Kill Your Friends von John Niven – Review

By Durchde

killurfriends

Durch eine Empfehlung im Ox bin ich auf den Roman – Kill Your Friends – aufmerksam geworden. Das 380 Seiten starke Taschenbuch ist gerade erschienen und beschäftigt sich mit den Machenschaften der Musikindustrie. In einer fiktiven Geschichte fließen Anspielungen des popkulturellen Zeitalters der 90ies. Einige bekannte Künstler werden am Rande erwähnt und zur Einleitung in die Kapitel, die ein „Geschäftsjahr“ abhandeln, finden sich Zusammenfassungen über Geschehnisse im Plattengeschäft und Zitate von Zeitgenossen aus dem Business.

Zur Story:
Ein A& R Scout einer angesagten Plattenfirma wartet auf den großen Hit. Beruflich bewegt er sich zunehmend auf dünnem Eis, da er schon lange nichts mehr Produktives vorzuweisen hat und sich 90 % seiner Zeit mit Drogen die Rübe zuballert. Als ihm sein größter Kontrahent als neuer Chef vor die Nase gesetzt wird, geht er über Leichen.
Auch wenn das Budget schon lange überzogen ist, wird weiter mit vollen Händen das Geld aus dem Fenster geschmissen. Zerstörung, Selbstaufgabe und kein Charme andere mit ins Verderben zu ziehen.

Das Buch ist überzogen, frauenfeindlich und absolut abgefuckt. Dieser Roman würde besten Stoff für einen Tarantino Film bieten. Ein Happy End gibt es am Ende dennoch. Schade nur, dass es auch diesmal wieder den falschen trifft…

- Kill your Friends – sollte als Pflichtlecktüre aller jungen Künstler dienen, welche den Traum von Ruhm und Geld immer noch nicht ausgeträumt haben..
– Stellt die Instrumente in die Ecke und sucht Euch einen „anständigen“ Job…

Durchde

Schlagworte: , ,

Eine Antwort schreiben