
Quentin Tarantino hat sich mit Inglourious Basterds einem Remake von 1977 angenommen (Ein Haufen verwegener Hunde – Inglorious Bastards), der jedoch nur vom groben Kern mit der Neuauflage identisch sein soll.
Wie seine anderen Werke ist das neuste Output des Meisters wieder in verschiedene Kapitel aufgeteilt, die zum Ende hin in eine Geschichte zusammen laufen.
Der Film ist überraschend schon ab 16 Jahren freigegeben und der bis dato familienfreundlichste Tarantino Streifen geworden. Um ehrlich zu sein, liegt Inglourious Basterds hinter meinen hochgeschraubten Erwartungen. Den medialen Hype bin ich von seinen anderen Filmen nicht gewohnt und vielleicht habe ich mich etwas zu viel anstacheln lassen. Trotz zwei bis drei ekligen Szenen ist Inglourious Basterds recht „brav“, gerade durch die Dialogvielfalt ist der Streifen mainstreamiger ausgefallen.
Bei der wirklich coolen Einführung Till Schweigers habe ich ein Actionfeuerwerk erwartet, welches leider ausblieb. Till Schweiger führte neben Bratt Pitt als Zuschauermagnet seine Rolle souverän, Daniel Brühl spielte wie immer sehr gut, dennoch wirkte er etwas verloren und zu unauffällig.
Die Story spielt in Frankreich während des zweiten Weltkrieges. Eine kleine Gruppe, die Inglourious Basterds, von Amerikanern angeführt, machen sich auf die Jagd, um Nazis zu töten. Ein Kino, welches von einer Jüdin und einem Schwarzen betrieben wird, soll als Vorführung eines Nazi Filmes dienen. Während der Vorführung plant die Betreiberin mit einem Brand die Nazis inklusive Adolf Hitler zu ermorden. Beim Finale, in dem die Handlungsstränge zusammen laufen, kommt im Schlussakt der Vernichtungsversuch der Inglourious Basterds hinzu, welche ebenfalls durch Sprengsätze den Nazis den Gar ausmachen wollen.
Vielleicht sollte ich dem Film zum DVD Release noch eine zweite Chance geben. Ich vermisse diese kleinen feinen Momente, welche z.B. bei Pulp Fiction in die Popkultur eingeflossen sind. Oder lies sich meine Aufmerksamkeit durch die etlichen Untertitel zu stark ablenken?
Durchde
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