Archiv für die Kategorie ‘Filme - gesehen’
Juli 17, 2009

Mitte der 80er starteten zwei Kids eine unglaubliche Musikkarriere. Namentlich von den Einstürzenden Neubauten inspiriert, jubelten die Abstürzenden Brieftauben der angesagten Neuen Deutschen Welle einen flotten Punkrock unter.
Konrad und Micro, zwei Jungspunde mit auffällig bunt gefärbten Haaren und wilder Kleidung, schnappten sich Gitarre, Schlagzeug und Mikrofon und begannen ohne großes Können ihre ersten Songs zu schreiben. Gelegentlich wurden die Instrumente getauscht und mit viel Witz und Charme erspielten sich die Abstürzenden Brieftauben schnell ein breites Publikum. Schon bald durfte die Band im Vorprogramm der Toy Dolls, Ramones oder der New Model Army spielen. Das anfängliche Erfolgsrezept war sicherlich die unkomplizierte Besetzung des Duos, welches ohne großen Aufwand einspringen konnte. Die Jungs spielten sich den Arsch ab und ihre endlosen Proben mussten unter anderem ihre Nachbarn Fury in the Slaughterhouse ertragen, welche auf dieser DVD öfters zu Wort kommen. Irgendwann wurde die Industrie auf die Tauben aufmerksam und von da an ging alles Schlag auf Schlag. Alben in den Charts, ausverkaufte Tourneen und Interviews/Berichte in der Bravo und der Pop Rocky.
Das Sympathische an den Tauben dürfte trotz des Bekanntheitsgrades die Fannähe und die Tatsache sein, dass die beiden auf dem Boden geblieben sind. Mit Hinzunahme eines dritten Bandmitgliedes wurde ihre Musik abwechslungsreicher. Ich glaube, wäre Konrad nicht vor zwei Jahren verstorben und der Band nicht irgendwann die Ideen ausgegangen, würden die Tauben heute noch die Charts stürmen ….
Diese Doppel DVD würdigt die Abstürzenden Tauben in einem 25-jährigen Rückblick. Konrad und Micro erzählen auf eine lockere und lässige Art in über zwei Stunden die komplette Geschichte der Band, in der viele Zeitgenossen zu Wort kommen. Ein Ausschnitt zeigt die Tauben im Studio, in dem sie 2006 ihren letzten Song aufnahmen, welcher auf dieser DVD zum ersten Mal veröffentlicht wird.
Neben allen Videoclips sind zwei komplette Shows der Band enthalten. Einmal eine Aufnahme von 1991 im Düsseldorfer Tor 3 und dem letzten Gig 2002 in der Glocksee Hannover.
Die Abstürzenden Brieftauben haben Punkrockgeschichte geschrieben und bieten den Fans mit dieser Doppel DVD ein umfassendes Zeitdokument ihrer turbulenten, bunten Karriere.
Eine feine kurzweilige Sache, wie ich erfahren durfte ..
Inhalt:
DVD 1
Wir war’n die Tauben (Doku, 127 Minuten)
Outtakes (8 Minuten)
Die Brieftauben im Tonstudio 2006 (5 Minuten)
Punkrockrente (Der letzte Song der Abstürzenden Brieftauben, 3 Minuten)
DVD 2
Macht’s noch einmal Tauben (Live in der Glocksee 2002, 59 Minuten)
Ausser Kontrolle (1991 im Tor 3, 50 Minuten)
Die Videoclips
- Das Grauen kehrt zurück
- Im Strandbad
- Du brauchst es
- Fett & Hässlich
- Zuviel ist nicht genug
- Das Herz eines Boxers
Durchde
Schlagworte:25 Jahre sind genug, ABSTÜRZENDE BRIEFTAUBEN, DVD Review
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Juli 8, 2009

Vor ein paar Tagen wählte ich als filmische Unterhaltung zum baden den Streifen Shaolin Kickers. Die Action Komödie ist nun schon knapp fünf Jahre alt und ich erinnerte mich noch genau an den Trailer, den ich mal im Kino sah. Meine damalige Meinung war eine grottenschlechte Vorahnung aufs Endprodukt, welches ich mir dann auch viel Jahre aufsparte. Zum kühlen Nass passt leichte Kost und ich empfand das Kung Fu goes Fußball Spektakel in diesem Moment meiner Stimmung entsprechend.
Ich stellte mich aufs Schlimmste ein und war verwundert wie schnell mich die Produktion aus Hongkong begeistern konnte.
Natürlich ist der Film dermaßen übertrieben und an den Haaren herbei gezogen. Wenn zusätzlich zu einem Fußballspiel Material Arts Elemente mit Effekten ala Matrix vermischt werden, wird dem Auge schon mal was feines-verrücktes geboten. Der Hauptgranat von Shaolin Kickers ist jedoch in der äußerst witzigen Geschichte und deren bekloppten Charakteren zu suchen. Wenn eine wild zusammen gewürfelte Mannschaft aus Nobodys, in der nur einer unglaublich gut schießen kann, von einer ehemaligen Spielerlegende trainiert wird und Profi-Liga Spiele absolvieren soll, ist das Chaos vorprogrammiert. Ob der erste Einlauf ins Stadion, in dem nicht wie erwartet die Presse sich um die „Neuentdeckung“ ringt, sondern die Spieler von den Putzfrauen um Ruhe gebeten werden, oder das erste Testspiel herrliche Slapstick Einlagen bietet, Shaolin Kickers deckt eine breite Fläche an Unterhaltung ab.
Leider sind die kompletten westlichen Versionen geschnitten! Das Original soll knapp 30 Minuten mehr Material aufweisen. Müsste man sich eigentlich mal besorgen …
Durchde
Schlagworte:Review, Shaolin Kickers
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Juni 15, 2009

