Archiv für die Kategorie ‘Musik’

Straight Edge in your Face!!!!

Mai 25, 2005

Unglaubliches aus der Musikszene.
Da hat wohl Jemand den Slogan ein wenig zu ernst genommen ;-)


Durchde


You`re only young once….

Mai 11, 2005

Früher hätte ich über solche und viele anderen -Straight Edge- Slogans gelacht!
Glaubte man wollte mich bevormunden oder gar etwas wegnehmen….
Es stellt sich die Frage ob das was sich gemacht habe mir wirklich Spaß gemacht, mir etwas gebracht oder mich auch nur ein Stück weiter zu meinem Ziel verholfen hat?
Nein!!!!

Ruhiggestellt aber keine bessere Welt hat mir die Welt des Sex Drugs and Rock`N Roll gegeben….
Bei den meisten war der Kampf mit dem Älter werden schnell zu Ende.
Man muss arbeiten, sich anpassen.
Die Freunde verlangen eine andere Umgebung , werden gefügig und verlieren die Kritik und Weitblick….

Heute kann ich sagen das der Entschluss nicht mehr zu trinken die letzte Konsequenz zu meiner Selbstverwirklichung darstellen musste.
Ich habe bis vor zwei Jahren gesoffen und so einige feuchte Feste gefeiert.
Für den Moment vergaß ich was ich eigentlich nie vergessen wollte, die Realität….
Wahren wir wirklich so gut drauf, sind wir wirklich so cool oder sehen wir uns nur so wie wir gerade wollen in unserem Tunnelblick ?
Über das ganze Leid welches mir in meinem Leben begegnete möchte ich erst gar nicht sprechen! Mein Geist soll klar und mein Körper stark für all die Hürden die noch kommen werden! Ich kann die Zeit nicht zurück drehen nur ab heute versuchen alles richtig zu machen….

Durchde

Wenn einem die Leute schreiben…..

März 9, 2005

tag…
hab deine hp gesehen und irgendwas von Kirmesmusik gelesen…
hast du zufällig Kirmesmusik, also so geilen techno??
wenn ja, wie heißen die Lieder und wo bekomme ich sie her??
kennst du da vllt irgendwelche seiten??
is echt wichtig… ich wär die wirklich sehr dankbar…
schreib zurück, mfg xxxx

Durchde

Auszug aus meinem Tagebuch…….

Mai 24, 2004

Auch wenn Du Dir es so sehr wünscht….

…..es gibt keine Szene mehr. Punk ist tot!
Tot, ab dem Moment als es den Namen Punk aufgedrückt bekommen hat. ..
Es gibt nur eine Möglichkeit in der Du Glücklich werden kannst!
Suche Dir die Nische im Leben in der Du das verwirklichen kannst was Du möchtest.
Vielleicht Hardcore , vielleicht Morgen als Künstler auf der Strasse oder was ganz anderes?

Dein Leben bestimmt niemand anderes als Du.
-Kein Punk , kein Hardcore und keine andere Randgruppe auf der Welt.
Am Ende bist Du eh allein und alles scheint wie ein Witz….. Lache, habe Spaß und höre laute Musik.
Die Abrechnung kommt später ;-)


Durchde


Hardcore is my heart , for me it will never die….

Mai 9, 2004

…sangen Anfang der 90iger die New Yorker Hatecoreband S.F.A. .
Auch heute, nach persönlichen Einbrüchen, habe ich die Hoffnungen und den Glauben an Hardcore nicht aufgegeben….!
Ich höre ständig diese Nörgeleien, auch ich habe schon einige negative Worte verloren.
Doch heute, j sehe ich die ganze Sache viel entspannter und stehe immer noch dort wo es für mich vor 17 Jahren begonnen hat….

Leute kommen und gehen. Neue Schubladen werden aufgemacht und andere geschlossen.
Irgendwann kommen Helden von gestern zurück. Neue junge und unverbrauchte Bands öffnen alte Tore und definieren den geöffneten Zugang völlig neu….
Es ist völlig in Ordnung so. Hardcore kann für Jedem völlig anderes definiert werden.
Jeder kann sich selbst in ihm finden und Selbstverwirklichen. Auch wenn einiger Kasper unsere Heimat für prolliges herumgepose ihrer Selbstdarstellung im egoistischen Ausmaß unsere Gemeinschaft gegenüber missbrauchen, lasse ich mir meine kleine Welt von niemanden kaputt machen!!!

