.2008 20:00
Foxy – Hell on Earth Tour w.Evergreen Terrace, more Magdeburg
05.Okt.2008 20:00
De Kasde – Hell on Earth Tour w.Evergreen Terrace, more Zaandam
09.Okt.2008 20:00
Stattbahnhof – Hell on Earth Tour w.Evergreen Terrace, more Schweinfurt
10.Okt.2008 20:00
SO36 – Hell on Earth Tour w.Evergreen Terrace, more Berlin
11.Okt.2008 20:00
Reithalle – Hell on Earth Tour w.Evergreen Terrace, more Dresden
12.Okt.2008 20:00
Abaton Club – Hell on Earth Tour w.Evergreen Terrace, more Praha
16.Okt.2008 20:00
Kofmehl – Hell on Earth Tour w.Evergreen Terrace, more Solothurn
17.Okt.2008 20:00
TBD – Hell on Earth Tour w.Evergreen Terrace, more Stuttgart
18.Okt.2008 20:00
Noumacore Festival – Hell on Earth Tour w.Evergreen Terrace, more Mulhouse
19.Okt.2008 20:00
Dynamo – Hell on Earth Tour w.Evergreen Terrace, more Eindhoven

Durchde

Star Wars Revell Millenium Falcon Repaint

Juli 17, 2008

Mein zweiter Bausatz aus der Revell Easy Kit Reihe ist der Millenium Falcon geworden.
Mein Wunsch war ein bezahlbares und einigermaßen stimmiges Modell in den richtigen Proportionen.

Der Zusammenbau ging einfach von statten. Alle Teile passten und ließen sich sauber abtrennen. Die Grundbemalung des Models ist eigentlich schon sehr gut, jedoch wollte ich dem circa 30 Zentimeter großen Raumschiff mehr Leben einhauchen.

Als erstes bemalte ich die Luke und einige zusätzliche Platten farbig. Als nächstes ließ ich verdünntes Schwarz an den Lüftungsgittern runter laufen. Die Vertiefungen der Oberflächen bekamen ein dunkles washing. Der komplette Falcon wurde mit dunkler Farbe abgerieben um schmuddeliger zu erscheinen.
Anschließend arbeitete ich im Drybrush Verfahren die erhabenen Stellen in Weiß und Silber heraus.
Zum Schluss fügte ich ein paar Rostellen an den Gittern und einige Kratzer am Body hinzu.

Kosten des Modells : circa 30 Euro
Arbeitszeit für die Bemalung : circa 5 Stunden

Durchde

Der unglaubliche Hulk – Review -

Juli 17, 2008

Ob der neue Hulk Film wirklich so unglaublich sein soll wird sich zeigen. In den Medien und der Presse wurde der Film im Vorfeld zerrissen, ich z.B. konnte mit den ober langweiligen ersten Teil überhaupt nichts anfangen. Wir erinnern uns, langatmige emotionale Story gepaart mit wild umherhüpfenden grünen Springball…..

Marvel nimmt beim zweiten Teil die Zügel selbst in die Hand und wollte Hulk mehr Comicfeeling verleihen. Von Nöten waren neue Darsteller und Regie welche mit Edward Norton als Bruce Banner, Freundin Betty gespielt von Liv Tyler und hinter der Kamera Louis Leterrier (Transporter ect.) gefunden wurden. Hörte sich doch schon einmal vielversprechend an.

Die Story geht eigentlich dort weiter wo die des ersten Teil aufgehört hat. Bruce versteckt sich vor dem Militär in Brasilien welches Hulk zu seinem Zwecke nutzen möchte. Irgendwann fliegt sein Versteck auf, er kommt zurück in die USA und sucht Fieberhaft nach einem Gegenmittel. Um Hulk zu besiegen wird ein weiteres Monster geschaffen welches aus einem ehrgeizigen Soldat mutiert , der Abomination…..