Wer es so richtig trashig braucht und gefallen an einer amüsanten Mischung aus Chucky die Mörderpuppe und einem schrägen Road Movie hat, könnte sich mit Triloquist anfreunden.
Zwei Geschwister wachsen mit der von ihrer Mutter, eine durch Drogenkonsum verstorbene Variete Künstlerin, zurückgelassenen Bauchredner Puppe bei einem perversen Onkel auf. Gewalt und sexuelle Übergriffe prägen die Jugend der Kinder. Irgendwann bringt das verstörte Mädchen ihren Onkel um und dreht völlig durch. Die Schwester tötet auf übelste Weise alles was ihr im Weg steht und nicht selten muss ihr Bruder die Taten vor den Gesetzeshütern verantworten. Nachdem dieser in eine Psychiatrie eingewiesen und von seiner Schwester befreit wird, zieht das Trio durchs Land. Das Team möchte sich als Bauchredner versuchen und eine Partnerin für den verstörten Bruder finden.
Die Puppe entwickelt ein Eigenleben. Ob es der erlernte Zauber der Beiden, eine Psychose des stummen Bruders oder eine übernatürliche Kraft am Werke ist, möchte ich nicht verraten…
Diese äußerst dämliche Story dürfte sicherlich keine Überzeugung für einen amüsanten Filmabend sein. Erfreulicherweise ist trotz der reichlich perversen Taten wenig Blut zu sehen. Der Film lebt durch nette Bildkompositionen. Zur visuellen Abwechslung wurde mit reichlich Farbfiltern und verrauschten schwarz-weiß Aufnahmen gearbeitet.
Hauptargumente meiner Empfehlung stellen die schrägen Dialoge und der absolute Irrsinn der Darsteller dar. Der Humor ist nur noch mit dem von Crank oder Fear and Loathing in Las Vegas zu vergleichen. Allerdings werden bei Triloquist jegliche moralischen Grenzen gebrochen. Wenn dann noch die Vernunft ausgeschaltet und Blödsinn dermaßen auf die Spitze getrieben wird, ist wirklich alles verloren.
Für die meisten dürfte der Film der absolute Schrott sein, mich hat er auf ganz persönliche Weise mit seiner liebevoll umgesetzten Art positiv überrascht.
Triloquist möchte ich als Geheimtipp für diejenigen nennen, die auf völlig überzeichneten Trash stehen, der grenzwertiger kaum sein kann.
Durchde
Schlagworte:Chucky die Mörderpuppe, Crank, Triloquist
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Juni 11, 2009

Die Neuauflage des Punishers im Jahr 2004 war für mich eine Überraschung in der Reihe der Marvel Verfilmungen. Packende emotionale Momente und die Taten von Frank Castle, so brutal sie auch waren, schienen nachvollziehbar und begründet.
Leider musste sich die Fortsetzung, die circa 4 Jahre nach dem Vorgänger spielt, einen neuen Hauptdarsteller und Regisseur gefallen lassen und leidet unter einem ganz miesen Drehbuch …
Frank kämpft aus Rache an dem Tod seiner Familie gegen die Mafia und erledigt in seinem Rachefeldzug versehentlich einen unschuldigen Cop. Leider ist der weitere Verlauf der Geschichte ab dem Punkt vorhersehbar, als er auf dessen Witwe und deren Tochter trifft…
Viel schlimmer noch als die wirklich dummen Dialoge, fand ich die schiere Brutalität. Mindestens an einer Stelle erinnerte der Name Jigsaw, Punishers Gegenspieler, an die blutrünstigen Momente aus der Saw Reihe. Die Szene mit der Altglasaufbereitungsanlage hätte sicherlich dort eine „nette“ Sequenz abgegeben.
Die düstere Stimmungen in den U-Bahn Anlagen und die ungeschliffene Version des neuen Punisher Darstellers hätten das Potential gehabt, richtig ausgespielt und nicht dermaßen platt verkauft, begeistern zu können.
Soweit ich informiert bin ist der Film in Deutschland erst gar nicht in den Kinos gelaufen und gleich auf DVD erschienen.
Punisher War Zone reicht gerade für einen feucht-fröhlichen Männerabend.
Leider trinke ich nicht und scheide deshalb aus….
Ganz mies der Streifen, wirklich!
Durchde
Schlagworte:Punisher, Review, War Zone
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Juni 7, 2009