Warum sollte ich aufhören an etwas zu glauben nur weil viel bekannte Gesichter es getan haben? Muss ich gleichziehen?
Ich glaube ein wichtiger Aspekt ist wie oder warum man zum Hardcore gefunden hat…..

Meine Geschichte habe ich hier auf meiner Seite schon erzählt….
Als kleinen Nachtrag möchte ich noch ergänzen , das es für mich in dieser beschissenen Welt gar keine lebenswerte Alternative geben kann, als ich mir mit und durch Hardcore geschaffen habe.

Hardore hat mich zu einem gewissenhaften Menschen gemacht. Ich rauche/trinke nicht mehr. Vegetarier bin ich seid ich denken kann und Zustimmung zu meinem Probleme finde ich in den Gedanken der Musiker die Soundtracks zu meinem Leben schreiben…..

Ich sehe Viele die damals dabei wahren, die Schnauze voll hatten oder sich einfach nur entfernten.
Heute werden sicherlich einige von Ihnen bemerkt haben das dieses Leben da draußen sie betrogen hat….

Suche nicht den Fehler im Hardcore, sondern in Dir!
Hardcore wird Dich nicht ändern sondern kann nur eine Stütze oder vielleicht einen Hinweis geben…..

Hardcore is in my heart , for me it will never die………

Durchde


Wo sind sie geblieben????

November 28, 2003

Es war Anfang 1990 und ich bekam die erste Zorn 7 inch in die Finger. Was sich seinerzeit zu hören bekam war völlig neu für mich. Solche Emotionen hatte ich im Hardcore noch nicht gehört.
Es war gerade der New York Hardcore angesagt und es war in „Tough und Rebell“ zu sein. Die Musik war schon cool doch irgendwie schien sich der Hardcore immer mehr von dem zu entfremden was mir gefiel und die ersten Bands in der Szene fingen an den verpönten Metal zu spielen….

Wie gesagt eines Tages kamen mir Zorn in den Weg und schrieen mir Texte wie direkt aus meiner Seele kommend. Diese Emotionen sprangen auch auf unsere damalige Band über -New Deal-.
Es bildete sich langsam eine kleine nette Truppe von Leuten die sich in der sogenannten Emo Szene austobten. Jeder versuchte was auf die Beine stellen. Die einen machten Musik, bastelten an ihren Aufnahmen und an Do it your self Covern. Andere schrieben ihre Gedanken in Fanzines, kochten auf Konzerten und organisierten diese….
Der verlorene Sohn fand ein neues Zuhause!
Wir waren wie eine große Familie und unterstützten und gegenseitig. Ich war mir sicher, das wird nie vorbei sein……

Doch auch hier fand der Virus Kommerz und Langeweile seinen Platz. Einige Helden sprangen ab lösten sich von der Szenen andere spielten Pop und nannten es immer noch Emo….

Irgendwann, jede Band die ich kannte und jeder Mensch mit dem ich zu tun hatte, war in der Emo Szene aktive. Irgendwann musste alles scheitern, genau wie unsere Band. Nach 6 Jahren war alles vorbei und ich beschäftigte mich knapp 2 Jahre lang nicht mehr mit der Emo/Screamo Mucke. Irgendwann wollte ich dann doch mal wissen was noch so abgeht, die meisten Leute von damals waren und sind in der Versenkung verschwunden. Ein Bekannter der eigentlich nie etwas mit dieser Musik anfangen konnte, sprach mich plötzlich auf Emo an. Ich traute meinen Ohren kaum als ich von allen Seiten Gespräche über den neuen Trend Emo hörte? Was war denn nun los? Stehen die plötzlich und auf Krach? Weit gefehlt um welchen Mist es sich handelte muss ich Euch wohl kaum erzählen….

Früher gab es das Internet noch nicht so wie heute, zumindest in diesem Umfang. Keiner hätte je geglaubt das sich die Punks irgendwann im Netz rumtreiben würden. Heute ist es einfach Menschen vor allem gleichgesinnte kennen zu lehren. Was gestern der Brief , das Konzert die Platte, ist heute die E-Mail/Forum und MP3s…..
Heute braucht keiner mehr Demos zu verschicken. Einfach die Songs auf einen Server laden und schwups sind sie für jeden zugänglich. Wenn ich dann an uns früher denke, könnte man fast neidisch werden….

