Archiv für die Kategorie ‘Platten - Emo/Screamo’
Januar 26, 2009

[2009 Epitaph]
Ich bewundere Thursday durch alle ihre Schaffensphasen und liebe deren Metamorphosen, welche die ursprüngliche Emoband mit jedem Release auf eine neue selbstfinderische Ebene platziert. Weg vom Major und kein zurück zu Victory Records, der Fan darf aufatmen. Die Zeiten der überproduzierten Platten ( – A City by a light divided – ) sind vorbei.
- Common Existence – stellt Thursday’s bis dato abwechslungsreichstes Album dar, welches eine Bandbreite von Emo über Indi bis hin zum Post Rock bietet.
Der Opener und erste Single Auskopplung „Resuscitation Of A Dead Man“ schlägt ebenso wie „Last Call“ ins bekannte Fahrwasser.
Allerdings kann man beim zweiten Track deutlich mehr Atmosphäre heraushören.
„As He Climbed The Dark Mountain“ kennt der Fan schon von der genialen Split mit Envy. Hier darf endlich mal wieder im Hintergrund geschrieen werden.
Hervorheben möchte ich „Beyond the Visible Spectrum“ mit dezentem Streichereinsatz, sehr dynamisch durch verschiedene Stimmungsphasen tragend.
„Time`s Arrwow“ ist eine bis dato untypische Thursday Nummer. Balladenhaft und melancholisch präsentiert, begleitet von teilweise schrägen Keyboardsounds zur Mitte des Tracks hin.
Der powervollste Track dürfte „Unintended Long Term Effects“ sein. Klasse Nummer, welche nach vorne prescht und doch Tiefgang in den Zwischenpassagen bietet. Klasse musikalischer Einsatz einer Band, welche sich nie zu lange an einem Beat und Riff festbeißt.
„Circuits of Fever“ entwickelt sich ab Mitte des Track in eine spannende Post Rock Indi Nummer.
„Subway Funeral“ ist eine emotionale Indirock Nummer mit geilem sich steigendem Schlusspart.
„Love Has Led Us Astray“ ist die vielleicht emotionalste Nummer des Albums. Recht ruhig gespielt, welcher zum Ende hin etwas mehr Dynamik gewinnt. Klasse gefühlvoller Gesang in diesem Song.
Lauter wird es dann noch einmal im Schluss Track von – Common Existence -, welcher gerade zum Ende hin noch einmal richtig knallt. (“You Were The Cancer”)
Thursday haben sich wieder einmal nach all den Jahren selbst gefunden.
- Common Existence – ist kein Hitalbum, weißt jedoch an allen Ecken mit Überraschungen auf und macht es zu einer außerordentlichen und interessanten Scheibe.
Ein Release, welches Tiefgang und etwas Zeit vom Hörer abverlangt, um dann in seiner ganzen Größe erstrahlen zu können ….
Durchde
Schlagworte:Common Existence, Review, Thursday
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Dezember 25, 2008

[2008 Adagio 830]
Mit ihrem mittlerweile 32. Labelrelease haben Adagio 830 wieder einmal bestätigt warum es sich gerade heute lohnt Schallplatten zu kaufen. Die limitierte Fassung kommt im farbigen Vinyl, das Ganze steckt in einem aufwändigen Klappcover, welches einen dezenten Glossy Effekt erhalten hat. Bei drei der vier Bands gibt es zu den Lyriks Erklärungen, welche einem Eindrücke in die Gedankenwelten bieten.
Zann, Perth Express und Trainwreck präsentieren je zwei neue Songs, der Graf Orlock Ableger Ghostlimb kommt mit vier neuen Tracks.
Die Bands bieten auf dieser Veröffentlichung allesamt ihr bestes Material, besonders Zann und Trainwreck sind mal wieder der absolute Oberhammer und walzen alles nieder was sich ihnen in den Weg stellt.
Pflichtkauf !
Durchde
Schlagworte:Adagio 830, Ghostlimb, Graf Orlock, Perth Express, Review, Split, TRAINWRECK, Zann
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Dezember 22, 2008