Nachdem wir im letzten Jahr Berlin besuchten, habe ich das Verlangen Material über die Bundeshauptstadt zu schauen. Hinzu kommt, dass mich vor etlichen Jahren die DJ Kultur der elektronischen Beats interessierte und dadurch war ich von der Drama/Komödie Berlin Calling angetan.
Unverbrauchte Gesichter – es tut gut nicht ständig dieselben (Hollywood) Fratzen zu sehen. Die ergreifende Story und schicken Bildkompositionen lassen kaum erahnen, dass es sich bei Berlin Calling um eine kleinere deutsche Produktion handelt.
Der reale DJ Paul Kalkbrenner spielt den erfolgreichen DJ Ickarus. Kurz vor der Fertigstellung seiner neuen Platte konsumiert er heftige Drogen und bleibt darauf hängen. Um sich von dieser Psychose zu befreien begibt sich Ickarus in Obhut. Als er während seiner Behandlung ausgeht und weiter Drogen konsumiert, steht sein Erfolg auf dem Spiel. Nach einer blinden Zerstörungswut beim Label lässt dieses ihn fallen und seine Freundin und zugleich Managerin hält es nicht mehr länger mit ihm aus…..
Eine wilde Party in der Nervenheilanstalt und stellenweise witzige Dialoge, sorgen für den nötigen Humor im Ausgleich zu den ansonsten ernsten und tragischen Szenen.
Berlin Calling ist aufgrund seiner Lokation und Besetzung eines „echten“ DJ’s authentisch eingefangen. Paul Kalkrenners Sound unterstreicht die emotionale Stimmung durch seine Klangvielfalt und sorgt für audiovisuelle Bilduntermalung.
Nachdem ich den Soundtrack in den letzten beiden Tagen rauf und runter hörte, werde ich mir Berlin Calling sicherlich noch ein zweites mal anschauen. Neugierig bin ich nun auch auf das Erstlingswerk von Hannes Stöhr, – Berlin is in Germany – geworden. Dieser Film dürfte in die Richtung – Good Bye Lenin – gehen. Aus einer Zusammenfassung interpretiere ich eine ernstere Version des Themas verpasster Mauerfall…
Durchde
Schlagworte:Berlin Calling, Berlin is in Germany, Hannes Stöhr, Paul Kalkbrenner, Review
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Mai 29, 2009

So Finster die Nacht, eine weitere Bestseller Roman Verfilmung, wann geht dieser Trend vorüber? Die Story war mir nicht bekannt und erwartete nach dem Cover zu urteilen Popcorn Kino in anständiger Horror/Thriller Manier. Verwundert war ich allerdings darüber, dass der Film schon ab 16 Jahren freigegeben ist. Aber das hat ja heute nichts mehr zu sagen… Nachdem ich den Film gesehen hatte, war ich völlig überrascht. Ich habe zwar mit etwas anderem gerechnet, aber dafür was feines, unerwartetes zu Gesicht bekommen…
Anfänglich stimmte mich – So Finster die Nacht – mit den beiden 12jährigen in Schweden spielenden Charakteren auf einen Kinderfilm ein. Die Erzählweise bot einen guten Spannungsbogen und es wurde sich viel Zeit für die Gefühlslage der Beiden genommen. Es bedurfte nicht vieler Dialoge. Trostlosigkeit wurde prima durch langweilige Wohnsiedlungen, Emotionen z.B. durch den fallenden Schnee zum Ausdruck gebracht.
Die Geschichte erzählt von einer aufkeimenden Liebe zu einem Vampir. Ein unbeholfener Junge, der von seinen Klassenkameraden gehänselt wird erlangt Schutz von seiner neuen Bekannten. Sein größter Wunsch ist die Rache seiner Peiniger und so sammelt er heimlich Zeitungsausschnitte von Mordanzeigen und anderen Gewalttaten…
Überraschend fand ich die kurz eingeschleusten Horror Szenen, mit blutverschmierten Gesichtern und abgerissenen Gliedmassen. Es wurde genau die richtige Dosis gefunden, ohne zu sehr von der Story abzulenken.
So Finster die Nacht könnte ohne diese Szenen eine abgespeckte Version von – Twilight – sein, hat jedoch einiges an Eigenständigem zu bieten. Ich glaube das Buch muss ich mir mal gönnen …
Durchde
Schlagworte:Review, So Finster die Nacht
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Mai 19, 2009

Mit Inside Hollywood gewinnt Robert De Niro endlich wieder an alter Stärke zurück.
In einer Satire über das Filmgeschäft steht er wieder einmal auf beiden Seiten der Kamera und liefert einen sehr guten Job…
Zur Story:
Der Produzent, gespielt durch De Niro, hat seine erfolgreichen Tage lange inter sich. Er muss sich durch die Tücken schlagen welche das Filmgeschäft mit sich bringt. Zusätzlich steht Ärger mit seiner geschiedenen Frau auf den Tagesplan.
Sein neustes Filmisches Werk „Fiercely“ steht kurz vor Vollendung und fällt bei einem Test Screening mit Pauken und Trompeten durch. Das Ende des erhofften Blockbusters ist dermaßen brutal, so das der Film kurz vor seiner Premiere umgeschnitten werden soll.
Der Produzent versteht dieses jedoch als Kastration und dreht völlig durch.
Als wären das noch nicht genug Probleme, so weigert sich Bruce Willis seinen Vollbart abzuschneiden. Der Hollywoodstar spielt sich selbst und beweißt reichlich Humor in seinem Part….
Inside Hollywood ist ein unterhaltsamer Mix aus Komik und Drama. Die Einblicke in das Filmgeschäft Hollywoods sind aufschlussreich , jedoch immer mit einem zwinkernden Auge zu betrachten. Der Humor ist erstklassig verpackt und seine Akteure passend besetzt. Die lustigen Momente kommen immer in der richtigen Dosis und wirken niemals aufgesetzt oder übertrieben.
Inside Hollywood bot mir einen frischen De Niro welchen ich in seinen letzten Filmen vermisst habe. Hier musste der Megastar endlich mal nicht gegen ein mieses Drehbuch ankämpfen.
Daumen hoch!
Durchde
Schlagworte:Inside Hollywood, Review, Robert De Niro
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Mai 9, 2009