So einfach die Story gestrickt, so ist diese auch umgesetzt wurden. Oft fehlt den Charakteren Tiefe, was besonderes bei der Gesichtslosen Rolle von Liv Tyler auffällt. Norton macht seine Sache ziemlich gut, scheint jedoch seitens der Regie stark gebremst und leidet unter dem schwachen Drehbuch. Der Film ist sehr im Comic Style gehalten , Hulk sieht großartig aus! Leider kommt der Humor etwas zu kurz und wir erhalten mit Der unglaublicher Hulk einen eher durchschnittlichen ernsthaften Actionfilm.

So schlecht wie von mir erwartet ist der Film auf keinen Fall und ist für meinen Geschmack um längen besser als der erste Teil.

Für den Marvel Fan Pflicht , für den Non-Comic Fan ein nicht unbedingtes Muss.

Durchde

News zur Neuverfilmung der Vorstadtkrokodile

Juli 15, 2008


Dem Bestsellerbuch (1977) folgte ein Film welcher in den 80iger sehr erfolgreich und oft wiederholt wurde. Zur Neuverfilmung welche in NRW gestartet ist, (der Film kommt 2009 in die Kinos) , wird es ein paar Bekannte Gesichter geben.

Martin Semmelrogge ist wieder am Start und Ralf Richter soll auch einen Vertrag unterzeichnet haben . Yaaaaaaaaa !!!!!!!!!!!!!
Außerdem spielt Smudo von Fanta 4 und weitere mit. Ich freue mich schon heute , das kann ja nur geil werden …

Durchde

Sickboy – Along the Way –

Juli 15, 2008

[2008 Gorilla Music/Cargo Records/Motor Digital]

Sickboy produzierten im Jahr 2006 ihr erstes Demo und sind nun bei Motor Digital/Gorilla Music mit ihrer Debüt Album – Along the Way – am Start.

Die vier Kölner liefern vielleicht nicht ein spannendes sich selbst erfundenes Werk, so bieten sie dennoch in ihrer 12 Track starken (43 Minuten ) Platte perfekt getimten Indirock.
Mehr Rock als Indi und den Punk nicht völlig aus den Herzen verbannt gibt es auf – Along the Way – die ein oder andere Perle zu entdecken:

Mit „Wide a Wake“ geht es gleich dreckig rotzig zur Sache. Klingt wie eine Mischung aus Ramones goes Jimmy Eat World.

„At the back of your mind“ zum Beispiel hat etwas von einem kickenden Nirvana Verschnitt zersetzt mit schrillen/flirrenden Gitarren und netten Breaks.

Mit „Breakable“ gibt es eine Bodenständige Rock Nummer , einerseits Dreck-aufwirbelnd und anderseits melancholisch/emotional in den ruhigen Passagen.

Mit „New Blood“ gibt es weitere Klangfarben aus dem Hause Sickboy. Eine schöne nach vorne treibende Indi Nummer.

Ähnlich innovative geht es in den kommenden Songs zur Sache…..
Mein Lieblingsong der Platten hört auf den Namen „She’s Out“ der mit einem geilen emotionalen Chorus kommt welcher mir schon seit Tagen im Kopf herumgeistert.

Das Erfolgsrezept der Sickboy’s dürften die Spitzenmusiker sein welche hier am Werke sind.

Kann man sich geben,

Durchde

39,90 der Film

Juli 14, 2008


Unglaublich!
Ich hatte gerade die letzten Seiten des Buches gelesen als ich in meiner Mittagspause am Kino Werbung für den 39,90 Film erblickte !
Das passt ja mal wieder ;-)
Okay das Buch hat schon ein paar Jahre auf dem Buckel, aber witzig finde ich es doch das der Streifen gerade dann erscheint wenn ich das Buch lese.

Ich bin mal gespannt ob der Film mit dem Buch mithalten kann.
Ich hoffe das das Thema ernsthaft rüber gebracht wird und keine albernen Slapstick produziert wird.
Das Kinoplakat macht mir etwas Angst …

Wir werde sehen, am 31.7.08 ist es dann soweit !