[2008 Arindelle Records]
[www.monochromepopgroup.com]
[www.arindelle.com]
Diese schicke 7inch ist zu Monochromes 2008 Cache Tour vom spanischen Label Arindelle Records veröffentlicht worden. Beinahe wäre dieses Release an mir vorbei gegangen,
hätte Marc mir diese 7inch nicht auf ihrem Abschlussgig in Oberhausen in die Hände gedrückt.
Das Frontdesign folgt dem der beiden letzten Veröffentlichungen.
Enthalten sind zwei neu eingespielte Tracks der – Cache – Scheibe. Auf der A Seite gibt es eine in Spanisch gesungene Version von „Fall zu Fall“ und auf der Rückseite findet sich ein Remix von „Parallax“.
Beide Versionen wissen zu gefallen und sind ein Muss für den Fan, der jede Veröffentlichung im Regal stehen haben will…
Durchde
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Dezember 3, 2008

[2008 Tooth & Nail Records]
Durch Zufall bin ich die Tage auf Copeland aus Florida gestoßen.
„You are my sunshine“ ein absolutes Geschenk für die Gehörgänge und ein Glücksgriff oben drein. Der sehr weiblich anmutende Gesang, begleitet vom wunderschönen Indi Pop wird von Copeland auf allerhöchstem Niveau präsentiert.
Die engelsgleiche Stimme könnte eigentlich für sich alleine stehen und es ist als wahrer Luxus anzusehen, dass dieser von perfekt untermalenden Klangfarben begleitet wird.
Ich bin wirklich hin und weg von diesem Wunderwerk, keine Übertreibung!
“You are my sunshine” ist Pop in seiner ursprünglichen Art und Weise, mit dem Herzen im Indi Sound verwand. Stilistisch trifft man sich zwischen den ruhigen Momenten von Monochrome und Minus Bear. Selbst in den rockigen Passagen bewegen sich Copeland minimalistisch und versteht das Kunststück nach vorne zu preschen ohne Krach zu machen….
Copelands neuster Output ist für mich das interessanteste Werk 2008 in seinem Bereich und kommt aufgrund seines warmen Klangfarbenspieles einem Kunstwerk gleich …
Tracklist:
01. Should You Return
02. The Grey Man
03. Chin Up
04. Good Morning Fire Eater
05. To Be Happy Now
06. The Day I Lost My Voice (The Suitcase Song)
07. On The Safest Ledge
08. Not Allowed
09. Strange And Unprepared
10. What Do I Know?
11. Not So Tough Found Out
Durchde
Schlagworte:Copeland, Review, You are my Sunshine
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Dezember 2, 2008

[2008 Nuclear Blast]
Callejon konnten schon immer mit einem perfekten geschnürten Paket aus Live Performance, eigenständigem Sound und aufwändigem Artwork aufwarten.
Dieser Einsatz wurde nun mit einem Deal bei Nuclear Blast belohnt.
Zombieactionhauptquatier öffnet ein neues Kapitel Callejon’s, die Metalcore Elemente wurden von fast lupenreinem Trashmetal verdrängt. Bernhards Gitarrenkünste können nun vollends ausgelebt werden und reichen von Death Metal bis Iron Maiden. Frontmann Bastian versucht sich immer mehr in den Cleanen Gesangparts, welche bis hin zu zwei Balladen auf dem Album führen.
Ein Knackpunkt ist für mein Geschmack der Mix des neuen Albums.
Der Gesang steht zu sehr im Vordergrund und erhält in den Cleanen Gesangparts durch Dopplung der Spuren eine zu poppige Note. Instrumental klingt der Mix zu sauber und nimmt der Band die Rohheit, welche sie auf ihren Shows versprüht.
Ansonsten bieten Callejon wieder viel neuen Wind, der nun auch das Metal Publikum ansprechen dürfte. Textlich bewegt man sich mit einfallsreicher Lyrik in heimischer Sprache. Ich bin wirklich gespannt wohin die weitere Reise führt.
Eines ist auf alle Fälle sicher, wenn Callejon mit solch einem Einsatz weiter arbeiten, ist ihnen ein Liga Platz ganz oben sicher ….
Tracklist :
1. Zahq
2. Zombiefied
3. Spiel mir das Lied vom Sterben
4. Und wenn der Schnee
5. Mein Puls = 0
6. Tanz der Teufel
7. Phantomschmerz
8. Quarantäne
9. Infiziert
10. Der Tag an dem die Schwärze blieb
11. Fremdkörper
12. Das Ende von John Wayne
13. Porn From Spain
Durchde
Schlagworte:Callejon, Nuclear Blast, Review, Zombieactionhauptquartier
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November 7, 2008

