Durchdes Welt -Ego Electric Zine-


Cry me a river fest 2008 - Peckeloh/Versmold bei Bielefeld - Review Tag 2


Lars von React with Protest hat in diesem Jahr wieder ganze Arbeit mit seinem Festival geleistet. Um die 20 vielleicht wichtigsten Screamobands versammelten sich an zwei Tagen und das ganze für etwa 20 Euro Eintritt !
Wer mochte konnte gegen eine Unkostenpauschale gleich dort Zelten und Veganes Essen speisen.
Nicht nur das Bombenwetter sorgte für ausgelassene Stimmung auch das Publikum des ausverkauften Hauses sorgte für ein friedliches und gewaltfreies Event……

Wir besuchten das Festival erst am zweiten Tag.
Die Lokation lag ziemlich abseits, sehr Ländlich, in einer Gaststätte gelegen.
Die Räumlichkeiten boten genug Platz für Bühne und etliche Merchstände. Allerdings war es stellenweise vor der Bühne unerträglich heiß und die Holzvertäfelung des Konzertraumes bei teilweise geschlossenen Fenstern boten kaum Erträglichkeit. Ventilatoren hätten hier für Milderung sorgen können….
Leider blieb uns aus diesem Grund nichts anderes möglich als sich die Bands max. ein halbes Set lang zu geben um nicht den ganzen Tag durch völlig durchgeschwitzt zu sein.

Die Running Order müsste in etwa wie folgt gewesen sein :

Vorwärts schöner Weltenkotzer
Kontrapunkt

Beide Bands boten schönen Emo/Screamo und spielten an diesem Tage ihr letzte Show ever. Der Konzertraum war anfänglich noch nicht so gut gefüllt, sorgte jedoch für ein angenehmeres Klima.

Hiro
aus Frankreich gefielen mir sehr gut, jedoch genossen wir dann doch lieber die letzten Sonnenstrahlen des Tages….

June Paik
Auf die Jungs habe ich mich ganz besonderes gefreut. Immer wieder habe ich ihre Konzerte verpasst. Ihr Mix aus Mid90ies Emo und abwechslungsreichen druckvollen Hardcore konnte mich jedoch dann doch nicht so überzeugen wie auf Platte. Vielleicht war die Vorfreude/Erwartungen zu groß oder der Sound zu schlecht , ich weiß es auch nicht….
Es gab ein paar neue Songs zu hören und freue mich schon auf eine hoffentlich baldige neue Scheibe …

Gone with pain und Grinding Halt
Habe ich wohl verpasst. Unterhaltungen mit Bekannten und stöbern in den Plattenkisten ließen die Zeit rasch verstreichen. Außerdem will die kostbare Energie wohl dosiert eingeteilt sein.

Danse Macabre
Überzeugten auf ganzer Linie! Ihr Screamo mit Chaoselementen und immer im richtigen Moment einsetzende verzweifelte Emoparts stimmten nicht mich Glücklich. Ihr Sound war Topp , Fans diveten und tanzten bis der Saal kochte. Der Frontmann hatte den ein oder anderen Witz auf den Lippen, schön das es noch Kappelen gibt welche sich nicht zu erst nehmen. Auch Danse spielten neues Material welches auf React with Protest veröffentlicht werden soll.

Trainwreck
,über diese Ausnahmeband braucht man wohl keine Worte mehr verlieren!
Perfekte Show, perfekte Songauswahl und sau gutes Timing. Ich war wie von Sinnen musste jedoch vor Ende des Sets zum Luft schnappen nach draußen …..

Titan
Kannte ich vorher gar nicht und muss gestehen ich bin wirklich überrascht worden.
Auf die Ohren gab es ein fettes, destruktives Hardcorebrett welches mich aus dem Hocker gehauen hat! Muss ich mir auf Platte geben !

Zann
Der Berlin/Leipziger geht es ähnlich wie Trainwreck. Kennt jeder, liebt jeder !
Musik aus dem Bauch und mit dem Herzen bei der Sache. Hardcore, Hardcore und noch einmal Hardcore in brutalster verzweifelter Vollendung. Wie ein Dampfwalze rollte der Sound über mich hinweg. Die neuen Songs, welche bald auf zwei Splits erscheinen werden, sind der Kracher! Besser geht’s kaum. Die Meute tobte und als Zugabe gab es dann noch ein nettes Cover von Chokehold und alle waren Glücklich ;-)

Comadre
Und schon wieder verpasst ;-(
Aber es ging wirklich nicht mehr ….
Knapp zwei Stunden Fahrt lagen noch vor uns , ich kam am Morgen aus der Nachtschicht, am folgenden Tag wollte ich auf ein Star Wars Treffen und ich konnte kaum noch gerade stehen ….

Ein wunderbares Festival welches mir wohl noch lange in Erinnerung bleiben wird.
Ganz bestimmt im nächsten Jahr wieder !!!

Durchde



29.3.08 Once a Demon, Zann, Trainwreck in der Cobra Solingen
April 1, 2008, 8:45 Uhr nachmittags
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Once again, eine Woche nach der Andorra Atkins Show in Solingen stand am Samstag der nächste Besuch in der Solinger Cobra an.
Wieder musste die Kneipe als Location herhalten, zwar etwas Eng im Bühnen Bereich, jedoch sehr gemütliches Wohnzimmer Flair.
Die Show sollte gegen 21.30 Uhr anfangen.
Drei Bands am nächsten Tag Frühdienst und die Zeitumstellung obendrein, bereitete mir ein wenig Kopfzerbrechen.
Diese verflog vorerst bei lecker Pizza und Klönen mit Bekannten in der Cobra….

Robert von Zann baute seinen Plattenstand auf und bald begannen Once a Demon mit ihrem Set.
Ihr „Grunzcore“ ist nicht gerade mein Fall auch wenn der Sound druckvoll aus den Boxen drang.
Die Midtempo Parts gefielen, der gebotene Rest war mir jedoch etwas zu langweilig. Geschmacksache …

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In meine Ohren klingen immer noch die genialen Forced to Decay, aber das waren vergangene Tage und leider längst vorbei.

Weiter ging es mit den großartigen Zann.
Die Zuschauer drängte sich vor die Bühne und vom ersten Takt an hatte Robert das Publikum im Griff.
Ob doomig brutal, verzweifelter Emocore oder abgefahrener vertrackter Hardcore , Zann zündeten eine Bombe nach der nächsten.
Geniales Set, teilweise aus neuen Songs bestehend, welches leider schon nach 20 Minuten zu zu Ende war.
Zann immer wieder gerne!!!
 Haltet Ausschau nach den kommenden Splits im Sommer…

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Gewinner des Abends waren für mich Trainwreck.
So geil habe ich die Jungs noch nicht erlebt!!!
Nicht ganz unschuldig sicherlich die direkte Nähe zum Publikum.
Ihre neuen Songs von der Split mit Comadre gefallen mir um längen besser als die Songs der L.P. und wurden heute zum Besten gegeben.
Shouter Andreas stürzte sich ins Publikum und riss die Menge mit durch einen Orkan aus unglaublicher Kraft und Aggressivität.
Das ist Hardcore, ich war beeindruckt!!!

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Nach der Show mussten wir uns ganz schnell auf den Weg machen,
die Arbeit sollte in wenigen Stunden beginnen …

Danke, Danke für den genialen Abend !