Durchde

39,90 ein Roman von Frederic Beigbeder

Juli 13, 2008


Nachdem ich den Roman Windows on the World von Beigbeder gelesen hatte brauchte ich unbedingt weiteren Stoff vom Autor. Als kritischer und hinterfragender Mensch finde ich das Thema Werbebranche und deren Macht auf den Konsumenten höchst interessant.

Beigbeder arbeitete eine Zeit in einer Pariser Werbeagentur und war deren Machenschaften schnell leid. Er schrieb dieses Buch und wurde sofort nach Veröffentlichung gekündigt.
In 39,90 erzählt der Autor eine fiktive Geschichte die angereichert mit seinem Wissen aus der Agentur gespickt wurde. Wie viel selbst erlebtes im Buch verarbeitet worden ist kann nur spekuliert werden, vorsichtshalber wurden alle Brands abgeändert.

Octave arbeitet in der angesagten Pariser Werbeagentur Rossery & Witchcraft.
Er schwimmt in Geld und lebt das Leben in allen Zügen. Die Freizeit verbringen die Männer von Welt mit Nutten, Drogen und perversen Pornovideos aus dem Netz. Die Welt um Octave erscheint surreal. Ähnlich das geschaffene Gefühl des Kunden Waren kaufen zu müssen an die er vor ein paar Minuten noch nicht einmal gedacht hat.
Alles ist käuflich und oberflächlich gesehen wird ein Perfektes Leben in Augen vieler Mensch gelebt. Octave zerfällt Innerlich und Körperlich, verliert seine Schwangere Frau und sich im Drogensumpf. Als an einer wichtigen Jogurt Kampagne gearbeitet wird lässt sich der Akteur zu einer brutalen Gewaltverbrechen hinreißen. Außerdem schreib er ein Buch über die Werbebranche mit der Hoffnung auf Kündigung ;-)
Den Mut zum Selbstausstieg hat ihn längst verlassen , der Sumpf in dem er steckt scheint zu Tief …

Frederic Beigbeder’s 39,90 ist absolut lesenswert. Schon nach der Hälfte des Buches sah ich die Werbewelt mit anderen Augen. Es ist schon Krass wie wir geformt und manipuliert werden/sollen.
39,90 ist witzig, stellenweise derb/vulgär und vor allem sehr aufschlussreich.
Kann ich uneingeschränkt weiter empfehlen !

Durchde

Hancock – Review -

Juli 12, 2008


Ein Superheld auf Abwegen, etwas ähnliches gab es doch schon einmal in – Die Unglaublichen -.
Derber und abgefuckter soll es in Will Smiths neusten Streifen Hancock zur Sache gehen. Die reine Weste des Hollywood Stars getauscht gegen einen schmuddeligen Pennerlook. Bewaffnet mit einer Whisky Flasche , unrasiert und pöbelnd in den letzten Zügen liegend versucht er „nebenbei“ die Welt zu retten. Allerdings betreibt er bei seinen Aktionen wüste Sachbeschädigung und so weis das Volk nicht wirklich ob es glücklich oder wütend auf den Helden sein soll. Ein PR Manager möchte das Image Hancocks mächtig aufpolieren. Zunächst begibt sich der Held in den Knast um für seine Sachbeschädigungen einzusitzen. Als er innerhalb seiner Haftstrafe für einen dringenden Einsatz herangezogen wird tritt Hancock wie ausgewechselt auf den Plan…..

Eigentlich könnten wir an dieser Stelle einen Cut machen und alles währe gut gewesen. Da ein Kinofilm jedoch nicht nur 45 Minuten laufen kann wurde etliches unnötiges Material hineingestopft. Die Action Komödie kippt in eine düstere Atmosphäre , leider ohne Anschluss. Man findet keine Anhaltspunkte und die Story scheint sich immer mehr in Bedeutungslosigkeit zu verlieren. Anstelle der dämlichen Erklärung der Superkräfte und seine Mitspielerin (alberne Doppelrolle) hätte man sich die Hintergründe sparen können.
Ernsthaftigkeit einzubringen klappt leider nicht Stimmig und der Rhythmus fehlt an allen Stellen.

