
Mensch was war ich hinterher den Ludolfs Film sehen zu können. Im Kino lief der Streifen der vier Brüder aus Dernbach eher spärlich und die Videothek musste die DVD immer wieder verschieben. Nun hatte ich endlich die Möglichkeit 90 Minuten am Stück Geschichten vom Schrottplatz über mich ergehen zu lassen.
Wie ihr vielleicht mitbekommen habt bin ich ein großer Fan der Ludolfs und habe alle bis dato gesendeten Folgen gesehen. Allerdings stand ich einem Kinofilm etwas skeptisch gegenüber. Selten funktioniert es ein Serienformat im Kinoformat zu bringen. Am Ende kommt meist nicht mehr als eine Doppelfolge dabei heraus. Ähnliches wiederfährt der Ludolfs Adaption.
Die Charaktere kommen zu Wort und erzählen über sich und ihre Brüder. Das ganze kommt einer Reportage gleich. Die Rahmengeschichte erzählt von einer ersten Ausfahrt, an der sogar Günther beteiligt ist. Man möchte nach Italien fahren in Erinnerung an den verstorbenen Vater, dessen Herzenswunsch es war das Land einmal besuchen zu dürfen. Glücklicherweise bleiben überzogene Inszenierungen aus. Ich hatte mit einer scheußlich überzogenen Darstellung des Lebens der Ludolfs gerechnet. Das Alltagsgeschäft kommt realistischer rüber als es in den letzten TV Folgen dargestellt wurde.
Hört sich doch alles prima an, oder? Allerdings fehlte mir das gewisse Etwas was einen Kinofilm rechtfertigt. Dies zu beschreiben fällt mir nicht leicht. Für einen der die vier Brüder noch nicht kannte muss das Gezeigte oft absoluter Müll gewesen sein, der eingefleischte Fan kennt eh alle Facetten der Ludolfs.
Eine gute Unterhaltung wurde mir zumindest geboten …
Durchde
Schlagworte: Der Film, Die Ludolfs