
[2008 CD: Blacktop Records/Vinyl: Cobra X Records]
[www.withinwalls.org]
[www.myspace.com/withinwalls]
Das Hardcore Quartett Within Walls aus Österreich/Schweiz präsentieren in ihrer bis dato kurzen Bandgeschichte (since 2005) nach einer 7inch und Split 7 mit Nothing Gold Can Stay ihren ersten Longplayer.
Das Cover vom betitelten Debüt – Set me free – mutet aufgrund seines Styles eher einem Pop oder Elektroalbum an. Sieht jedoch sehr schick aus und sorgt für Frische im Hardcoreplatten Regal.
Musikalisch hat man sich dem New School Sound der 90ies verschrieben. 108 oder Unbroken könnten eine Hausnummer sein. Samples, ein Akustik Part und die kurze Pianonummer lockern den druckvoll, angepissten Sound auf und sorgen für Abwechslung, welche ein komplettes Album generell benötigt um spannend zu bleiben.
Die Songstrukturen sind explizit ausgefeilt und jeder der 12 Tracks erhält einen eigenständigen Charakter. Die Wut in den Songs, meist im Midtempo vorgetragen, hinterlassen Eindruck.
Auf Set Me Free gibt es Hardcore mit dezenter Metallkante ohne im Metallcore auszuarten. Within Walls verstehen es hervorragend Wut und Aggressivität durch perfektes Timing, einen guten Shouter und einfallsreichem Riffing zu dokumentieren.
Hut ab, klasse Album ich bin begeistert!
Tracklist:
Infinte I(magination)
Beneath the Surface
Windows
Apallic Syndrome
Straightjacket
Gas Chamber Amtosphere
Pawlow
Manson
Untitled
Antagonist
Piano
Under the Galley Rhythm
Durchde