Nachdem nun fast alle wichtigen Marvel Comicserien verfilmt sei dürften, geht es nun den Einzelcharaktere an den Kragen. Vor Thor und Magneto darf es der ehemalige Söldner Logan alias Wolverine sein.
Die Orgins Reihe beschäftigt sich mit der Entstehungsgeschichte der Figuren, welche hier anfänglich sehr detailliert von Hand geht. Wir sehen Logan wie er zusammen mit seinem Bruder Sabretooth durch verschiedenen Zeitepochen mit weiteren Mutanten kämpft, ehe sie Feinde werden.
Den Erhalt von Wolverine’s Adamantium beschichteten Knochen, welche ihn unsterblich machen, ist gut gelöst in die Geschichte eingebunden. Allerdings verlässt den Machern an dieser Stelle auch schon die guten Ideen. Was nun folgt ist eine billige Materialschlacht mit oft miesen Effekten. Die „Metall“ Krallen sehen absolut billig aus, ebenso diverse Einstellungen bei der man fast die Bluescreens erahnen und diverse Szenen wie vor einer Fototapete gedreht wirken. Die Story lässt ab der ersten Hälfte des Filmes stark nach, auch wenn der Fan mit vielen Anspielungen aus der Comicserie bei Laune gehalten wird.
Natürlich gibt es wieder ein offenes Ende und eine Fortsetzung soll schon in Planung sein. Man kann sich Wolverine dank der ersten wirklich guten Filmhälfte später mal auf DVD geben, ein teurer Kinobesuch muss nicht unbedingt sein…..
Durchde
Schlagworte:Marvel, Review, Wolverine, X-Men Orgins
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Mai 7, 2009

Knowing ist zwar schon ein paar Tage in den Kinos und stand ganz am Ende meiner aktuellen Kinoliste, dennoch möchte ich Euch heute ein kleines Review präsentieren.
Vorgestern stand zum netten Beisammensein mit Freunden ein Filmabend auf dem Programm. Da unser UCI Kino das einzigste war welches Knowing ab 20 Uhr zeigte, verlegten wir unsere Reise von Köln nach Neuss. Die Story des Films fand ich interessant, keine Ahnung warum ich den Streifen erst so spät angesehen habe…
Zur Story:
Vor 50 Jahren vergruben Lehrer einer Schule eine Kapsel die gezeichnete Bilder mit Zukunftsvorstellungen der Schüler enthielt. Diese „Zeitkapsel“ wird in der Gegenwart im Rahmen eines Schulfeier geborgen und sein Inhalt an die Schüler verteilt. Unter den Zeitdokumenten befindet sich eine Brief mit merkwürdigen Zahlencodes. Ein Schüler nimmt die Botschaft mit nach Hause wo diese seinem Vater in die Hände fällt. (Nicolas Cage) Am Abend sieht er sich die Codes genauer an und findet heraus dass in den Daten vergangene und zukünftige Katastrophen dokumentiert sind. Mit ganzem Einsatz versucht er die aktuellen Geschehnisse zu vermeiden und erahnt das Ende der Welt…
Die Kerngeschichte ist wirklich klasse und spannend inszeniert. Allerdings hätte man die letzten 30 Filmminuten sparen können. Die Biblischen Aspekte langweilen mich. Ich wünsche mir im Allgemeinen weniger Vorhergenommenes im Bildbereich und mehr Freiraum für Spekulationen.
Knowing fängt recht Soft an und steigert sich von Mystery Elementen bis hin in düstere Horror Szenen. Der gezeigte Flugzeugabsturz ist unglaublich realistisch und ließ mich erschauern. – Auf brutaler Weise wird der Tod der Passagiere dargestellt.
Wie gesagt, wäre der Film nicht unnötig in die Länge gezogen, würde ich bei Knowing von einem Top Film sprechen. Schaut ihn Euch dennoch unbedingt an…
Durchde
Schlagworte:Knowing, Review
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April 5, 2009

Mal wieder einfach zwischendurch ins Kino. Peter freute sich einen Ast seinen Wunschfilm zu sehen, mir ging es nach einem nervigen Tag (Kühlschrank kaputt, Probleme mit einer Festplatte) um die Geselligkeit. Über den Streifen The Unborn hatte ich mich bewusst vorher nicht informiert und wollte mich einfach mal überraschen lassen.
Wir besuchten das Dormagener Cineplex Kino. Montag bis Mittwoch kostet der Eintritt dort nur 5 Euro und im Parkhaus ließen wir noch einmal nur 1 Euro .Da kann man wirklich nicht meckern und könnte sich dort auch schon mal einen Fehlschuss in der Filmauswahl leisten ohne das der Geldbeutel gleich zu weinen beginnt…..
Der Kinosaal war nicht sonderlich groß. Die Sitze und die vordere Ablagefläche sind sehr gut. Auch wenn die Leinwand recht klein rüber kommt , wurden wir mit einem scharfen Bild und bombastischen Sound unterhalten. Kultig fand ich die Dame welche wie in alten Tagen durch die Reihen ging und Eis verkaufte …
The Unborn konnte mich recht gut unterhalten, auch wenn man nicht von einer Wahnsinns Innovation sprechen darf. Ein grober Mix aus der Exorzist & The Ring dürfte die Fahrtrichtung beschreiben…
Zur Geschichte in der Kurzzusammenfassung :
Eine Studentin wird von Alpträumen und Visionen heimgesucht. Als sich plötzlich ihre Augen verfärben sucht sie einen Arzt auf. Es stellt sich heraus das sie einen ungeborenen Zwillingsbruder haben sollte, welcher im Mutterleib durch die Nabelschnur erdrosselt worden ist. Weitere Nachforschungen ergeben das die Geschichte bis ins 3. Reich zurück führt und es sich um den Selbstmord der Mutter dreht. Todesfälle häufen sich und mit Hilfe eines Geistlichen soll das „Böse“ aus der Studentin getrieben werden…..
Leider ist The Unborn zu stark Klischee belastet und man erahnt vorschnell die Auflösungen. Auch wenn einige Szenen/Einstellungen nett eingefangen, sind die Muster ähnlich der USA vs. Asia Verfilmungen.
Wie ich schon zu Anfang schrieb:
The Unborn funktioniert als Film für zwischendurch ganz gut, auf der anderen Seite laufen zur Zeit vielleicht dann doch bessere Filme.
Durchde
Schlagworte:Cineplex, Dormagen, Review, The Unborn
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März 26, 2009