Vor ein paar Tagen ereichte mich elektronische Post eines Forum Mitgliedes. Es ging im Gespräch über die „Helden von damals“. Gemeint waren die Emo/Screamo Bands aus den Neunzigern. Es macht sich gerade, ganz langsam eine zweite Generation auf den Weg. Er schrieb mir, das er sich mit Jemanden von früher unterhalten hätte und dieser berichtete das die Jungs aus den Bands sehr alt geworden und mit der Sache nichts mehr zu tun hätten.
Und ich habe geglaubt -Wir- werden nie Erwachsen…..

Es ist schon traurig zu erleben wie man jedenTag ein Stückchen mehr mit seiner Einstellung und Gefühlen alleine auf weitem Felde steht. Ich gebe die Hoffnung nicht auf, irgendwann kommt alles wieder……..

Durchde


Das war Hardcore…(für mich)

August 20, 2002

Ich muss circa 13 Jahr alt gewesen sein als ich bemerkte, oder besser gesagt als mir bewusst wurde, das die Welt da draußen nicht meine sein kann. Mit meinen Mitmenschen kam ich immer schlechter klar und auf unsere Kinderdisco hatte ich keinen Bock. Ich interessierte mich nicht dafür ein weißes Hemd glatt gebügelt zu tragen und den Mädels zu imponieren. So saß ich meist mit meinen Großeltern am Wochenende vorm Fernseher und guckten -Wetten Das- oder -Aktenzeichen XY ungelöst-. Dann kam die große Wende, in unserem Dorf zog ein Punk! Ja noch so richtig mit Iro und so. Immer wenn ich Richtung Bahnhof ging begegneten wir uns und ich hörte diese wilde Musik aus seinem Kopfhörer den er immer trug.

Ein paar Monate später fuhr ich mit einer Jugendgruppe in den Urlaub und hatte auf meinem Zimmer jemanden, der ständig ebenso wilde Musik hörte wie der Held aus unserem Dorf. Ich wurde immer neugieriger auf den Sound und leite mir die ein oder andere Kassette von ihm aus. Beim ersten hören taten mir die Ohren weh, so etwas habe ich noch nie gehört und hatte meinen Mühe überhaupt ein Konzept in dem Krach zu sehen. Für mich stand im Vordergrund die Provokation die ich mit diesem Sound bei einigen Menschen erreichte. Es sollte der Soundtrack meines Leben werden.

Ein paar Wochen später besorgte mir ein Kumpel über den Bruder des Punks zwei Platten, es wahr die erste Dead Kennedys und die Sex Pistols L.P. Als ich zu Hause war, zog ich mir die beiden Alben sofort auf Tape und hörte sie von nun Tag und Nacht. Später entdecke ich den ersten Plattenladen in Düsseldorf in dem man Punkplatten kaufen konnte. Von diesem Zeitpunkt an bekam ich durch Fanzines und Flyer einen immer größeren Einblick über die sogenannte Szene. Mit meine Freunden fuhr ich viel Skateboard in unserem Dorf und auch das war für uns ein kleines Stück Freiheit in einer Welt die wir gar nicht so lustig fanden. Viele Anwohner beschwerten sich über den Krach und denke mal das viele von den Idioten heute mit ihren Kindern Rollerblade fahren.

Okay, unser Soundtrack wurde genau wie unser Leben immer wilder. Vom drei Akkordpunk hatten wir schnelle die Schnauze voll und überhaupt schien dieses No Future Ding nicht so recht zu uns zu passen. Dafür ging es uns viel zu gut! Aber trotzdem muss man sich dann immer noch nicht mit all den bekloppten Menschen da draußen abgeben. Wir suchten uns eine eigene Familie, eine Gruppe von Menschen die sich zusammen getan hatten um sich ein lebenswertes leben zu schaffen. Durch die in Süddeutschland ansässigen X-Mist Record, stieß ich dann auf Platten wie die Spermbirds und deren Kollegen .Bands die sich von dem Punkklischee absetzten und hier in Deutschland eine Musikrichtung mitbegründeten die man Hardcore nannte. Langsam fuhr man auf Konzerte und weitere Freunde kamen und gingen…

Irgendwann fing ich dann selber an Musik zu machen, als ich an den Punkt gelangte als die meisten Bands da draußen nicht mehr das geben konnten was ich hören wollte. Die ersten eigenen Konzerte gaben mir Einblicke in die Szene die mir nicht gefielen. Wir mussten uns mit intoleranten Edgern herum schlagen oder uns mit irgendwelchen P.C. Jüngern schwachsinnige Diskussionen geben. Das was Hardcore war, meine Familie, spaltete sich immer mehr. Die Leute die vor ein paar Wochen noch die größten Freunde waren, wurden schnell zu Feinden, wenn sie nicht mehr die gleichen Vorstellungen von ihrer Szenen hatten. Ich wahr immer froh gewesen, das wir uns nie über Punk und Hardcore kennen lehrten, sondern vorher schon Freunde wahren. So können wir uns heute auch noch in die Augen schauen auch wenn wir auf unterschiedlicher Musik stehen.

