
Endlich oder soll ich besser mit einem „unglaublich aber war“ beginnen?
Der Film Fanboys hat es geschafft in die Lichtspielhäuser zu kommen.
Fast zwei Jahre wurde um diverse alternative Schnittfassungen gestritten und rief zu einem weltweiten Protest in der Star Wars Community auf.
Zur Story:
Fanboys ist ein Streifen, welcher einem Geschenk an Hardcore Star Wars Fans gleicht.
Die Komödie mit Road Movie Feeling spielt im Jahr 1998. Es ist noch ein halbes Jahr bis Star Wars Episode 1 in die Kinos kommt. Die Fans sind voller Vorfreude und Erwartungshaltung…
Vier Freunde, Nerds, die sich in ihrer Freizeit ausschließlich der Star Wars Kultur widmen, möchten ihrem krebskranken Freund kurz vor seinem Tod ermöglichen die langerwartete Fortsetzung von Star Wars zu sehen.
(Dieser Aspekt sollte der Schere zum Opfer fallen. Es wurde befürchtet, dass Fanboys zu düster geraten und kommerziell geschwächt werden könnte.. Meiner Meinung nach gibt die Ernsthaftigkeit dem Streifen das Fundament kein seelenloser Blödelfilm zu sein.)
Weiter im Storyverlauf:
Aus der Schublade kramen die Freaks eine Ideen, welche sie schon in der Grundschule ausgeheckt hatten. Ein mehr oder weniger organisierter Einbruch in George Lucas’ Skywalker Ranch als Ziel, um den Film vor Kinostart sehen zu können…
Fanboys ist abgedreht und spaßig zugleich. Zu 90 Prozent lebt er von Zitaten und dem Krieg gegen die Trekkies, welcher wohl nur für eingefleischte Fans vollends verständlich sein dürfte. Das Filmprojekt, anfangs eher im Low Budget Bereich angesiedelt, wurde mit der Zeit immer größer und sorgte für einige Nachdrehs und Optimierungen. Ermöglicht hat der Zuwachs einige Cameos von Schauspieler Legenden. Lasst Euch überraschen!
Ich habe mich 90 Minuten bestens unterhalten gefühlt. Fanboys zeigte in keinem Moment Schwächen und zieht bis zum Ende eine Lachsalve nach der anderen mit sich. Fanboys ist für jeden Star Wars Fan ein uneingeschränktes Muss.
Möge der Spaß mit Dir sein!
Durchde
Schlagworte: Fanboys