Wer auf Filme der Machart – Trainspotting – steht sollte sich unbedingt – Ex Drummer – geben. Die Belgische Produktion ist total abgedreht und erzählt das Drama einer abgefuckten Band die eine Schlagzeuger sucht.
Jedes einzelne Mitglied besitzt ein Handicap. Der Glatzköpfige Sänger ist ständig zugedröhnt und hat ein Verhältnis mit der Glatzköpfigen fetten Mutter eines Freundes. Ständig Gewaltbereit und unberechenbar. Zur Untermalung seiner Psychosen steht in seiner Wohnung alles Kopf. Auffällig ist das in Ex Drummer viel mit optischen Tricks und „witzigen“ Kamera Einstellungen gearbeitet wurde. Einen Preis alleine hätte der Vorspann des Filmes verdient. Hier sind alle Mitwirkenden Namentlich ins Bild eingearbeitet, so als wäre es der pure Zufall.
Der Gitarist der Band ist fast taub und lebt mit seiner koksenden Frau und verwahrlosten Kind in einer abgefuckten Hütte. Der Bassist ist schwul und hat einen steifen Arm vom Wixen. Sein Mordgeiler Vater ist stetig ans Bett gefesselt und vegetiert vor sich hin….
Der Bande fehlt ein Schlagzeuger um ihr erstes und einzigstes Konzert zu geben. In einem Wohlhabenden Viertel finden sie ihren Drummer welcher unterschiedlicher als die Drei nicht sein könnte. Er ist Schriftsteller und lebt in Saus und Braus. Ständig feiert er kleine Orgien und lässt es so richtig krachen. In einem seiner Bücher erwähnt er das er ganz gut Schlagzeug spielen könnte, so ist die Bande letztendlich auf ihn aufmerksam geworden.
Nach Bedenkzeit willigt der Snob tatsächlich ein und genießt sogar stellenweise sein neues Leben das einer Achterbahn gleicht. Mit dem Gedanken im Kopf dieser Szenerie stetig aussteigen zu können hat er dem Rest der Band einiges voraus ….
Ex Drummer ist nichts für schwache Nerven. Oft geht es brutal und Duchgeknallt zur Sache. Wer allerdings auf Entdeckungsreise nach dem nächsten Kick ist sollte sich den Film unbedingt geben!
Durchde
Schlagworte:Ex Drummer, Trainspotting
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Februar 28, 2009

Die besten Tage des Profiboxers Randy the Ram liegen weit hinter ihm.
Ab und an werden noch kleinere Preiskämpfe bestritten, bis er eines Tages im Ring zusammenbricht. Nach einer Bypassoperation soll es laut der Ärzte mit seinen Kämpfen vorbei sein…..
Von nun an hält sich Randy mit einem Gelegenheitsjob hinter einer Fleischtheke über Wasser. Von seiner Tochter entfremdet, fristet Randy ein trostloses Dasein in einer Containerwohnung. In Erinnerungen schwelgend, spielt er mit einem Kid Wrestler Computer Games aus den 80igern und verliebt sich irgendwann in eine Tabledancerin.
Gedanklich immer noch den erfolgreichen Tage verbunden, rafft sich Randy mit Anabolika und Schmerzmitteln noch einmal auf, um einen großen Revanche Kampf zu bestreiten ….
The Wrestler hätte meiner Meinung nach unbedingt einen Oscar verdient. Die Geschichte von Randy wirkt absolut authentisch, vor allem weil Mickey Rourke einen Teil seiner eigenen Lebens- Leidensgeschichte einarbeiten konnte. Die Geschichte von The Wrestler erinnert zu Anfang stark an den letzten Rocky Film, jedoch kommt der Streifen wesentlich rauer und realistischer.
Erwartet jedoch keinen Actionstreifen, die Geschichte ist sehr dramatisch und von Melancholie und Selbstzerstörung geprägt. Man kann sich von Anfang an tief in die Gedankenwelten des Hauptcharakters versetzen. Der Mann kann einem einfach nur leid tun und ich möchte nicht wissen, wie es heute im Real Life einigen Ex Stars ergeht.
The Wrestler ist für mich heute schon einer der Top Filme der letzten Jahre.
Unbedingt anschauen!!!!
Durchde
Schlagworte:Mickey Rourke, Review, The Wrestler
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Februar 15, 2009