Ich konnte mit Hancock im gesamten nicht viel Anfangen , die zweite Hälfte hat meiner Meinung nach den Film zu sehr zerrissen und die besten Momente gab es eh schon im Trailer zu sehen.
Ohne Will Smith währe der Film wohl der absolute Flop geworden denn die nackte Story kommt leider viel zu platt ,
Sorry….

Durchde

Punk’d Royal Live !!!!

Juli 11, 2008

Bester Indi Rock/Punk aus Düseldorf !!!!

Jun 28 2008 8:00P
Getöse in Möse Festival Rietberg, Nordrhein-Westfalen

Jul 1 2008 8:00P
Pretty Vacant Düsseldorf, Nordrhein-Westfalen

Aug 2 2008 8:00P
Juicy Beats Dortmund, Nordrhein-Westfalen

Aug 2 2008 8:00P
Krach Am Bach w: Turbostaat/Empty Trash tbc Beelen, Nordrhein-Westfalen

Aug 16 2008 8:00P

c/o POP Köln, Nordrhein-Westfalen
Aug 23 2008 8:00P
Haus der Jugend Düsseldorf, Nordrhein-Westfalen

Sep 3 2008 8:00P
Kulturfabrik **w:/ Jennifer Rostock** Krefeld, Nordrhein-Westfalen

Sep 5 2008 8:00P
Mausefalle Bonn, Nordrhein-Westfalen

Sep 6 2008 8:00P
Café Comic**Ersatztermin vom 7 März** Ratingen, Nordrhein-Westfalen

Sep 27 2008 8:00P
Parkhaus Duisburg Meiderich, Nordrhein-Westfalen

Oct 10 2008 8:00P
Bunker Leverkusen, Nordrhein-Westfalen

Oct 18 2008 8:00P
Blue Shell+Alex Amsterdam Köln, Nordrhein-Westfalen

Oct 24 2008 7:15P
Café 4 You Mühlheim a.d.Ruhr, Nordrhein-Westfalen

Nov 21 2008 8:00P
Club Zentral Stuttgart, Baden-Württemberg

Dec 19 2008 8:00P
Triptychon Münster, Nordrhein-Westfalen

Durchde

Bratze Live !

Juli 11, 2008

25.07. Großefehn – Omas Teich Open Air
08.08. Oberhausen – Olgas Rock (AftershowParty)
23.08. Bremen – Viertelfest
05.09. Dortmund – Rude Club
06.09. Lübeck – Treibsand
02.10. Flensburg – Volxbad
03.10. Husum – der Club
04.10. Rendsburg – T-Stube
14.10. Dresden – Beatpol
15.10. Münster – Cuba
16.10. Bremen – Tower
17.10. Köln – Werkstatt
18.10. Chemnitz – Atomino
20.10. Berlin – SO36
21.10. Magdeburg – Projekt 7
22.10. Regensburg – Gloria
23.10. CH-St.Gallen – Schwarzer Engel
24.10. CH-Wil – Gare De Lion
25.10. CH-Sursee – Kulturwerk 118
26.10. Passau – Zeughaus
28.10. Aachen – Musikbunker
29.10. Saarbrücken – Garage
30.10. Tübingen – Zoo
31.10. CH-Zürich – Helsinki

Durchde

Cry me a river fest 2008 – Peckeloh/Versmold bei Bielefeld – Review Tag 2

Juli 11, 2008


Lars von React with Protest hat in diesem Jahr wieder ganze Arbeit mit seinem Festival geleistet. Um die 20 vielleicht wichtigsten Screamobands versammelten sich an zwei Tagen und das ganze für etwa 20 Euro Eintritt !
Wer mochte konnte gegen eine Unkostenpauschale gleich dort Zelten und Veganes Essen speisen.
Nicht nur das Bombenwetter sorgte für ausgelassene Stimmung auch das Publikum des ausverkauften Hauses sorgte für ein friedliches und gewaltfreies Event……