[2008 Ass-Card Records]
[www.myspace.com/jenaberlin]
[www.asscardrecords.com/]
[www.myspace.com/asscardrecords]
Das zweite Release von Jena Berlin aus Philadelphia wird nun als LP Version auf Ass-Card Records veröffentlicht. Mit viel Liebe zum Detail erscheint eine limitierte, farbige Vinyl Version mitsamt Mp3 Download Ticket. Sehr vorbildlich, hier können sich einige andere Labels mal ne’ Scheibe abschneiden!
Jena’s 11 Track starkes Release – Quo Vadimus – ist im Mid 90ies Emo-Rock Sektor anzusiedeln. Stellt Euch einen Mix aus Kill Holiday, Hot Water Music und Boy Sets Fire vor. Besonderes Gesanglich können Parallelen zu Nathan ausgemacht werden. Zusätzlich fließen Elemente des Posthardcores und Indirock hinzu, welche der Platte einen hohen Wiedererkennungswert geben.
Knallige, melodische Hardcore/Punk Passagen, niemals zu clean gemixt, treffen auf ruhige Momente, um sich gleich wieder in rohe Energie zu entfalten. Interessant wird es, wenn man sich ungezügelt dem ungestümen Hardcore hingibt, um sich schon ein paar Takte später durch eine raue, kehlige Stimme, Melodien in die Gehörgänge bohren zu lassen.
Teilweise braucht die anspruchsvolle Kompositionen etwas Zeit um sich zu entfalten. Anschließend entdeckt man ständig neue Elemente, die zu begeistern wissen!
Tracklist:
Chelsea
Communique
Instruments
I swera we`re leaving
Dancing
Motion sickness
Crossed arma
Island living
Sand
The dilemma
And another thing
Durchde
Schlagworte:Ass-Card Records, Boy Sets Fire, Hot Water Music, Jena Berlin, Kill Holiday, Quo Vadimus
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Oktober 25, 2008

[2008 Kids in Miserey]
www.abentuer-autauen.de
www.anorock.de(Trauma)
www.kids-in-misery.net
Dritte Veröffentlichung aus dem Hause Kids of Miserey.
Abenteuer Auftauen stammen wie ihre Kollegen Trauma aus Ostdeutschland (Meißen und Zeitz) und teilen sich diese liebevollgestaltete Split L.P.
Das Release beinhaltet ein A5 Textheftchen, mit dem das Klangerlebnis auch noch einmal visuell in Bild und Text festgehalten wird.
Abenteuer Auftauen spielen emotionalen Punkrock, der eher melancholisch, stellenweise rotzig, als traurig/verzweifelt klingt. Hier sind keine Schreiorgien zu erwarten.
Die Kompositionen ummalen ihre Lyrik, in denen gerne schon einmal zwischen den Zeilen gelesen werden darf ….
Etwas lauter und vertrackter geht es bei Trauma zur Sache.
Die Boys aus Zeitz bedienen sich wie ihrer Kollegen aus dem Fundus des Mid 90ies Emopunk, welcher hier jedoch stärker Hardcore betont rüber kommt.
Untermalungen durch Samples und mehrstimmigen Gesang, die für Abwechslung sorgen, prägen die Songs. Mit dem Song „Fliessbandflitzer vs. Spiegelbild“ gibt es zum Abschied eine Coverversion von Abenteuer Auftauen…
Wenn ich es richtig verstanden habe, lösen sich die Jungs mit diesem Release auf.
Schade, ich hoffe, dass ihr Potential an anderen Stellen ein Ventil finden wird und vielleicht in neuer Form für interessante Veröffentlichungen sorgen wird …
Tracklist Abenteuer Auftauen:
Unter Kellerasseln
Wir sind Hollywood
Fernsehabend
Sitzriese
Unverbunden Unverzerrt
Tracklist Trauma:
Reformbau
Klassenbester
Terpentin
Fliessbandflitzer vs. Spiegelbild
Nationalquark
Durchde
Schlagworte:Abenteuer Auftauen, Kids in Miserey, Review, Split, Trauma
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Oktober 25, 2008