Auf das Remake von Michael Bay habe ich mich unglaublich gefreut. Die ersten Ausschnitte sahen schon einmal vielversprechend aus. Mit weiteren Infos hielt man sich jedoch zurück. Keine Pressevorstellungen und Vorab Besprechungen sollte es von Freitag der 13. geben.
Zur Einführung gab es auf der Leinwand den Hinweis, dass es sich um eine Neuauflage und nicht um den Originalfilm handelt. Der Saal war sehr gut besucht und nach der üblichen Kinowerbung ging es dann auch schon los. Szene Camp Crystal Lake. Ein paar Jugendliche wollen Urlaub machen. Zwei von Ihnen sind auf der Suche mittels GPS nach einer versteckten Cannabis Plantage.
Jason mag es gar nicht, wenn er in seinem Revier gestört wird. Auf eher langweilige Art und weise wird der Reihe nach gemordet. Der Horror Fan bekommt viel Blut und ein paar heftige Szenen zu Gesicht, neu ist das Gebotene dennoch nicht. Nebenbei werden kurz Schlüsselelemente der ersten Vier Filme verbraten. Leider ohne genauer auf die Hintergründe von Jason einzugehen. An dieser Stelle hätte ich mir eine originelle Neuinterpretation gewünscht.
Im Fortlauf der Gesichte besucht eine zweite Gruppe das Camp und das stumpfe Treiben von Jason geht in die zweite Runde. Nette Mädels und dezente Gags, spannenderes gibt es leider im Remake nicht.
Natürlich ist es schön Jason wieder auf der großen Leinwand zu sehen, auch wenn man sich an das neue Outfit etwas gewöhnen musste.
Wie gesagt, ich habe mir etwas mehr erhofft….
Durchde
Schlagworte:Freitag der 13., Review
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Februar 3, 2009

Nach den Buchverfilmungen von Harry Potter, Narnia, Eragon und Tintenherz, erschien nun vor ein paar Wochen die filmische Umsetzung des ersten Buchtitels von Stephenie Meyers`s – Bis(s) Reihe – im Kino.
Der Film schlug ein wie eine Bombe und der Trailer des romantischen Teenie „Horror“ Dramas konnte nun auch mich als Zuschauer, aufgrund seiner stylischen Präsenz, für sich gewinnen.
Unvoreingenommen, die Bücher habe ich bis dato nicht gelesen, lies ich mich auf einen unkomplizierten zweistündigen und aufpolierten Vampir-Film ein. Es fließt kaum Blut, es gibt, so wie ich gesehen habe, keine spitzen Zähne und Särge. Knoblauch und in der Sonne schmelzende Körper sucht der Zuschauer vergeblich. Nun könnte man meinen die Macher wollten den Film vorrangig den Kids zugänglich machen und unkompliziert und einfach strukturiert sein, letzteres trifft teilweise zu. Ich glaube jedoch das Twilight ein Abenteuer für Jung und Alt geworden ist. Actionszenen dienen nur dem Mittel zum Zweck und die wenigen Special Effekts oft alleine den optischen Bildkompositionen. Bis(s) zum Morgengrauen beginnt recht ruhig, wie der Start einer neuen Collage TV Serie. Das Drehbuch stammt ja auch aus der Feder von Melissa Rosenberg (Dexter, O.C. California)….
Die Charaktere werden gut eingeführt und sind in den Hauptrollen mit Bella (Kirsten Stewart/Panic Room & Into the Wild) und Edward (Robert Pattinson /Cedric in Harry Potter ) klasse besetzt worden.
Die Geschichte erzählt von einem unscheinbaren jungen Mädchen (Bella), welches aufgrund von Scheidungskonflikten zu ihrem Vater ins verregnete Forks zieht. In dem ansässigen Collage wird sie auf den Schönling der Cullen Familie (Edward) aufmerksam. Obwohl sich beide auf eine magischer Art von einander angezogen fühlen, entfernt sich Edward. Irgendwann bricht die Mauer der Distanz und die Beiden verlieben sich in einander. Bella’s Beobachtungen geben ihr immer mehr Hinwiese, dass mit ihrer neuen Bekanntschaft etwas nicht stimmt. Recherchen bringen sie zur Erkenntnis, dass es sich bei den Cullens um Vampire handeln muss. Allerdings ernähren sich diese von Tierblut und enthalten sich dem der Menschen.
Kurz nachdem Bella die Familie Cullen besucht, gerät sie zwischen die Fronten zweier rivalisierenden Vampir Clans …..
Wahrscheinlich hört sich die von mir umrissene Story nicht allzu spannend an. Die visuelle Umsetzung ist jedoch stetig spannend wie die Geschichte, welche herrlich schön dekoriert bis in den letzten Filmrand umgesetzt ist.
Der Sound kommt unter anderem von Radiohead oder Linkin Park. Ist zwar nicht gerade mein musikalischer Favorit, gibt dem stylischen Gebilde eine passende, moderne Note.
Am Ende bleiben natürlich viele Fragen offen. Ich bin auf den Weitergang sehr neugierig geworden.
Die Frage steht nun im Raum, ob ich die Bücher lese oder lieber bis Anfang 2010 zur filmischen Fortsetzung – New Moon – warten soll…..
Durchde
Schlagworte:Bis(s) zum Morgengrauen, Kirsten Stewart, Melissa Rosenberg, New Moon, Review, Robert Pattinson, Stephenie Meyers, Twilight
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Januar 26, 2009