Durchde



22.3.08 ANDORRA ATKINS / GUNS vs.TELEKINESIS und MOZAIK Live in der COBRA Solingen
März 25, 2008, 10:29 Uhr vormittags
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Die erste Show von ex -K*** K** ****k- unterm neuen Namen -Andorra Atkins- sollte nach dem Ausfall in Berlin in Solingen stattfinden.
Das konnte der Durchde sich natürlich nicht nehmen lassen!
Mit mir am Start war Toby welcher anscheinend genau wie ich ausgehungert nach guter Gitarrenmusik war.
Für meine Wenigkeit bedeutete diese Show der Auftakt meiner Konzert Session 2008 und diese konnte gar nicht besser beginnen als mit den „More than music „ Soester Boys.

An der Cobra angekommen wollte man 13 Euro kassieren.
Kam mir irgendwie komisch vor, so viel Asche und der „Kassenwart“ machte auf mich auch keinen Punkrock-Typischen Eindruck, hmmmmmmmm
Schnell stellte sich heraus das heute zwei Konzerte in unterschiedlichen Räumen stattfinden sollten….

Im Keller spielte eine Robbie Williams Cover Band und oben in der Kneipe sollten wir für heute Abend unser zu Hause finden.

Die Location ist aufgrund der ausladenden Theke im recht ungünstig geschnittenen Raum sehr eng, jedoch fand man ein nettes Plätzchen inklusive Wohnzimmer Teppich in einer Ecke des Ladens für die Band …
Die Jungs von –Andorra- waren noch nicht zu sehen aber es gab ja noch ein paar andere bekannte Gesichter zu begrüßen. ….

Obwohl wir erst kurz nach 20 Uhr aufschlugen, waren wieder einmal viel zu früh und die erste Band des Abends machte noch lange keine Anstallten ihre Instrumente in die Hand zu nehmen.
Toby gönnte sich ein Bierchen ich bleib bei meiner Limo und bei angenehmen Smalltalk verging die Zeit wie im Fluge. Irgendwann ließen sich dann meine Soester Freunde blicken und erzählten aus dem Nähkästchen.
Die Story mit den Anwälten und den Namensrechten ist schon eine Sauerei , Platten dürfen nicht mehr verkauft werden ect.pp
Etwas erfreuliches gab es dennoch , es soll nun endlich ins Studio gehen um 10 neue Tracks aufzunehmen. Ich glaube das wird auch endlich Zeit nach drei Jahren Durststrecke !

Als erstes spielten –Mozaik-.
Geboten wurde Death Metal angehauchter Metalcore der sympathischen Sorte.
Besonderes die Gitarristen verstanden ihr Handwerk und moshten was das Zeug hielt.
Zwar habe ich mich diesem Sound aus Überdrüssigkeit wieder etwas abgewannt, so muss ich zugestehen das mir –Moziak- doch recht gut gefallen haben auch wenn sie Musikalisch meiner Meinung nach nicht so dolle ins heutige Programm passten.
Wo kam eigentlich der Kameramann her der mit seiner Megalampe die Bühnenbeleuchtung völlig überflüssig machte ? ;-)

Nach einer kurzen Umbaupause standen die Düsseldorfer -Guns vs.Telekinesis- auf der Bühne.
Unter anderem befinden sich ex. -That very time i saw- Musiker unter ihnen.
Schon nach kurzer Spielzeit bewiesen die Musiker das sie Ihr Handwerk bestens verstehen und zauberten wunderschöne rockige Emotionale Indirock Nummern.
Ich hatte absolut keine Erwartungen an die Band gehabt und bin mehr als positive überrascht worden.
Unbedingt im Auge behalten, würde ich gerne mal auf Platte hören.
Prima Musik für die Nächtliche Autofahrt ….

Endlich standen –Andorra- auf der Bühne.
Witzig fand ich das zwar vom Hause aus verkabelt und die Boxen zurecht gerückt wurde aber Niemand abmischen wollte ;-)
Aber mal ganz ehrlich in solch einer kleinen Bar reicht auch die Backline plus Gesangsanlage. Letztere wurde bis an die Schmerzgrenze aufgedreht, ein Wunder das der Putz nicht von den Wänden fiel …..
Nach dem obligatorischen Konfetti verteilen vor dem Beginn des Sets schmetterten –Andorra- einen Hit nach dem anderen ins Publikum.
Es wurden wieder ein paar neue Songs geboten welche eine Weiterentwicklung zeigen jedoch sich weiterhin in ihrem gewohnten Kosmuss bewegen.
Ich weis gar nicht mehr was ich noch zu dieser klasse Band schreiben soll, ich wiederhole mich ja eh nur ständig ;-)
Es gab absolut keine Ausreißer und vom ersten Takt an hatten –Andorra- ihr Publikum im Griff. ob mit dem Mic durch die Menge , über den Boden rutschen , das Publikum einbeziehend und den ein oder anderen lockeren Spruch auf den Lippen machen die Soester einfach nur Liebeswert….

So jetzt aber ab ins Studio, Platte aufnehmen und die Welt erobern!!!
Großartige Show , netter Abend unter noch netteren Menschen …

Bis zum nächstem mal und nicht vergessen am Samstag spielen Zann und Trainwreck in der Cobra .

Durchde



Kill Kim Novak sind Andorra-Atkins !!
März 6, 2008, 9:31 Uhr vormittags
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Nachdem die Soester Screamoboys leider den Rechtsstreit um ihren Bandnamen verloren haben,
ich berichtetet , hören die Jungs nun auf den neuen Namen

Andorra-Atkins

So und nun weiter machen, neue Platte aufnehmen und wir sehen uns live :

———————————————

14.Mrz.2008 20:00
R.A.W TEMPEL BERLIN Friedrichshain

15.Mrz.2008 20:00
Béi Chéz Heinz HANNOVER

22.Mrz.2008 20:00
COBRA SOLINGEN

28.Mrz.2008 20:00
SCHREIRAUM DÜSSELDORF

11.Apr.2008 20:00
TRAUMA (VISIONS PARTY) MARBURG

06.Sep.2008 20:00
AZ AACHEN

13.Sep.2008 20:00
SCHLACHTHOF AURICH

Durchde



Live am 30.11 in der Bochumer Matrix: Escapado, Minus the Bear und Nada Surf
Dezember 14, 2007, 7:31 Uhr nachmittags
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Ich fuhr durch einen regnerischen Abend Richtung Bochum.
Auf halber Strecke bemerkte ich, vorerst noch gut gelaunt, das ich eine falsche Wegbeschreibung bei mir hatte.
Die schlechte Sicht und der zähfließende Verkehr brachte mich etwas aus dem Ruder und senke rapide meine Stimmung und somit die Vorfreude endlich Minus the Bear Live sehen zu dürfen .

Irgendwann, dank der Navigation meiner Freundin per Handy, fand ich mich auf dem Parkplatz des Matrix ein.
Ich reihte mich frierend in die Warteschlange.
Eintritt gab es nur mit Taschenkontrolle, Verzehrkarte und den Hinweis das man den Laden nach Austritt nicht wieder erneut betreten darf, Disco halt ….

