
So Finster die Nacht, eine weitere Bestseller Roman Verfilmung, wann geht dieser Trend vorüber? Die Story war mir nicht bekannt und erwartete nach dem Cover zu urteilen Popcorn Kino in anständiger Horror/Thriller Manier. Verwundert war ich allerdings darüber, dass der Film schon ab 16 Jahren freigegeben ist. Aber das hat ja heute nichts mehr zu sagen… Nachdem ich den Film gesehen hatte, war ich völlig überrascht. Ich habe zwar mit etwas anderem gerechnet, aber dafür was feines, unerwartetes zu Gesicht bekommen…
Anfänglich stimmte mich – So Finster die Nacht – mit den beiden 12jährigen in Schweden spielenden Charakteren auf einen Kinderfilm ein. Die Erzählweise bot einen guten Spannungsbogen und es wurde sich viel Zeit für die Gefühlslage der Beiden genommen. Es bedurfte nicht vieler Dialoge. Trostlosigkeit wurde prima durch langweilige Wohnsiedlungen, Emotionen z.B. durch den fallenden Schnee zum Ausdruck gebracht.
Die Geschichte erzählt von einer aufkeimenden Liebe zu einem Vampir. Ein unbeholfener Junge, der von seinen Klassenkameraden gehänselt wird erlangt Schutz von seiner neuen Bekannten. Sein größter Wunsch ist die Rache seiner Peiniger und so sammelt er heimlich Zeitungsausschnitte von Mordanzeigen und anderen Gewalttaten…
Überraschend fand ich die kurz eingeschleusten Horror Szenen, mit blutverschmierten Gesichtern und abgerissenen Gliedmassen. Es wurde genau die richtige Dosis gefunden, ohne zu sehr von der Story abzulenken.
So Finster die Nacht könnte ohne diese Szenen eine abgespeckte Version von – Twilight – sein, hat jedoch einiges an Eigenständigem zu bieten. Ich glaube das Buch muss ich mir mal gönnen …
Durchde
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