Hancock – Review -

By Durchde


Ein Superheld auf Abwegen, etwas ähnliches gab es doch schon einmal in – Die Unglaublichen -.
Derber und abgefuckter soll es in Will Smiths neusten Streifen Hancock zur Sache gehen. Die reine Weste des Hollywood Stars getauscht gegen einen schmuddeligen Pennerlook. Bewaffnet mit einer Whisky Flasche , unrasiert und pöbelnd in den letzten Zügen liegend versucht er „nebenbei“ die Welt zu retten. Allerdings betreibt er bei seinen Aktionen wüste Sachbeschädigung und so weis das Volk nicht wirklich ob es glücklich oder wütend auf den Helden sein soll. Ein PR Manager möchte das Image Hancocks mächtig aufpolieren. Zunächst begibt sich der Held in den Knast um für seine Sachbeschädigungen einzusitzen. Als er innerhalb seiner Haftstrafe für einen dringenden Einsatz herangezogen wird tritt Hancock wie ausgewechselt auf den Plan…..

Eigentlich könnten wir an dieser Stelle einen Cut machen und alles währe gut gewesen. Da ein Kinofilm jedoch nicht nur 45 Minuten laufen kann wurde etliches unnötiges Material hineingestopft. Die Action Komödie kippt in eine düstere Atmosphäre , leider ohne Anschluss. Man findet keine Anhaltspunkte und die Story scheint sich immer mehr in Bedeutungslosigkeit zu verlieren. Anstelle der dämlichen Erklärung der Superkräfte und seine Mitspielerin (alberne Doppelrolle) hätte man sich die Hintergründe sparen können.
Ernsthaftigkeit einzubringen klappt leider nicht Stimmig und der Rhythmus fehlt an allen Stellen.

Ich konnte mit Hancock im gesamten nicht viel Anfangen , die zweite Hälfte hat meiner Meinung nach den Film zu sehr zerrissen und die besten Momente gab es eh schon im Trailer zu sehen.
Ohne Will Smith währe der Film wohl der absolute Flop geworden denn die nackte Story kommt leider viel zu platt ,
Sorry….

Durchde

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