Den Gewölbekeller fand ich Anfangs etwas verworren, traf aber gleich ein paar Bekannte zum quatschen. Man ist wirklich nirgendwo alleine ;-)
Der Schlauchförmige Konzertsaal war etwas ungünstig vor allem da vom weiten die Bühne für einen kleinen Menschen wie mich nur sehr schlecht einsehbar ist.
Weiter vorne bot sich ein überschaubares Bild und staunte nicht schlecht über den glasklaren Mix zu den ersten Klängen von Escapado.
Die Screamoband funktionierte gegen meiner Erwartungen auch vor “großem” Publikum und hörte alle Nuancen, was bei ihrem Sound nicht immer üblich ist sehr gut heraus.
Sogar Samples, Teilweise zweite Gitarre bei den Intros wurden eingespielt, hingegen hätte ich mir an dieser Stelle lieber wieder eine echte Gitarre zusätzlich wie in vergangenen Tagen gewünscht.
Der melodische Gesang kam heute auch um längen besser als bei den letzten von mir besuchten Escapado Shows.
Es machte einfach Spaß die motivierten und vor allem sympathischen Flensburger zu beobachten.
Ihr unterhaltsames 30 Minuten Set kam beim Publikum an und hinterließ bei mir einen sehr guten Eindruck.
Escapado gerne wieder auch wenn es mit dem neuen Label vielleicht öfters die größeren Bühnen sein dürften ?!

Minus the Bear, die Band auf die ich so lange gewartet hatte!
Das Album -Menos El Oso- gehört zu meinen Lieblingsplatten und die -Planet of Ice- könnte nach leichten Startschwierigkeiten vielleicht schon bald in die Fußstapfen treten….
Der Umbau dauerte nicht lange und die Show begann.
Die Älteren Herren rockten das Haus und hatten die Zuschauer vom ersten Song an in ihrem Griff.
Der Hammer war das ihre Songs inklusive der vielen Samples und Sounds sich bis ins kleinste Detail mit dem der Platte glich.
Es dauerte nicht lange da spielten sich Minus the Bear völlig in Extasse.
Kniend mit den Händen auf den Effektgeräten herumhämmernd als wenn es sich um weitere Keyboards handeln würde, so etwas habe ich noch nicht erlebt!
Die Ansagen wahren knapp damit in ihrem viel zu kurzem Set von knapp 40 Minuten (wenn überhaupt) möglichst viele Songs unterkamen.
Man bemühte sich über einen guten Querschnitt vorrangig aus den letzen beiden Alben, jedoch vermisste man auch einige Hylights ihres Schaffens. Auch wenn -Michio’s Death Drive- fehlte war es eine perfekte Show für mich.
Der Hammer!!!

Nach den Beiden gelungenen Auftritten verließ ich ohne die mir eh unbekannte Hauptband anzusehen die Hallen….
Bekanntlich soll man ja gehen wenn es am schönsten ist ……

x Durchde x




Colony 5, Head-Less und Empire in Dust am 16.11.07 im Bochumer Zwischenfall
November 19, 2007, 7:29 Uhr nachmittags
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Endlich!
Colony 5 spielen in unseren Breitengraden.
Da lasse ich mich auch gerne auf eine weitere Fahrt in Verbindung mit darauffolgender Frühschicht ein!
Irritiert durch die Wegbeschreibung des Hauses irrten eine Kollegin und meine Wenigkeit durch die Bochumer Strassen.
Nachdem wir 3x an dem Club vorbei gefahren sind, erinnerte ich mich schon mal dort gewesen zu sein ;-)

Um uns die Vorband zu sparen zogen wir erst später los, leider wurde Einlass und Beginnzeit vertauscht.
Mit anderen Worten die Show fing erst um 21 Uhr an ;-(
Das Zweistöckige Zwischenfall war an diesem Abend nicht so dolle besucht und “pünktlich” begann die erste Band des Abends.
Der Opa hintern Mischpult hatte zuerst seine Liebe Müh die Band zu mixen und frage mich ob denn hier kein Soundscheck gemacht wurde ?
Nach einigen Minuten erfuhr ich das eine zweite Vorband spiele und das wir zuerst mit Empire in Dust vorlieb nehmen mussten.
Den Sound und die beiden Musiker fand ich stinklangweilig.
Die Elektroklänge der Keyboarderin wahren noch erträglich , jedoch die langweiligen emotionslosen Gesänge wahren mir zu eintönig.
Ich war froh als es wieder vorbei war.

Ständig auf die Uhr schauend mit der Hoffnung zumindest ein paar Stunden Schlaf abzubekommen begannen Head -Less ihr Set.
Der Sound war um einiges flotter und tanzbarer.
Langsam regte sich das Publikum.
Ihr Sänger wahr der absolute Entertainer und steckt in Sachen Performance selbst den Leader von De/Vision locker in die Tasche!
Selten einen Sänger dermaßen ausrasten und Publikum motivierend gesehen.
Die Zuhörer bedankten sich mit tosenden Applaus.
Daraufhin wurde das Set um einige Songs erweitert und mindestens 70 Minuten lang gerockt.
Auch wenn mir die Musik nicht so dolle gefiel muss ich meinen Hut vor Head - Less super Performance ziehen!

Endlich kam nun das Elektropop Duo Colony 5 auf die Bühne.
Wohl kaum eine Band macht sich dermaßen rar.
Den Anfang machte eine völlig neuer Song der düsterer und aggressiver als das alte Material klang.
Gerade als die Band ihren zweiten Track beginnen wollten gab es massive Technische Probleme.
Mehrere Backups der Backtracks defekt , von kaputten Mikrofonkabeln ganz zu schweigen.
Eine längere Reparaturpause zerstörte die Stimmung und die Band kam schlecht wieder in ihr Set.
Der Sänger brauchte etwas Anlaufzeit um seine Stimme wieder zu finden bis wieder einmal das Mikrofon verzerrte. Mehr als peinlich!
Dem Mixer schien es nicht besonderes zu stören und schrieb lieber SMS oder drehte sich Zigaretten…..

Nach einer halben Stunde hatte man den Faden wieder gefunden, jedoch rissen die neuen unbekannten Songs die Fans immer wieder etwas aus der Bahn.
Vielleicht hätte man etwas mehr altes Material spielen sollen und zuerst die neue Platte rausgebracht.
Nach circa einer Stunde war alles vorbei, die Band hörte plötzlich auf, bedankte sich und spielte noch nicht einmal -Black-.
Zugaberufe brachten nichts, nach Aussage des Mischers wollten die Jungs nicht noch einmal auf die Bühne kommen….

Hmmmmm, auch wenn die Show ganz nett war, hinterlies sie einen Faden Beigeschmack.
Eine Chance gebe ich Euch noch ……..

x Durchde x




Editors und The Boxer Rebellion am 8.11.07 in der Kölner Live Music Hall
November 12, 2007, 7:28 Uhr nachmittags
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Ich kenne Editors erst seit ein paar Monaten und schloss ihren Platten gleich ins Herz.
Die Songs -Munich- und -An End has a Start- liefen in unserem Sommerurlaub rund um die Uhr.
Passend spielt nun die erfolgreiche Englische New Wave Indi Band am Tag unserer offiziellen Verlobung in der Kölner Live Music Hall ….
Was kann es schöneres geben als mit geiler Musik diesen Tag zu besiegeln? ;-)
Meine Vorahnung lieber recht früh an der Location aufzuschlagen sollte sich Bewahrheiten.
Kurz nach unserem Ankommen bildete sich eine beachtliche Warteschlange.