Und wieder einmal ein spannender Thriller, welchen ich im Kino leider verpasste.
Der Titel war für meinen Teil ziemlich unspektakulär und Hauptdarsteller Paul Walker (The Fast and the Furious) nicht so geläufig und interessant genug.
Vor ein paar Tagen habe ich mir die DVD Version aus Langeweile gegeben und war überrascht wie sehr mich Das Lazarus Projekt fesseln konnte. Ich habe schon lange keinen Film mehr gesehen, welcher mich von der ersten bis zur letzten Minute derart begeisterte!
Der Film erzählt die Geschichte eines Familienvaters, welcher auf Bewährung aus dem Knast gekommen ist. Ihnen geht es gut bis zu dem Tag an dem Ben seinen Job verliert.
Um sich finanziell über Wasser halten zu können, lässt er sich auf einen Überfall ein. Die Räuber werden auf frischer Tat ertappt. Ben wird des Mordes angeklagt, obwohl er diese Tat nicht begangen hat und sieht sich kurze Zeit später zum Tode verurteilt mit einer Giftspritze im Arm.
Plötzlich erwacht Ben in einem neuen Leben. Weit Weg von seiner Familie in einer vom Wald umgebenen psychiatrischen Klinik. Er arbeite dort als Hausmeister und es wird ihm ein neues Leben als 2. Chance gewährt. Ein Ausbruch würde den Tod bedeuten und seine Vergangenheit existiert nicht mehr…..
Ein wenig erinnerte mich die Stimmung von Das Lazarus Projekt an The Jacked. Der Streifen ist recht ruhig und man nimmt sich genügend Zeit die Charaktere vorzustellen. Der Zuschauer kann mit dem Hauptdarsteller fühlen, z.B. konnte mich die Hinrichtung Ben’s emotional bewegen. Allerdings gibt es in Lazarus einige Logikfehler oder sind diese gerade aus dem Grund des Meinungsaustausches eingebaut worden? Ich muss mir den Streifen auf alle Fälle noch einmal geben.
Leiht Euch Das Lazarus Projekt ruhig mal aus. Besser als der Durchschnitt ist der Streifen auf alle Fälle ….
Durchde
Schlagworte:Das Lazarus Projekt, Review
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Januar 23, 2009

Um ehrlich zu sein, mir wurde die Saw Reihe nach dem 3. Teil zu langweilig. Jigsaw ist und bleibt tot. Die Story wurde immer verworrener, so dass es nur noch „Spaß“ machte sich die Folterszenen anzusehen. So funktioniert allerdings kein „Spielfilm“, meiner Meinung nach ….
Saw 5 schafft es umzulenken und wieder ein Stück in Richtung Storyline zu führen, statt für Verwirrung und sich stetig topendes Gemetzel zu sorgen. Saw 5 ist auf alle Fälle einer der blutärmsten Teile nach dem ersten Teil geworden.
Man versucht sich mit Erklärung der letzten Folgen und schafft es einige Wissenslücken zu schließen. Allerdings spielt somit fast der komplette Film in der Vergangenheit und die Geschichte wird kaum voran getrieben. Aber keine Angst, Saw 6 soll schon in den Startlöchern stehen.
Für meinen Geschmack dürfte nun einfach mal Schluss sein. Ich habe ja nichts gegen stetige Fortsetzungen, bei Nightmare oder Freitag der 13. hat es ja auch meist ganz gut geklappt.
Jedoch ist es meiner Meinung nach nicht möglich bei der jährlichen Erscheinweise genug interessantes Material zusammen zu bekommen……
Das Problem an Filmen wie Saw ist, dass man am Ende doch immer neugierig ist, was im kommenden Film passiert. Nach dem Durchlauf kommt die Ernüchterung und es wird schnell klar, dass ein Release unter anderem Namen wahrscheinlich niemanden mehr begeistern dürfte und am Ende ins Kino treibt ….
Durchde
Schlagworte:Review, Saw 5
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Januar 21, 2009

Wem Transporter – The Mission – zuviel überzogene Action enthielt und wer eine packende Story vermisste, kann aufatmen! Transporter 3 geht den Schritt zurück in die richtige Richtung und erinnert an den Style des ersten Teils. Zwar gibt es auch hier ultra schnelle Schnitte und etliche Action, doch untermalen diese eher die Story als von ihr abzulenken.
Kurierfahrer Frank bekommt einen neuen Auftrag, welcher allerdings nicht wie zuerst geglaubt im Kofferraum seines Audis auf die Übergabe wartet, sondern in Form einer netten Begleitung auf dem Beifahrersitz Platz genommen hat.
Die Beiden geben ein nettes Duo ab und wissen mit spritzigen Dialogen zu überzeugen.
Die Spannung des Streifens tritt ein, als der Zuschauer erfährt, dass Franks Begleitung die Tochter des ukrainischen Umweltministers ist und dieser erpresst werden soll. Zusätzlich wurden Frank und Valentina Armbänder angelegt, welche explodieren wenn sie sich weiter als 25 Meter vom Auto entfernen. So müssen die Beiden stetig nah am Wagen bleiben oder der Wagen bei Ihnen? Aus diesem Schicksal entstehen lustige Momente, welche Transporter 3 sehr unterhaltsam machen ..
Durchde
Schlagworte:Jason Statham, Review, Transporter 3
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Januar 11, 2009