Wir besuchten das Festival erst am zweiten Tag.
Die Lokation lag ziemlich abseits, sehr Ländlich, in einer Gaststätte gelegen.
Die Räumlichkeiten boten genug Platz für Bühne und etliche Merchstände. Allerdings war es stellenweise vor der Bühne unerträglich heiß und die Holzvertäfelung des Konzertraumes bei teilweise geschlossenen Fenstern boten kaum Erträglichkeit. Ventilatoren hätten hier für Milderung sorgen können….
Leider blieb uns aus diesem Grund nichts anderes möglich als sich die Bands max. ein halbes Set lang zu geben um nicht den ganzen Tag durch völlig durchgeschwitzt zu sein.

Die Running Order müsste in etwa wie folgt gewesen sein :

Vorwärts schöner Weltenkotzer
Kontrapunkt

Beide Bands boten schönen Emo/Screamo und spielten an diesem Tage ihr letzte Show ever. Der Konzertraum war anfänglich noch nicht so gut gefüllt, sorgte jedoch für ein angenehmeres Klima.

Hiro
aus Frankreich gefielen mir sehr gut, jedoch genossen wir dann doch lieber die letzten Sonnenstrahlen des Tages….

June Paik
Auf die Jungs habe ich mich ganz besonderes gefreut. Immer wieder habe ich ihre Konzerte verpasst. Ihr Mix aus Mid90ies Emo und abwechslungsreichen druckvollen Hardcore konnte mich jedoch dann doch nicht so überzeugen wie auf Platte. Vielleicht war die Vorfreude/Erwartungen zu groß oder der Sound zu schlecht , ich weiß es auch nicht….
Es gab ein paar neue Songs zu hören und freue mich schon auf eine hoffentlich baldige neue Scheibe …

Gone with pain und Grinding Halt
Habe ich wohl verpasst. Unterhaltungen mit Bekannten und stöbern in den Plattenkisten ließen die Zeit rasch verstreichen. Außerdem will die kostbare Energie wohl dosiert eingeteilt sein.

Danse Macabre
Überzeugten auf ganzer Linie! Ihr Screamo mit Chaoselementen und immer im richtigen Moment einsetzende verzweifelte Emoparts stimmten nicht mich Glücklich. Ihr Sound war Topp , Fans diveten und tanzten bis der Saal kochte. Der Frontmann hatte den ein oder anderen Witz auf den Lippen, schön das es noch Kappelen gibt welche sich nicht zu erst nehmen. Auch Danse spielten neues Material welches auf React with Protest veröffentlicht werden soll.

Trainwreck
,über diese Ausnahmeband braucht man wohl keine Worte mehr verlieren!
Perfekte Show, perfekte Songauswahl und sau gutes Timing. Ich war wie von Sinnen musste jedoch vor Ende des Sets zum Luft schnappen nach draußen …..

Titan
Kannte ich vorher gar nicht und muss gestehen ich bin wirklich überrascht worden.
Auf die Ohren gab es ein fettes, destruktives Hardcorebrett welches mich aus dem Hocker gehauen hat! Muss ich mir auf Platte geben !

Zann
Der Berlin/Leipziger geht es ähnlich wie Trainwreck. Kennt jeder, liebt jeder !
Musik aus dem Bauch und mit dem Herzen bei der Sache. Hardcore, Hardcore und noch einmal Hardcore in brutalster verzweifelter Vollendung. Wie ein Dampfwalze rollte der Sound über mich hinweg. Die neuen Songs, welche bald auf zwei Splits erscheinen werden, sind der Kracher! Besser geht’s kaum. Die Meute tobte und als Zugabe gab es dann noch ein nettes Cover von Chokehold und alle waren Glücklich ;-)

Comadre
Und schon wieder verpasst ;-(
Aber es ging wirklich nicht mehr ….
Knapp zwei Stunden Fahrt lagen noch vor uns , ich kam am Morgen aus der Nachtschicht, am folgenden Tag wollte ich auf ein Star Wars Treffen und ich konnte kaum noch gerade stehen ….