Der Einlass war Pünktlich um 19 Uhr.
Bei der mir unbekannten Vorband The Boxer Rebellion war die Halle schon gut gefüllt.
Ihr Sound erinnerte an Editors und Konsorten, allerdings gingen mir die hohen Gesangspassagen etwas auf den Senkel.
Der Opener des Sets und die letzten beiden Songs gefielen mir sehr gut, vielleicht muss ich mir The Boxer Rebellion noch einmal in Ruhe auf CD anhören….

Nach einer Umbaupause standen endlich Editors auf der Kölner Bühne.
Die Jungs hielten sich was „Vermarktung“ anging stark zurück.
Nur zwei bis drei Shirts welche nach Fan Art wirkten, auf der Bühne alles in Schwarz und nicht einmal ein Banner hinterm Schlagzeug.
Das nenne ich Understatement!

Mit –Lights- vom ersten Album gab es gleich den richtigen Einstieg.
Der Sound kam druckvoll und in der richtigen Lautstärke aus den Boxen, es wurde genau die passende Mischung gefunden.
Die Engländer klangen inklusiver ihrer Gitarreneffekten und Piano Einsätzen fast wie auf CD.
Der Sänger/Gitarrist hatte mit seiner Ausdruckskraft das Publikum sofort in den Händen.
Ohne unnötige Floskeln spielte man sich durch knapp 70 Minuten inklusiver drei Zugaben.
Ein völlig neuer Song wurde dem Publikum ebenfalls präsentiert, ich hoffe auf eine baldige neue Maxi …..!
Während die Mitstreiter seiner Band sich relative im Hintergrund hielten, zog ihr Sänger Grimassen, fuchtelte wild mit den Armen umher, tanzte und sprang über die Bühne.
Beeindruckend das er Gitarre und teilweise Piano gleichzeitig bediente!
Zwischendurch wurde immer wieder das klassische Instrument bestiegen um auch die Zuschauer in den letzten Rängen zu erreichen…
Es fehlte kein Hit, sogar unbekannte Songs wurden zum Besten geboten.

Als Editors -Munich- angespielten tobte die Halle und ich versank in einem Gefühl der Glückseligkeit.
Leider war ihr Set recht schnell zu Ende,kurzweilig, ohne Ausreißer – Editors wahren der Überhammer ! Immer wieder gerne …

x Durchde x



Gorilla Biscuits, Waterdown und Deny Everything in der Kölner Kantine 4.10.07
Oktober 8, 2007, 7:26 Uhr nachmittags
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Die Hardcorelegende aus New York City!
Gorilla Biscuits einer meiner Helden schlechthin und ihre L.P. -Start Today- dürfte mit die meistgehörteste Platte meiner Jugend gewesen sein.
Allerdings hätte ich den Termin in der Kölner Kantine fast nicht mitbekommen wenn mich mein alter Freund Peter nicht darauf gestupst hätte….
Hinzu kommt das der Club nicht weit von uns entfernt ist und die Show Passenderweise gleich ein Heimspiel für uns gewesen ist.

Auch dieses mal waren wir wieder viel zu früh angekommen.
Das warten überbrückte ich mit lecker Pommes und Falafel am Imbisstand auf dem Hofe.
Viele Fans wahren heute nicht anwesend und ich fragte mich wirklich ob die Bands den recht großen Club voll bekommen würden….

Es war Einlass und wir staunten nicht schlecht über das Riesen Angebot an Merchandise von den Gorilla Biscuits! Mindestens 12 verschiedene Shirts, Pullover, Schal, Poster und Geldbörse.
Shirts für Durchschnittlich 12 Euro empfand ich als äußerst günstig.
Peinlich wie die letzen zwei Jahre von Waterdown wahren auch die dummen Slogan ihrer Shirts…
Ich weiß wirklich nicht warum sich die Band so quält ?!
Die erfolgreichen Tage und Spitzenplatten nach Weggang des Sängers sind leider vorbei.
Herausgekommen ist meiner Meinung nach nur noch “Blödsinn”.
Unverständlich auch das solch eine langweilige Band immer noch dermaßen gepuscht wird und die Tour zusammen mit den Gorillas bestreiten darf.
Die zum drittel gefüllte Halle erinnerte mit der hohen Bühne und Diskokugel eher an einem Abschlussball als an einer Hardcoreshow und mir ahnte schlimmes …

Den schwierigen Auftakt des Abends hatten Deny Everything.
Ob ich die Band schon mal gehört habe , wenn ja kann ich mich nicht mehr erinnern.
Die Jungs boten melodischen Hardcore und ihr Gesang erinnerte Teilweise wenn nicht geschrieen wurde schon mal an CIV.
Die Jungs machten ihre Sache wirklich gut, konnten aber leider ihre Präsenz aufgrund der hohen Bühne und zur großen Location kaum zur Geltung bringen.
In einem kleinen Club könnten sie mir bestimmt Spaß machen ….

Ohne jegliche Erwartungen empfangen meine Ohren die ersten Klänge von Waterdown.
Schlimmer geht’s immer, das bewiesen die Jungs erneut den sie vergessen wann der beste Zeitpunkt gewesen ist aufzuhören.
Mensch was habe ich ihre ersten Beiden Platten geliebt ?!
Der neue Sänger passt genauso wenig wie der Bollo Sound zur Band.
Ihre Ansagen hätten sie sich auch sparen können!
Ich weiß wirklich nicht ob ich ein Wort ernst nehmen konnte oder ob “die da oben” nur noch ein Abziehbild ihrer selbst sind ;-(
Es sind Top Musiker keine Frage , jedoch war das gebotene nicht mehr als verspieltes Potential.
Als zur Füllung des Sets Coverversionen von Inside Out und Refused geboten wurden hätte ich mir am liebsten gleichzeitig die Hände vor Augen und Ohren gehalten…
Schade, so hoffentlich nie wieder ;-(

Nach dem Waterdown die Bühne verließen und alles für den Auftritt für die Gorillas vorbereitet wurde, füllte sich die Halle und bot bald keinen Platz mehr.
Ausverkauft, so kann man sich irren!
Wir sicherten uns eine Platz direkt vor der Bühne.
Die New Yorker ließen sich Zeit und wurden gefeiert wie Rockstars.
Erst circa 10 Minuten nach erloschenem Licht erschienen die alten Herren von tosenden Applaus begleitet.
Ihr Set begann mit dem Intro der -Start Today- und reihte Hit um Hit.
Den Herren merkte man das Alter nicht an und fegten über die Bühne als wenn die letzten 20 Jahre spurlos an ihnen vorüber gegangen währen.
Teilweise sah man vor lauter Stagediver die Band nicht mehr und einige mussten es gleich wieder übertreiben…
Jedoch überwog die Positive Stimmung immer wieder dargeboten von den sympathischen New Yorkern die ihre Hits mit einem Lächeln im Gesicht präsentierten.
Schon nach ein paar Takten fühlten sich wohl die meisten Besucher wie in der Zeit zurück versetzt, die Show war absolut perfekt!
Ich glaube es wurden auch ein paar Nummer von den CIV Platten gespielt, auf jeden Fall -New York Crew- von Judge und natürlich durfte -Start Today- als Zugabe nicht fehlen…

Hoffentlich war es nicht das letzte mal das uns Gorilla Biscuits besuchten, noch einmal 20 Jahre können wir nicht mehr warten ;-)

x Durchde x



Broilers,The Generators und The Grit am 30.9.07 im Kölner Underground
Oktober 4, 2007, 7:26 Uhr nachmittags
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Die Düsseldorfer Kult Oi-Punk Band spielt in der verbotenen Stadt ;-)
Nein , Sammy von den Broilers machte gleich seinen Standpunkt im Ausverkauften Kölner Underground klar , Düsseldorf und Köln United….., hahah

Das -Vanitas- ein Spitzenalbum und schon heute zu meinen Lieblings Punkplatten gehört hätte mich doch nicht träumen lassen, das der Club keine Tickets mehr an der Abendkasse verkaufen konnte.
Zum Glück hatte ich vorgesorgt und “schlich” mich an den drängelnden Besuchern vorbei.
Selten soviel Leute im Umfeld des Undergroundes gesehen.
Selbst der anliegende Burger King wahr heute in der Hand der Punks und Skins….

