Tackleberry – Reinventing Appetite for Destruction – Review

By Durchde

tackleberry_02

[2009 Zeitstrafe]
[myspace.com/tackleberryhc]

So lange ist es noch gar nicht her als mich Tackleberry mit ihrer Debüt Platte überraschten. Etwa ein Jahr hat es gedauert, und die Kieler Hardcorefraktion meldet sich schon heute mit einer neuen L.P. zurück.

Reinventing Appetite for Destruction ist eine konsequente Weiterentwicklung von Call me Green. Dem Zuhörer wird Old School Hardcore um die Ohren gehauen welcher deutlich kehliger und angepisster klingt als noch vor einem Jahr. Man hört der Band an das stetig getourt worden ist. Ein perfektes Zusammenspiel sorgt für Feinheiten welche besonderes in den Fill Ins und coolen Midtempo Parts ausgelebt werden. Einerseits schlagen Tackleberry direkt auf die 12 , auf der anderen Seite lockern sie die wüste Spannung mit feinen Melodien.
Deutlich härter und aggressiver ist Reinventing Appetite for Destruction als sein Vorgänger ausgefallen. Die Produktion aus der Tonmeisterei in Oldenburg sorgt für einen wuchtigen knalligen Sound.

Auch wenn das Album viel zu schnell zu Ende geht ist am Ende alles gesagt. Keine Songs als Lückenfüller, keine Langeweile und direkt auf den Punkt gebracht. (Meist liegt die Spieldauer der acht Songs unter zwei Minuten.)

Tackleberry sind zurück, und zwar wie !
Ich hätte nicht gedacht das nach Call me Green eine Steigerung möglich und das ihr Sound genug Luft besitzt um sich dermaßen positiv und spannend weiter zu entwickeln.
Da kann man gespannt sein wohin die Reise führt …
Nicht nur für die Ohren, auch für die Augen wird einiges geboten. Das Coverartork ist einfach großartig.

Alles richtig gemacht, Hut ab !

Wie fast immer gerade auf Tour :
02.04.2009 Kiel, Pumpe°
03.04.2009 Saalfeld, Klubhaus°
04.04.2009 Plauen, Zooma°
05.04.2009 SL – Banska Bystrica, Irish Pub°
06.04.2009 H – Szeged, Garabonciás°
07.04.2009 H – Györ, Rado Club°
08.04.2009 A – Groß-Enzersdorf, Raghead°
09.04.2009 CR – Zagreb, Squat°
10.04.2009 I – Bologna, Lazaretto Squat°
12.04.2009 CH – Luzern, Kulturhaus°
13.04.2009 F – Clermont-Ferrand, Raymond Bar°
15.04.2009 Köln, Sonic Ballroom°
16.04.2009 NL – Arnhem, The Stage°
17.04.2009 Regensburg, W1°
18.04.2009 B – Meerhout, Groezrock Festival°
30.04.2009 Berlin, Festsaal Kreuzberg*
01.05.2009 Wiesbaden, Schlachthof*
02.05.2009 München, Backstage*
09.05.2009 Neumünster, AJZ
15.05.2009 Köln, Luxor*
16.05.2009 Hamburg, Logo*
26.06.2009 Hannover, Stumpf
27.06.2009 Leipzig, Summer Inside Festival
* mit Smoke Blow
° mit Static Radio

Tracklist:
01.Reinventing Appetite For Destruction
02. Ain’t no glam at eight AM
03. You simply can’t rely on hearts
04. Let’s see what happens
05. Sure no good for a do-gooder
06. Unfuckwithable
07. Modern wife is law
08. Group sociology, lesson one

Durchde

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3 Antworten zu „Tackleberry – Reinventing Appetite for Destruction – Review“

  1. Der Kluthzifer sagt:

    Tackleberry sind super – bin gespannt aif die neue Scheibe. Den Gig mit Smoke Blow sollte man sich eigentlich nicht entgehen lassen…

  2. Durchde sagt:

    Würde ich auch gerne sehen, habe ich auch schon daran gedacht. Sollen wir hin ? (Luxor)
    Smoke Blow kenne ich leider (noch) nicht….

    Gruß Durchde

  3. Daniel sagt:

    Tackleberry sind wirklich geil. Wandern bei meinem last.fm-Account immerweiter nach oben … ;-)

    Super Album, wobei ich sagen muss, dass ichs Schade finde, dass nach nichteinmal 15 Minuten das Album schon wieder durch ist :-) aber egal, danach noch die Call Me Green und die alte Demo in den Player, und der Spaß kann weitergehen :)

    Genialer melodischer HC, nochdazu mit oldschool-einschlag :-)

    …achja, Deny Everything gehört auch mal erwähnt. Die sind auch super, und machen geile (ähnliche) Musik, aber haben eigentlich nichts mit diesem Review zu tun :-P

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