Wenn ich mal überlege wie intolerant wir gewesen sind. Wir hatten sicherlich all unsere Metall Phase, jedoch durfte eine echt Hardcoreband niemals ein Solo oder „echte“ Punkelemente beinhalten. Dann hatten sie sich schon verraten. Über den Tellerrand schauten wir erst viel später, als wir begriffen das es auch noch viel andere coole alternative Musik gab. (Ska/Oi usw.) Auch wenn ich an die ganze Straight edge Szenen denke, bin ich froh das ich mit dieser nie näher etwas zu tun hatte. Wenn ich mal zufällig auf einem deren Konzerte war, fühlte ich mich nie wohl. Es kam mir vor als wenn dort oben Mama und Pappa standen und mir sagten was ich zu tun und lassen hätte. Vor allem denke ich, das Minior Threath mit ihren Texten sich nur von den ganzen besoffenen Idioten absetzten wollten und zeigen das es auch anderes ginge. Später kam von einigen Spezialisten eine gewisse Militanz hinzu welche weitere Spaltungen im Hardcore sorgte. Wenn ich heutigen Edgern erzähle das früher auf Youth of Today Konzerten oft Metalltypen abhingen, des öfteren Werbung von denen im Metallmagazin war und sich der Sänger von Gorilla Bisquits gerne mal bei einem guten Essen ein Glas Wein gönnte oder ab und an Angeln ging, dann will das heute keiner wahr haben! Ich glaube, das ich mit meinem, ab und an mal ein Bier trinken Einstellung, aber ständig wach und vor allem selbständig lebend, oft mehr Straight Edge wahr und bin als einige Spinner! Okay es gibt zum Glück auch hier Ausnahmen…

Uns hat nie interessiert ob eine Band von der Ost oder Westküste Amerikas, ob es nun der Cleavelandstyle oder alte Bostonschule war. Scheißegal, wir haben das gehört was gut war und richtig krachte. Heute ist das alles genauso festgefahren wie die Klamotten die getragen werden. Da sind wir nun auch schon bei dem nächsten Thema. Früher war es einfach Scheiß egal wie man aussah, dann kam jedoch der große Einbruch. Hardcore kam durch seine wachsende Größe nun auch immer bei mehr Menschen unter, die es rein gar nicht nötig hatten rebellisch zu sein. Teure Markenklamotten wurden ein Muss. Nun sind es alte Bandshirts aus den Achtzigern die für viel Geld auf Ebay ersteigert werden. Was soll das? Ihr wahrt nicht dabei und schaut doch bitte nach vorne! Jede Zeit bringt Bands mit sich die unterstützendwert sind!

Dann kam Mitte der Neunziger ein völlig neuer Sound auf, der Emocore. Nein ich meine nicht den Popkram der heute überall läuft, sondern richtig schön verzweifelte Texte mit meist geschrieen von recht aggressiver Musik getragen wurden. Zur dieser Zeit passierte auch hier in Deutschland wieder etwas. Die Leute wurden Aktive und so etwas wie ein Underground war zu spüren. Die meisten Bands brachten ein zwei 7inches auf um dann wieder mit neuen Impulsen in einer anderen Besetzung und neuem Namen weiter zu spielen. Diese Zeit war für mich noch mal ein letztes Aufbäumen vor der großen Stille. Vielleicht habe ich heute einen viel zu großen Abstand zu dem was Hardcore ist oder sein sollte. Ich kaufe mir meist Platten von Bands die ich schon seit Jahren kennen und habe kaum noch Lust etwas neues zu entdecken. Seien wir doch mal ehrlich, wenn überhaupt kommt pro Jahr nur einen Platte heraus die man wirklich braucht und bedeutend ist. Ich meine eine Scheibe in die man sich so richtig verliebt und man immer wieder auflegen möchte. Ein Sound der sich in den Gehörgängen festfrisst. Dann kommen meist wieder nur weitere Kopien. Durch das Internet sind fast alle guten Fanzines verloren gegangen und die Heros von gestern sind die Penner von Morgen…