Ich drängelte mich vor die Bühne und es dauert nicht lange bis die erste Band des Abends loslegte.
The Grit aus England boten soliden Rock a Billy -Punk.
Besonderes Augenmerk war der schlanke Herr am Kontrabass.
Entweder wild umherwirbelnd , reitende oder turnend , der Mann verstand es sein Instrument von allen Seiten zu “bearbeiten”.

Als nächstes spielten The Generators aus L.A. .
Schöner Streetpunk mit viel Melodie.
Mein Augenmerk lag beim Tattoo des Gitaristen.
D.I. der Gute hat Geschmack ;-)

Nach einer kurzen Umbaupause stand Sammy mit den üblichen Verdächtigen auf der Bühne.
Das Underground platzet aus allen Nähten.
Als Einstieg ihres 70 Minuten kurzweiligen Sets gab es den Song -Zurück zum Beton-.
Die Menge tobte!!
Fäuste flogen durch die Luft und im Pitt ging es wild aber fair zu.
Alle Highlights der -Vanitas- wurden geboten und verwandelten den Club in einem Hexenkessel.
Kehlen schrieen sich heiser und es floss Literweise Schweiß.
Jedoch musste wieder einer aus der Reihe tanzen und schmiss sich im besoffenen Kopf auf die Bassisten und viel mit ihr ins Schlagzeug.
Kurze Boxerei auf der Bühne sorgte anschließend für einen Rausschmiss.
Die Band ließ sich die Stimmung nicht vermiesen und setzte einfach wieder ein .
In der Mitte vom Set der gab es ein Medley und im Anschluss einige Klassiker wie -Paul der Hooligan- oder in- 80 Tagen um die Welt- zu hören….
Lange hielt ich es nicht vor der Bühne aus, die Drängeleien sorgten für blaue Flecken und ich verzog mich in den Pitt.

Am Ende der Show war ich total ausgepowert vom tanzen und war mir sicher das heute nicht meine letzte Broilers Show gewesen ist.
Hut ab, das war Spitze !!!!!!

x Durchde x



23.9.07 De/Vision Noobtour im Prime Club mit Michigan und Akanoid
September 29, 2007, 7:25 Uhr nachmittags
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De/Vision im Kölner Prime Club ?
Wo soll nur eine Band ihres Kalibers im kleinen Schlauchförmigen Club das Equipment geschweige den ihre Fans unterbringen?

Pünktlich in Köln angekommen begann auch schon ein paar Minuten später der Einlass.
Als der Club zur Hälfte gefüllt war startete circa eine Stunde früher als angegeben die erste Band des Abends.

Die mir unbekannten Akanoid boten leichten Elektropop, Iris nicht unähnlich.
Allerdings hätte sich das Quartett den Schlagzeuger sparen können.
Der Drumsound wirkte nicht Homogen in Verbindung mit ihrem Elektrosound und störte mehr als er unterstützte.


Der Gitarrist würde sicherlich lieber in einer Rockband spielen,
dafür gab sich ihr Sänger größte Mühe und hatte eine ordentliche Klangfarbe.
Von der weiblichen Besetzung bekam man (leider) kaum etwas mit.
Was machte sie eigentlich dahinten, nach Keyboardspielen sah mir das nicht aus……

Michigan enterten die Bühne und ich war anfänglich voller Vorfreude.


Die Band ist zum Duo geschrumpft und wirkte etwas Pfad.
Leider wurden fast nur neue Songs vom noch nicht erschienenden Album -Pulse of Pain- gespielt, viele Hits fehlten leider auf ihrer Setlist.
Der Sound war klasse und der Tanzwütige Keyboarder konnte die etwas eintönige Performance aufheitern…..

Steffen und Thomas von De/Vision betraten im Nebel die Bühne und aus den Boxen drangen die ersten Akkorde von -Deep Blue-.
Passend hierzu prangte hinterm Keyboard eine riesige Lichtwand welche zur Songuntermalung ein prächtiges Lichtspiel bot.


Klasse 80ies Style und passend zum neuen Coverdesign.
Mit auf der Bühne natürlich wieder Unterstützung an Gitarre und Schlagzeug.
Der Drumsound war Großartig und fügte sich ebenso wie die Gitarre Nahtlos in den synthetischen Sound De/Visions ein.


Steffen hatte mit seiner sympathischen Art sofort das Publikum im ausverkauften Club fest in seinen Händen und führte es durch die besten Songs ihrer 20 Jährigen Musikgeschichte.
22 Tracks (inklusive mindestens zwei Zugaben) wurden in einer tanzwütigen Bühneperformance geboten.


Steffen sprang wie ein Gummiball und zeigte keine Ermüdungserscheinungen.
Die Niedrige Bühne und die direkte Nähe zum Publikum sorgten für ein nettes Wohnzimmerfeeling.


Zwar wurden die beiden deutschen Tracks nicht gespielt, es dürften aber am Ende alle zufrieden gewesen sein als eine ausgepowerte Band die Bühne verließ ….

x Durchde x




9.7.07 Walls of Jericho und Zero Mentality im MTC Köln
Juli 19, 2007, 7:21 Uhr nachmittags
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Es fing an zu regnen nachdem ich mein Auto im Parkhaus nahe der Zülpicher Strasse parkte.
Wieder einmal viel zu früh angekommen besuchte ich zuerst eine der zahlreichen Falafel Buden der Gegend.

Vor den Türe des Clubs MTC wartetet die ersten Fans , Einlass sollte allerdings erst pünktlich um 20 Uhr sein……..
Ich schlenderte mit meiner Speise um den Häuserblock und traute nach der Rückkehr meinen Augen nicht.
Massen an Fans warteten vor der Türe und formierten eine meterlange Warteschlange!
Ich fand es eh seltsam das Walls of Jericho in solch einem kleinen Club spielen wollen ….

Zum Einlass füllte sich der Schlauchförmige Club schnell und es dauerte nicht lange bis
Zero Mentality aus dem Pott auf der Bühne standen.
Die Band bot einen Mix aus NY Hardcore der Marke Cro Mags
mit einem Schuss Alt -Herrenrock.
Der Gesang war etwas einwillig, erfreute mich doch aufgrund der Andersartigkeit.
Übertrieben hat es dann allerdings nicht nur der Sänger mit seinen ständigen Motivationsversuchen zum Publikum.
Ihre Fans gehörten zum Schlag Kickboxer aus dem Sandkasten.
Besucht doch eine Boxbude und lasst allen Besuchern ihren Spaß….!
Leider schmälerte das Auftreten die Stimmung, ansonsten währe ich mit Zero Mentality sicherlich warm geworden….
Den Arsch abgespielt haben sie sich auf jeden Fall…..

