Weblog-Archiv für 9. Dezember 2008

6.12.08 Monochrome und Sir Toby im Druckluft Oberhausen

Dezember 9, 2008

monochrome08

Am Nikolausabend machten wir uns auf zum Cafe Druckluft in Oberhausen. Irgendwie hatten wir dieses Jahr alle Monochrome Shows verpasst und daher war der letzte Tag ihrer Tour ein unverzichtbares Muss….

Natürlich waren wir auch heute wieder viel zu früh vor Ort. Die Bands waren noch beim Soundcheck und wir vertrieben uns die Zeit in der benachbarten Shopping Mall. Fast wären wir auf dem Parkplatz angefahren worden, auf den Schreck aßen wir erst mal Chips und Gummibären. Gut gestärkt bewegten wir uns dann wieder zurück zum Cafe und nahmen an der Bar Platz. Cola belebte den Geist und für Stimmung sorgte ein lustiger Kerl hinterm Tresen.
Wir beobachteten wie er Kakao in einem Mixer ohne Deckel zubereitete, die Spüle fast überlief oder kunstvoll warmer Chai Tee mit Eis und Strohalm serviert werden sollte.
Unterhaltung pur, was haben wir gelacht!

Gegen 21.15 Uhr betraten Sir Toby die Bühne. Der Mischer sorgte für einen sehr guten Sound und die Band für reifen Indie Rock. Mit netten, spielerischen Ideen am Start und einer sympathisch, unterhaltenden Art fühlte ich mich gut unterhalten. Ab der Mitte ihres Sets erwischte ich mich vor der Bühne mit wippendem Bein, dürfte also im Gesamten kein schlechtes Set gewesen sein ….. ;-)

Die Wartezeit bis zum Monochrome Auftritt versüßte uns Sänger Marc. Nach unterhaltsamen Smalltalk, und einer mir bis dato unbekannter Monochrome 7inch reicher (1000 Dank Marc!!!), postierten wir uns in Bühnennähe.
Ein wenig war meine Vorfreude auf Monochrome bis zum Herantreten des Event Tages getrübt. Ich weiß nicht wirklich warum. Vielleicht, weil ich die neue Platte nicht ganz so dolle wie die vorherigen fand, oder war ich heute einfach nicht so gut drauf ?

Anfänglich hatte der Mischer noch mit dem Sound von Monochrome zu kämpfen. Irgendwie stimmte die gesamte Abstimmung nicht. Nach dem dritten Song bekam er die Probleme in den Griff und der Mix der Band, aus alten und neuen Songs, zog mich wieder in den Bann.
Die Tracks von – Cache – empfand ich nun wilder und weniger „poppig“. Marc und Kate sorgten für ein Bühnenbild der Ausgelassenheit, besser als Kino ;-)
Die persönliche Widmung von Marc, nun die Band seit15 Jahren zu begleiten, freute mich und empfand ich unheimlich zugleich. Die Dawnbreed Zeit kommt mir vor, als wäre es gestern.

Das Publikum zeigte sich während der Songs etwas lahm, bedankte jedoch jeden Song mit tosendem Beifall. Am Ende musste die Band gleich 3x zurück auf die Bühne, so schnell wollte Monochrome niemand nach Hause schicken.

Es war für mich heute Abend wieder einmal der Beweis, dass Musik einfach ein Gesicht braucht. Alles richtig gemacht ….

Durchde