
[2009 React with Protest]
[www.myspace.com/dmacabre]
Auf dem CMAR hat mir meine Lieblings Emoviolence Band Danse Macabre ganz schön den Mund mit ihren neuen Songs wässerig gemacht, die nun endlich auf einer 10 inch erschienen sind.
Was ist neu auf – Einerseits, Andererseits - ?
Als erstes fällt eine sauberere Produktion als bei – Synkopenleben, nein danke – auf und lässt die Chaosparts brutaler und in einer düsteren Klangfarbe erscheinen. Danse Macabre schlagen eine Brücke zwischen Mid 90ies Emo und Screamo, graniert mit Grindcore Versatzstücken. Der Stoff wirkt optimal auf die Texte und deren ausgedrückte Gefühle abgestimmt. Danse Macabre beweisen erneut Klasse und sind mindestens drei Schritte weiter als andere Bands im artverwandten Bereich. Endlich klingt die Band in konservierter Form annähernd wie ihre impulsiven Live Shows.
Danse Macabre konnten sich noch einmal steigern und melden sich eindrucksvoll zurück.
Die 10 inch im Klappcover dürfte einer konzeptionalen Idee entsprechen. Das großartige Artwork von Stefan Weyen umschließt Texte, welche mit Gedanken über den Sinn und Zweck und das sinnvolle Leben (können) eines kritischen Menschen in unserer Gesellschaft handeln. Die Lyriks müssen oftmals zwischen den Zeilen gelesen werden und regen zum nachdenken an. Zitiert werden im Anhang diverse Lyriker. Ein künstlerischer und kritischer Gesamteindruck führt durch das neue Werk und bietet weitaus More than Music ….
Tracklist:
Als Band Unhörbar, Als DJ’s Allererste Sahne
Einerseits/Andererseits
L’Aapparemment Cafe
Der pharisäische Käfer
Privat Bin Ich Eher Nicht So Gut
Fiasko
Zuhause, Aber Wo Ist Das?
Further Research is Needed
Ja, Nein, Vielleicht
Durchde
Schlagworte: Danse Macabre, Einerseits Andererseits