Mit schrecklichen Erwartungen an das Publikum wartetet ich vor der Bühne auf den Start von Walls of Jericho.
Die letzten wartenden Zuschauer füllten den Laden bis in die letzten Ecken.
Ich gehe davon aus das der Club Ausverkauft gewesen sein durfte.
Nach einem Intro stand die Moshcrew endlich auf der Bühne und begann ihr Set.
Ein wuchtiges Gewitter aus allen Höhepunkten der Schaffungsphasen der Band wurde geboten!
Der Laden war zum Glück dermaßen gefüllt das Spinner keinen Platz für ihren Pitfight bekamen.
Auch wenn gedrückt und gedrängelt wurde was das Zeug hielt, machte es unheimlich Spaß was sich sichtlich auf die Band abfärbte.
Spielfreude, positives Auftreten und eine Motivation den Fans alles geben zu wollen….
Keine Sekunde standen die Musiker still und ihre Sängerin bedankte sich stetig brav bei ihren Fans.
Walls of Jericho werden ihrem brutalen Publikum kaum gerecht.
Herzlich und ihre Roots im traditionellen Hardcorepunk kennend, erwärmten sie die Räumlichkeit mit ihrer Präsenz .
Es wurden Lyriks mitgesungen und die kleine Sängerin versuchte auf den Monitoren den Überblick des tosenden Publikums zu behalten.
Es war ein geiles Gefühl mittendrin zu sein, die Zeit zu vergessen , laute aggressive Musik zur Lauschen und das Gefühl zu erfahren heute einer der besten Hardcoreshows der letzten Jahre erlebt zu haben.
Nachdem das Wasser von den Wänden tropfte, alle Anwesenden klitschnass wahren wunderte sich nicht nur der Parkhauswächter über einen völlig fertigen Crowd…..

x Durchde x



31.5.07 Live im Zakk Düsseldorf :Kill Kim Novak, Matter of Habit, Anomalie, Right Way to Fall
Juni 5, 2007, 7:19 Uhr nachmittags
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Schon zum zweiten Mal beglücken uns die Novaks im Düsseldorfer Zakk.
Wenn noch neben zwei weiteren Kapellen die Emocore Fraktion Anomalie auf der Liste steht, kann es eigentlich nur ein viel versprechender Abend werden.

Im Biergarten begrüßte ich alte Bekannte und man genoss die Regenfreien Stunden mit Klatsch und Tratsch…

Der Club war erst spärlich befüllt und kurz nach 21 Uhr standen auch schon die Düsseldorfer Anomalie auf der Bühne.
Heute präsentierten die Jungs ihr Set leider nur mit einem Gitaristen.
Es wurde zwar bestens improvisiert doch in den Moshparts fehlte der gewohnte Druck.
Die Show eröffnete ein nettes/witziges Intro und Sänger Oliver bewies wieder einmal das aggressiver Hardcore weder was mit Proleten noch mit bösen Blicken zu tun hat.
Ich habe mich gut unterhalten gefühlt und bestens amüsiert ;-)
Als Gast stand die Studiosängerin Eva bei einem Song auf der Bühne.
Ich fände es klasse wenn die Band über ein festes weibliches Bandmitglied nachdenken würde….

Right Way to Fall spielten Metalcore der Marke “Standart”.
Der Gesang hatte leider kaum Ausdruck und die Musiker boten nichts Innovatives.
Für meinen Geschmack klang der Sound berechenbar und wurde mir zu schnell langweilig.
Right Way to Fall schien jedoch bei den Zuschauern gut anzukommen, der Laden füllte sich merklich und die Fans feierten ihre Lieblinge….

Wärmstens an Herz gelegt wurden mir Matter of Habit vom anwesenden Callejon’er Neueinsteiger Thomas, ehemals Gitarist bei Matter of Habit .
Hmmmmmmm, vor ein paar Monaten hatte ich die Band in einem Review zerrissen, neugierig wurde ich weil nun Frank, der alte Callejon Basser als Gitarrist in die Seiten greift.
Entweder war die Band wie ausgewechselt, oder ich habe damals absoluten Blödsinn geschrieben.
Matter of Habit gefielen mir an diesem Abend richtig gut!
Die Jungs spielen Metalcore mit starken Grindeinflüssen.
Oft mit beiden Füßen auf dem Gaspedal knallen ihrer einfallsreichen Songs dem Zuschauer um die Ohren.
Im Krassen Gegensatz spielen die Sie in den “ruhigen Momenten” ein toughes doomiges Brett mit interessanter Gitarrenarbeit.
Besonders hervor sticht neben dem stimmgewaltigen Sänger der total duchgeknallte Basser der Band!
Seine Fratzen wahren unglaublich und boten einen coolen Unterhaltungswert.

Als letztes spielten meine Lieblinge Kill Kim Novak.
Endlich mit einem Label im Rücken und seit heute mit ihrer Discography 03:05
auf A Team/Alveran am Start.
Währe nicht nach dem zweiten Song der Bassverstärker verreckt hätte man von einer perfekten Novak Show sprechen können.
Das Problem konnte zum Glück schnell gelöst werden und in einem wilden Rausch aus grölenden Publikum, tanzenden Fans und bunten Papierschnitzeln wurden die besten Songs der Soester präsentiert.

Am geilsten fand ich den Dritten und völlig neuen Song.
Jungs ihr müsst unbedingt aufnehmen, die flächendeckenden sperrigen Parts sind der absolute Hammer!
Leider war Ihr Set viel zu kurz und der Veranstalter lag schon über den Zeitlimit des Abends.
Schade, wir hätten alle gerne mehr von den Novaks gehört…..

Und wieder einmal musste ich sofort nach der Show abhauen (wie immer bei den Novaks), denn Frühschicht Wartete schon in vier Stunden auf mich….

x Durchde x



9.3 .07 Callejon, Pitfall und Longing for Tomorrow Live im Kölner Underground
März 12, 2007, 7:15 Uhr nachmittags
Gespeichert unter: Musik - Show Review | Schlagworte:


An einem verregneten Samstagabend quälte sich ein nicht ausgeschlafener Durchde zur Callejon Show im Underground.
Zur meiner Überraschung sollten die Show heute im großen Raum der Kölner Lokation stattfinden.
Respekt, normalerweise spielen hier doch eher die “Angesagten” Acts.
Mit 9 Euro fand ich den Eintritt recht unverschämt, vor allem da zwanghaft die Show um 23 Uhr zu Ende sein muss, im Anschluss ist dort Disco.
Das schlechte Wetter konnte die Vorzüge des schmucken Ladens inklusive Biergarten nicht ausspielen und so schaute ich das erst pünktlich zum Showbeginn aufschlagen würde.

Am Merchstand traf ich auf sichtlich angeschlagenen Callejon`s, nach der lTour allerdings auch kein Wunder.
Ihren Humor haben sie trotzdem nicht vergessen und wie immer gab es die ein oder andere nette Geschichte zu erzählen…

Das Underground war wie immer sehr gut gefüllt.
Pünktlich standen die Aachener Longing for Tomorrow auf der Bühne.
Ihr Emocore unterhielt mich nun schon ein zweites mal.
Der Sound, irgendwo in der Richtung Yage goes Hot Water Music ist mir vielleicht etwas zu seicht, die Band konnte aber mit ihre charmanten ehrlichen Art überzeugen.
Großartige Stimmung kam zwar nicht auf, dafür gab es aber für jeden Song Beifall und es wurden fleißig Fotos geschossen.
Longing for Tomorrow werde ich weiterhin im Auge behalten….