Heute nehme ich die ganze Sache einfach nicht mehr so ernst und siehe da, es macht wieder viel mehr Spaß! Bin ja mal gespannt wie sich die Sache Hardcore weiterentwickelt und wie ich in ein paar Jahren darüber denke……………

Durchde

Jetzt werdet Ihr gefickt.-Ein Bericht über das bitter böse Raubkopieren-

Januar 27, 2002

Hört auf zu jammern, wo für steht eigentlich Musik?
Meine Motivation Musik zu machen war die der Kommunikation. Möglichst viele Leute sollten durch unsere Konzerte in den Genuss der etwas anderen Art kommen. Ich wollte niemals Geld mit meiner Musik verdienen, weil ich dadurch meine Seele verkauft hätte. In der Punkrockszene war es schon immer gang und gebe gewesen Musik zu tauschen und kopieren. Somit bekamen die Bands die Möglichkeit bekannter zu werden und auch mal in anderen Gegenden zu spielen. Ich spreche hier bewusst von der Punk und Hardcoremusik, den in anderen Bereichen hatten die Uhren schon immer ein wenig anders getickt….

Heute ist es für eine neue unbekannte Band umso einfacher geworden ein wenig bekannter zu werden . Durch das Filetrading im Netz lädt man sich auch mal gerne Bands herunter die man sonst eventuell nicht gekauft hätte. So kommen auch die etwas weniger verdienenden in den Genuss. Ist es nicht meist so das man sich die richtig guten Scheiben eh als Orginal ins Regal stellt. Zumindest bei den Sammlern und diese sind es doch meistens die einer Band jahrelang die Stange hält und auch schon mal über ein schlechtes Produkt hinwegsehen. Also hört das Jammern auf! Habt ihr den wirklich geglaubt das sich die Punkrockkuh immer weiter melken lässt? Das sollten doch schon selbst Lost and Found gemerkt haben. Ihr beschwert euch darüber das den kleineren Ami Bands somit die Möglichkeit genommen wir hier bei uns zu spielen. Aber müssen wir jede Hinterhofband die gerade einmal ihr erstes Demo draußen hat unbedingt sehen? Haben wir nicht selbst genug wirklich geile Bands hier in Deutschland die man unterstützen sollte?

Lustig finde ich auch das sich die Industrie mit ihren größeren Label über die ganze MP3 und Brennerei aufregt. Meist seid ihr es doch selbst die Brenner und Rohlinge auf den Markt werfen. Oder habt ihr den wirklich geglaubt den Kunde würde sich nur Sicherheitskopien anfertigen? Anfangs haben es die großen Firmen geschafft durch eine Art Monopolstellung die Schallplatte vom Markt zu drängen, indem sie einfach ihre Produkte durch CD`s ausgetauscht hatten. Das neue Medium wurde als das Nonplusultra angeboten und für dieses könne man ja auch mal die eine oder Andere Mark mehr aus geben. Einer hatte mal gesagt man müsse den Preis noch weiter anheben da man das Produkt bestens mit einem guten Buch vergleichen könne. Jetzt habt ihr den Salat, die gute alte Schalplatte ließ sich nicht so einfach und Spottgünstig kopieren. Höchstens auf Tape, doch die wahren doch eher etwas für den Walkman. Bei einer LP hatte man noch richtig das Gefühl etwas in der Hand zu haben, ein schönes Cover und die Texte groß genug das man diese auch lesen kann. Eine LP wahr noch etwas besonderes und gab der Band eine viel größeren Raum zur Präsentation und Gestaltung. Die CD im vergleich wirkt lieblos und kalt und wenn man eine LP richtig behandelt hält diese mindest genau so lange. Das Knistern ist so etwas wie Nostalgie welches durch das neue Medium verdrängt wurde.

Heute würde ich einfach mal durch die einfache Kopiermöglichkeiten der CD, diese mit der guten alten Musikkassette gleichsetzen. Für eine Mark kann jeder sich eine super Kopie anfertigen. Billiger lassen sich auch Demos herstellen die in einer besseren Tonqualität und einfacher zu verschicken sind. Oder man setz diese gleich auf seine Homepage und macht sie so für jeden zugänglich. Einige bekanntere Bands haben endlich die Lage erkannt und bieten ihre Tracks auf den gleichen Weg an.

Durchde