Das Rezept von The Machine Girl:
Man nehme das beinamputierte Girl aus Planet Terror und mixe die Idee mit Kill Bills abgedrehten Killer Schulmädchen. Herausgekommen ist ein absolut trashiger Splatter Streifen, der in seiner Form die meisten Filme seines Bereiches als Popcornkino erscheinen lässt!
Die amerikanische Produktion mit gecasteten Japanern ist ein Bild für die Götter.
Das Blutvergießen, gleich literweise in Fontänen ist dermaßen überspitzt, dass selbst ich, eigentlich Zartbesaiteter, anstatt wegzugucken mir öfters vor lachen die Tränen aus den Augen wischen musste.
Die Einführung der Charaktere wird schnell erledigt, die Story ist leicht gestrickt und eher als Beiwerk anzusehen. Die armamputierte und mit Maschinengewehr Prothese bestückte Ami möchte ihren Bruder rächen. Das hübsche und in der Rückschau zu Anfang erscheinende Schulmädchen erlernt Kampfsport und den Umgang mit der Waffe. Als sie zwischen den Kampf einiger Ninjas und Yakuzas gerät, heißt es sich entspannt zurücklegen, Verstand aus und ein sehr gut produziertes Gemetzel mit interessanten Kameraperspektiven genießen.
Achtet darauf, dass ihr die Uncut Version der DVD erwischt, um den kultigen und meist rotgefärbten Streifen Machine Girl in seiner kompletten Blüte genießen zu dürfen.
Mensch was war das für ein Fest 
Diesen humorvollen Streifen haben ich sicherlich nicht das letzte Mal gesehen.
Für alle Fans des Splatter Gore spreche ich eine absolute Kaufempfehlung aus!
Durchde
Schlagworte:Machine Girl, Review
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Januar 10, 2009

2008er Remake vom C- Movie Frankensteins Todesrennen Mitte der 70ieger.
Hatte damals Sylvester Stallone einen seiner ersten Leinwand Auftritte, versucht sich heute Jason Statham als Rennfahrer Frankenstein. Nazis und überfahrende Menschen sparte man sich und der Stoff wurde gewaltig aufpoliert. Herausgekommen ist ein Actionfilm ohne Sinn und Verstand. Adrenalin Schlachten, geile Autos und hübsche Frauen. Wenn dann noch solch eine total überzogene Story der Rennfahrer im Knast geliefert wird, erhält der Zuschauer visuell 100 Minuten besten B- Movie Stoff.
Bitte den Verstand ausschalten, der ist hier nicht gefragt. Teilweise könnte man meinen, dass es sich um eine Computerspielverfilmung handelt. Stilgerecht können Waffen Aktivierungen beim überfahren im Boden eingelassener Symbole erlangt werden.
Die in naher Zukunft, teilweise zu unrecht eingelochten Sträflinge, sollen für die Aufrechterhaltung des Internet Quotenerfolges Death Race sorgen.
Statham mimt die Rolle des verdorbenen Frankensteins, um weiterhin dem unwissenden Zuschauern als Magneten zu dienen. Mit dem Sieg des Rennens könnte Frankenstein seine Freiheit erlangen.
Die aufgemotzten Boliden erinnern teilweise an die Fahrzeuge aus Mad Max und überhaupt wird bei Death Race ein auf ganz dicke Hose gemacht.
Die, welche es gerne einmal bewusst stumpf mögen, liegen hier genau richtig.
Durchde
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Januar 5, 2009

Robert De Niro und Al Pacino sind zurück auf der großen Leinwand.
Zwei der besten Schauspieler überhaupt wieder vereint seit dem Streifen Heat Mitte der Neunziger.
Die Beiden spielen im Actionthriller Kurzer Prozess, welcher ziemlich verzögert zum US Start in die deutschen Kinos kommt, zwei Agents auf Verbrecherjagt. Die Rolle Pacinos ist eher sachlich und gelassen ausgerichtet, hingegen die von De Niro cholerisch und mit zweifelhaften Mitteln kämpfend. Er scheut nicht davor zurück den Gangstern schon einmal Motive unterzuschieben, um sie endlich hinter Gitter zu bringen…..
Der Kern der Geschichte hörte sich sehr vielversprechend an und mit der Zusammenarbeit der beiden Akteure sollte eigentlich nichts schief gehen, oder?
Doch leider Gottes muss man sich fragen, welch ein grottenschlechtes Drehbuch haben die Beiden unterschrieben? Die Story gibt nicht mehr her als ein laues Lüftchen. Die beiden Darsteller quälen sich durch die Geschichte, welche nach einer halben Stunde hätte zu Ende sein können. Auch wenn die Sprüche von Ihnen oft genial und die schauspielerischen Leistungen wieder einmal hervorragend sind, gelingt den Beiden der Kampf gegen die Windmühlen eher schlecht als recht.
Kurzer Prozess, liegt weit hinter den Erwartungen und seinen Möglichkeiten. Man bekommt den Eindruck, dass hier versucht wurde zu retten was zu retten ist.
Pacino und De Niro machen ihre Sache ausgezeichnet, doch sollte man sich in der Zukunft überlegen wo man seine Unterschrift platziert.
Schade …
Durchde
Schlagworte:Al Pacino, De Niro, Kurzer Prozess, Review, Righteous Kill
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