Als nächsten schmetterten die Kölner Pitfall ihren Metalcore auf die im Pitt wild moshenden Zuschauer.

Ganz besonderes gefielen mir die melodische Liedgitarre.
Auch schön das trotz Metaleinflüsse die Hardcoreroots an erster Stelle standen.
Auch wenn ich langsam mit dem totlaufenden Metalcore nicht mehr allzu viel anfangen kann freue ich mich immer wenn Bands es schaffen einen eigenen Style zu präsentieren.

Nach einer Umbaupause legten Callejon los.
Live wie ausgewechselt zeigte sich die Düsseldorf/Kölner fitt und voller Elan.
Jeder Song wurde von den Zuschauern begeistert aufgenommen.
Neben der Band sorgte der eigene Mischer für besten Sound.
Callejon gaben alles, und animierten ihre Fans zu wilden Ausbrüchen im Pitt.
Ohne blaue Flecken durfte ich auch heute nicht nach Hause ;-)
Als Dank gab es von der Band Wasserspenden für die erschöpften Gäste.
Callejon sind einfach immer wieder ein Erlebnis!!!
-Snake Mountain- war genauso wie die beiden neuen Tracks absolute Hits, ich kann mich nur wiederholen, geht wieder ins Studio!!!
Schade nun ist die Tour vorbei, hätte Euch gerne in nächster Zeit noch öfters Live erlebt.
Leider musste ich nach der Show sehr schnell weg und hatte keine Zeit gefunden um anständig Tschüß zu sagen, sorry Jungs!
Wir treffen uns hoffentlich bald wieder…

x Durchde x



3.3.07 Callejon ,Willschrey, N-Jected und Phatetic Illusions Live im Düsseldorfer Stahlwerk
März 6, 2007, 7:14 Uhr nachmittags
Gespeichert unter: Musik - Show Review

Yeahhhhhhh Callejon im Stahlwerk, ganz großes Kino!
Auch wenn die Show “nur” im kleinen Club stattfindet, muss ich zugeben das die Düsseldorf/Kölner Metalcore Fraktion seit ihrer Snake Mountain Tour nicht mehr als “Geheimtipp” gehandelt werden kann.
Mensch Jungs, wo habt ihr denn all die Sponsoren her bekommen, das kennen ich doch sonst nur von den Metalbands, hahah ;-)

Pünktlich wie die Maurer standen wir vor den Toren und waren wie immer viel zu früh.
Türsteher und Garderobe, eine Riesen Bühne und Discoatmosphäre, all das erinnerte nicht gerade an eine Hardcoreshow.
Ich glaubte an einem Griff ins Klo welches die Auswahl der Location Betraf.
“Den Schuppen bekommt ihr Niemals voll, da könnt ihr noch so gut sein”…
-ich sollte eines besseren belehrt werden….

Die vier Bands des Abends boten einiges an Merchandise und musste ich mir endlich ein Snake Moutain Shirt zulegen .
Auch heute durfte ich wieder feststellen wie sympathisch und locker Callejon rüber kommen.
Immer im Kontakt mit den Fans.
Ich freute mich über netten Anekdoten und Auskünften über den Verlauf der großartig laufenden Tour.
Basti und Ben, ich währe so gerne im Osten dabei gewesen ….

Es dauerte nicht lange und N-Jected legten los.
Das Stahlwerk war nun rappelvoll, leider auch dermaßen zugequalmt was uns zwischenzeitlich immer wieder nach draußen zwang.
N-Jected wahren zwar nicht “mein Ding” machten aber auf jeden Fall mit ihrer Mischung aus Metalcore und Iron Maiden eine sehr gute Figur.
Die Stimme klang sogar in den gesungenen Passagen nach Bruce Dickinson und die klasse Gitarrenarbeit tat ihr Übrigens.

Als nächstes durften Wildschrey auf die Bühne.
Ihr Hardcore/Metal mit wüsten Knüppelparts konnte mich nicht so recht überzeugen.
Klug war es bestimmt nicht ohne zweiten Gitaristen und lädiertem Sänger (gebrochenen Arm)aufzutreten.
Ihr Einsatz in allen Ehren, aber der Funke sprang bei mir nicht über da ich die Kapelle überhaupt nicht kannte, schade!

Wie hieß die Band welche für Pathetic Illusions eingesprungen ist ? ;-(
Mir wurde der Sound der mir Unbekannten als vertrackter Metalcore mit Grindpassagen verkauft.
Schon allein beim Gedanken an solch einen Sound lief es mir kalt den Rücken runter …
Tatsächlich bot die Kapelle einen Mix aus Botch und Jazzigen Hardcore.
Ihr Stageacting wurde nie langweilig und zum ersten mal kam Stimmung im Publikum auf.
Ihre vertrackten Parts klangen nie wirr sondern sehr spannend/interessant .
Live waren die Jungs klasse, ob ich sie mir auf Platte geben könnte muss ich mal schauen …

Als “Hauptact” standen nun endlich Callejon auf der Bühne.
Ich kann mich nur immer wiederholen.
Die Jungs aus Düsseldorf/Köln sind in den letzten Monaten dermaßen gereift das ich “befürchte” das wir schon bald nach Caliban das nächste große Ding in Deutschland haben.
Zum Glück wissen die Herren wo ihre Roots liegen und klingen “Real” so wie eine Hardcoreband halt klingen muss!!!
Hier fließt Literweise Schweiß, es wird gemosht und gelitten zu gleich, das ganze gespickt mit einem Lächeln auf den Lippen..

Die Präsenz, durch die beiden neuen Musiker ist einfach Großartig!
Gerade die letzten Wochen der Tour schien die Jungs zu einer explodierenden Mischung zusammen geschweißt zu haben.
An Punkten der Bühne passierte etwas,es gab keinen Leerlauf.
Ihre Show kam aus Überzeugung und wirkte keineswegs einstudiert.

Bastian hatte auf seiner charmanten Art und Weise das Publikum in der Hand und lebte die Show aufgedreht wie noch nie…!
Ob im Moshpit oder Mitgrölend in der ersten Reihe , Spaß dürfte es alle Anwesenden Besucher gemacht haben.

Callejon boten heute Abend zwei neue Songs die deutlich experimenteller und mit mehr Gesang ausgestattet waren.
Ich muss mich zwar noch an den Sound gewöhnen, klang aber sehr Interessant uns schreit förmlich nach einer 7inch !!!
Spätestens beim Songs -Snake Mountain- war dann kein halten mehr.
Ich fing mir im Pitt eine fette Schramme ein und schon bald war mein Shirt klitschnass.

Am Ende war ich dermaßen ausgepowert und konnte den Besuch eines alten Freundes nicht mehr ganz folgen, sorry Hannes, schön das Du da warst !

Freue mich heute schon auf die Show im Underground , ich zähle die Tage …

x Durchde x




9.12.06 Live in Möchengladbacher Step Callejon, Anomalie, Deniro und The Force Within
Dezember 13, 2006, 7:04 Uhr nachmittags
Gespeichert unter: Musik - Show Review | Schlagworte: ,



Wer hätte gedacht das sich Callejon so schnell wieder aufrappeln würden?
Zwei neue Musiker am Start und heute Abend nach nur sechs Wochen Probe der Beginn der -Snake Mountain Tour- im Mönchengladbacher Step…..