Ein wunderbares Festival welches mir wohl noch lange in Erinnerung bleiben wird.
Ganz bestimmt im nächsten Jahr wieder !!!

Durchde

Star Wars Sideshow Commander Praji 12 inch Review

Juli 8, 2008

Meine neueste Errungenschaft aus dem Hause Sideshow ist der Commander Praji aus New Hope. Das Gesicht ist dem Darsteller aus dem Film sehr gut nachempfunden.
Die Kleidung liegt gut am Körper . Seine Stiefel sind etwas klobig aber das ist halb so schlimm wie ich finde.

Beim auspacken ist etwas Vorsicht geboten.
Die beiden Zylinder welche in den Brusttaschen Platz finden liegen nicht fest genug fixiert in der Verpackung und können sehr schnell verloren gehen !!!

Ins Grübeln gekommen bin ich beim Zubehör:

Einmal kommt seine Kappe aus Stoff gefertigt und einmal aus Plastik. Wozu?
Die Stoffversion sieht auf jeden Fall um längen besser aus.

Neben den Handschuhen gibt es zusätzlich beigepackte Hände, leider konnte ich keine Referenzbilder finden ob Praji an den Händen bekleidet gewesen ist oder nicht…

Außerdem kommt die Figur mit zwei Waffen. Einen Han Solo ähnlichen und ein Stormtrooper Blaster.

Ersterer passt gut ins Holster welches sich per Magnet verschließen lässt. Ob der Holster im Film wirklich beige war ?

Der Stormtrooper Blaster lässt sich auseinander klappen und als Langwaffe nutzen.

Natürlich darf auch hier ein Ständer für die Figur nicht fehlen ….

Durchde

Waterdown – Powersnake –

Juli 8, 2008

[2008 Blacktop Records]

Waterdown sind einfach nicht unterzukriegen!
Die ehemalige Victory Band hatte zuerst den Verlust des melodischen Gesangparts zu verdauen. Ihren Ausstand beim oben genannten Label gaben die Ibbenbürener mit dem Album -All Riot- auf welchem Ingo den Gesang alleine bestritt. Das Material wirkte um einiges brutaler und straighter als man es von der Band gewohnt war.
Kurz nach dem Wechsel zum Blacktop Label verabschiedet sich nun auch Ingo von Waterdown und Zacken übernimmt den Part am Mikro….

Vor mir liegt die erste MCD der Band in neuer Besetzung.
Ich muss gestehen das mich Waterdown mit ihrem letzten Release stark enttäuscht hatten.
Mit ihrem bekannten Mix aus Emo und Hardcore hatte die Band nun nichts mehr am Hut.
Aus zweistimmigen Gesängen wurde brutaler Hardcore only. Dieser wird nun mit – Powersnake – bis in Vollendung bestritten .
Dort wo Ingos Stimme an Grenzen stieß steigt der neue Shouter Zacken ein. Im ersten Track „True til deaf“ geht es noch relative melodisch zur Sache, im folgenden Song „Dull ?!“ wird ein technisch perfektes brutalo Hardcorebrett a la Hatebreed mit dezenten Melodien im Gesang beim Chorus aufgefahren.
Schluss mit Lustig geht es dann weiter mit „Sublime Mindfuck“ welcher deutlich metallischer ausfällt und äußerst brutal angepisst dargeboten wird.
Ähnlich heftig geht es mit „Thrist for action“ zur Sache.

- Powersnake – beinhaltet neben den vier neuen Songs drei Coverversionen.
Snapcase „Caboose“, „Rather be Dead“ von Refused und „No Spiritual Surrender“ von Inside Out. Waterdown meistern alle Klassiker und tünche diese in einem Modernen druckvollen Gewand.

Freunde des brutalen Hardcoresounds werden mit Waterdown’s – Powersnake - ihre helle Freude haben, Fans der alten Stunde, hört Euch die neuen Songs vorher mal an …..

Durchde