
[2009 Lechuza Records]
[www.myspace.com/lechuzarecords]
www.myspace.com/nullpunktkelvin]
Der zweite Streich aus dem Hause Lechuzar Records hört auf den Namen Null Punkt Kelvin.
Das Trio kommt aus Köln und lässt namentlich auf einen bösen zu Kälte erstarten Sound schließen. Dem ist allerdings nicht so. Sechs spannende Post Emo Punk Songs beinhaltet die auf nur 222 Stück limitierte, selbstbetitelte 10inch. Das Artwork wurde in einem aufwändigen Siebdruckverfahren realisiert. Im Klappcover, das Texte und ein eingeklebtes Foto beinhaltet, steckt blaues Vinyl. Für den Mp3 Player gibt es viva CDR die komplette Platte zusätzlich in digitale Form. Value for Money will ich bei einem Verkaufspreis von nur 9 Euro meinen…..
Doch nun zur Musik von Null Punk Kelvin. Nach dem ersten Durchlauf fiel mir eine dezent jedoch bedachte hektische Herangehensweise auf, welche besonders in der Schlagzeugarbeit für reichlich Abwechslung sorgt. Auch die Gitarre übt sich in stetig wechselnden Melodiebögen, den Anschein erweckend, dass hier nicht nur textlich einiges zum Ausdruck gebracht werden soll. Die Emocore verwandte Laut Leise Dynamik fließt dank der mehrstimmigen Gesänge nahtlos über und reicht in alle Facetten. Oberflächlich klingt das ganze als wenn Captain Planet mit Matula verschwägert heimlich Yage hören würde.
Allerdings sind NPK stetig bedacht nicht zu glatt zu klingen auch wenn die cleanen Gesangspassagen für etwas Ruhe in den wütenden Momenten sorgen.
…[ zitiere „Totschlagargument“...
Auch wenn es sich anfühlen mag wie Rückenwind. Der Wind in Deinen Segeln ist nur der Strom in dem Du schwimmst...]
Ihre Texte reichen Lyrisch von Gedichten mit kritischen, emotionalen Untertönen bis hin zu frei interpretierbaren Kurzgeschichten.
Bemerkenswert finde ich zu welch einem „Krach“ hier nur drei Musiker im Stande sind und erdenkliche Soundlücken zu schließen wissen. Die Tonmeisterei in Oldenburg hat dem ganzen dann noch den passenden Feinschliff verpasst. Somit lässt dieses aufwändige Release am Ende keine Fragen offen…
Tracklist:
1. Totschlagargument
2. Die Anderen
3. Nicht Versinken, Bitte!
4. Immer den Pfeilen nach
5. Nur noch 194 Tage, 11 Stunden und 21 Minuten
6. Alpina Weiß vs. Zufall
Durchde
Schlagworte: 10inch, Lechuza Records, Null Punkt Kelvin
August 6, 2009 um 8:44
Haha

Früher hast Du dich über meine Zettelchen, auf denen für mich interessante Bands standen, lustig gemacht, da sie genau die gleichen Bandbeschreibungen benutzten, wie Du oben ( hört sich an, wie eine Mischung aus Band x und Band y, bei denen Band Z im Hintergrund läuft und Band A heimlich Parts reingeschnitten hat )
So ändern sich die Zeiten
Liebe Grüße, Ray.
August 7, 2009 um 5:11
Nur das ich dafür heute immer noch keine Zettelchen brauche grins*
August 9, 2009 um 9:52
Ich auch nicht mehr. Dafür hab ich ja dich