Hätte mir Jemand gesagt das Juze mitten in der Stadt liegt und sogar einen Parkplatz hat , ich hätte mir ne Menge Ärger erspart ;-)
Vier Euro Eintritt für vier Bands sind wirklich nicht zuviel.
Der Laden war recht gut gefüllt und die Bands hatten einen feinen und gut sortierten Merchstand aufgebaut.

Schneller als gedacht stand die Bonner Kapelle The Force Within auf der Bühne
Präsentierten guten New School Hardcore mit leichtem Screamoeinschlag.
Überraschenderweise kam ihr Sound ohne Metalelementen aus.
Die Band legte einen guten Drive vor und besonderes der Deutsche Gesang überzeugte mich.
Die Bonner wirkten sympathisch und boten einiges auf die Fresse, haha ;-)
The Force Within muss ich mir auf Jeden Fall noch einmal geben !

Als nächstes folgten Deniro aus Wegberg….
Metalcore stand auf dem Programm.
Die “Power” der Band schien unter dem erkrankten Bassisten zu leiden und
wirkte zu ” lasch”. Auch das Riffing war mir zu abgegriffen und längst überholt.

Vielleicht tue ich den Jungs aber auch unrecht und müsste sie noch einmal im kompletten Lineup erleben.
Aber die Musiker sind noch Jung und da geht bestimmt noch ne Menge ….
Ihr Shouter gefiel mir am besten, unglaublich was aus der Kehle des kleinen Mannes kam ..
Ansonsten blieb beim ersten Eindruck leider nicht allzu viel hängen…

Nach einer kurzen Pause ging es “Zurück zum Singular”,
Anomalie aus Düsseldorf kamen auf die Bühne….

Die Jungs boten ein gutes Stageaction und Sänger Olli versucht mit seiner charmant witzigen Art das Publikum auf seiner Seite zu ziehen.
Entweder wahren die Zuschauer zu arrogant (langweilig?), oder “nur” wegen Callejon angereist….
Der Funke wollte einfach nicht überspringen, auch wenn Anomalie heute wieder einmal einen guten Job machten!

Das neue Album wurde fast komplett gespielt und bei einem Track “durfte” Eva , welche Backvocals im Studio übernahm, mit auf die Bühne.
Das Duett gefiel mir so gut, das ich der Meinung bin das die Band zur absoluten Vollkommenheit Gedanken über Zuwachs in ihren Reihen machen sollte…

Anomalie deren Breitenspektrum vom Emo über Hardcore bis zum Metal reicht,
gepaart mit einer Handvoll sympathischen Jungs, dürften wohl schon bald an der Spitze des deutschen Hardcores ein Wörtchen mitreden.

Was lange währt wird endlich gut ;-)
Callejons Wiedergeburt mit zwei neuen Musikern, ich war gespannt wie selten zu vor auf einer Show !
Nach den ersten Akkorden war klar, Zurückhaltung gibt es bei den Neueinsteigern nicht.
Die Power der Beiden schien der Band eine weitere Motivationsspritze gesetzt zu haben.
Es gab keine Sekunde Stillstand auf der Bühne und es wurde gemosht was das Zeug hielt!
In der kurzen Zeit der Neuformierung ist gleich ein neuer Track entstanden der eine unglaubliche Durchsetzungskraft besitzt.
So gut haben mir Callejon noch nie gefallen, schön wenn man nach all den Jahren in der Szene immer noch überrascht werden kann…

Auch wenn Basti etwas aus der Form geraten war, fegte er von einer Ecke zur Anderen bis er erschöpft vor einem zufriedengestellten Publikum zusammen brach.
Schön das heute ihr Studiomischer vor Ort war und er Band den Sound mischte.

Daumen hoch Jungs!
Klasse Abend, gute Unterhaltung und das Gefühl genau am richtigen Ort gewesen zu sein…

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14.10.06 Anomalie, Dai Kirai und Detached Live im Megaphon Burscheid
Oktober 21, 2006, 7:01 Uhr nachmittags
Gespeichert unter: Musik - Show Review | Schlagworte:


Mich hat die die neue Anomalie Platte ” Zurück zum Singular” dermaßen vom Hocker gerissen das ich die Düsseldorfer Emocoler unbedingt wieder Live sehen musste….
Die Gelegenheit bot sich im Burscheider Megaphon.
In der kleinen Dorfdisko durfte ich vor 10 Jahren die ein oder andere Hammerband bewundern, heute Abend ein kleines Deja Vu Erlebnis ….

Drei Bands für drei Euro sind nun wirklich nicht zuviel, keine Ahnung warum so wenig Zuschauer in den Laden gefunden haben….

Ich traf auf einem gut gelaunten Olli, Sänger von Anomalie, tranken ne Cola und vertrieben uns die Zeit mit ein netten Anekdoten aus dem Hardcoreuniversum.

Pünktlich im Zeitplan stand die erste Band Detached aus Wuppertal auf der Bühne.
Irgendwie hatte es der Mischer heute Abend nicht drauf.
Die Gitarren zu leise, das Schlagzeug zu laut…!
Warum in der Disco die komplette Backline abgenommen werden musste war mir eh ein Rätsel…
Die Jungs spielten sich den “Arsch ab” litten jedoch stark unter dem scheiß Sound.
Erst als ich am nächsten Tag Songs von der Myspace Seite hörte, erkannte ich deren Potential.
Brachialer Hardcore zwischen Chaos und Rock.
Lange instrumentale Passagen die eine düstere Stimmung erzeugen treffen auf aggressive “Schreiparts”!
Die Wuppertaler überzeugten mich am Abend mit ihrer Performance und guten Stageacting. Gerne noch einmal, dann mit anständigen Sound….

Mit denselben Problemen hatten die Nachfolger aus Solingen zu Kämpfen.
Dai Kirai bieten Prollcore von der Stange.
Nichts besonderes, für meinen Geschmack zu langweilig.
Gelockert wird ihr Sound von Atreyu beeinflussten Parts …
Auch wenn nette Gitarrenriffs am Start waren, mir wahr ihr Sound zu berechenbar…

Die richtige Entscheidung trafen Anomalie.
Richteten ihre Verstärker zum Publikum und übertönten die PA ;-)
100 Prozentige Steigerung des Sounds war das Ergebnis….
Die Düsseldorfer spielten ausnahmslos neues Material. Meine Befürchtungen das ihre neuen Songs Live aufgrund des herausragenden Studiomixes leiden würden wahren unbegründet.
Zwar fehlten die Gastsänger doch Ollie schaffte es mit seiner Performance und aggressiven Shouting die Lücken zu füllen.
Auch wenn nur sehr wenige Zuschauer vor Ort wahren hatte die Band alles gegeben.
Olli begeisterte erneut mit Witz und Charme weit ab vom oft prolligen Image des Hardcores.

Heute Abend hätte ich mir eine ausverkaufte Show gewünscht, dann währe das Konzert sicherlich die absolute Hölle geworden.
Am Ende gab es noch zwei Zugaben und meine letzten Euros lies ich am Merchstand der Band….
Ein netter Abend unter netten Menschen, bis bald mal wieder…….

x Durchde x