[2008 Kids in Misery]
www.mikrokosmos23.de
www.kids-in-misery.de
myspace.com/mikrokosmos
myspace.com/kidsinmisery
Mikrokosmos 23 Erstling – Als wir jung waren ist jetzt – katapultiert zurück in die Mid 90ies. Eine Zeit in der Emo noch Punk/HC bedeutete und Screamo ein Fremdwort war. Musikalisch erinnert mich die Symbiose aus Laut und Leise an einen Mix aus der ersten – Yage – 7inch und der Melancholie der letzten – Einleben – Platte. Unweigerlich erkenne ich auch Parallelen zur Band Sog.
Dies nur mal als Richtungsweiser, denn blind kopiert wurde hier sicherlich nicht. Ein solch unfangreiches Werk kann nur aus dem Bauch heraus entstehen und nicht am Reißbrett.
Man achte auf den jazzigen Grundtenor, den das Schlagzeug ständig in Abwechslung hält und die abwechslungsreichen Gitarren, welche die emotionalen Stimmungen der Lyriks untermalen.
Ob gesprochen, gesungen oder im dezenten Einsatz geschrieen, alles wirkt sehr konzentriert und dosiert auf dem Punkt gebracht. Musik zum nachdenken, vor allem im Textbereich bietet diese Platte mehr als nur den schnellen Genuss für zwischendurch…
Das Quartett kommt aus Meißen und veröffentlicht auf dem jungen Label – Kids in Misery – eine Platte mit einer Fülle an Ideen. Man macht es sich selbst nicht leicht, wie möchte man hier zukünftig einen draufsetzten?
Ich bin sehr glücklich dieses feine Werk entdecken zu dürfen. Der perfekte Soundtrack für mich in genervten Zeiten, Spätabends nach der Arbeit und der Erkenntnis mit meinen Gefühlen nicht alleine zu sein….
Super Einstand !
Tracklist:
1. Als wir jung waren ist jetzt
2. Kein weißt du noch
3. Fahrpläne
4. Das Wort einer Kultur
5. Die nächste Links
6. Sand im Kopf
7. Pan vs. Weltzeit
8. Solange du noch knien kannst
9. Farian
(circa 32 Minuten Spielzeit)
Durchde
Schlagworte:Als wir jung waren ist jetzt, Kids in Misery, Mikrokosmos 23, Review
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September 30, 2008

[2008 Adagio830]
Burial Year sind nicht mehr, aus und vorbei…… R.I.P
Die Jungs aus San Francisco bieten auf dieser Split zum Abschied drei brutalo Hardcoresongs der Extraklasse. (inklusive „Blanket“ von Unbroken.)
Auf der anderen Seite gibt es neues von den Berliner Bulldozer Königen Zann.
„Gotteslust“ ist der bis dato best produzierteste Song der Band. Mit über fünf Minuten Spielzeit wühlt man sich durch Mid 90ies Emo bis hin zum Brutalo Core.
Als zweiten Song bieten Zann „Burning Bridges“ von Chokehold in Eigeninterpretation, einfach Göttlich !!!
Das Ganze kommt im farbigen Vinyl, Klappcover, Poster und natürlich dürfen die Lyrik’s nicht fehlen. Dieses Werk aus dem Hause Adagio830 ist ein Gedicht fürs Gehör und Auge.
Wieder einmal alles richtig gemacht.
Durchde
Schlagworte:Adagio830, Burial Year, Zann
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August 30, 2008

[2008 Pandeimonium Records]
www.the-omega-trust.de
www.myspace.com/omegatrust
www.pandeimonium.de
Das Rad im Hardcore Bereich neu zu erfinden dürfte heute ein schwieriges unterfangen sein.
Die Szene ist einfach zu eingefahren. Oft bleibt nicht mehr als ein rasch vergilbendes Abziehbildchen übrig und man hat Neuveröffentlichungen schnell wieder vergessen…..
Vor The Omega Trust haben die fünf Musiker ausreichend lange in anderen Bands gespielt ( Profan/Carange/ Kreuzweg/ Age Of Rebellion/Strife Zero) und bedienen sich nun aus ihrem eigenen Fundus an Ideen und Erfahrungen.
Die fünf Jungs aus Leverkusen/Düsseldorf beleihen sich stellenweise im gesanglichen Bereich vom Screamo Sektor. Ihre Schrei Parts wirken hier niemals aufgesetzt. Gut dosiert und zur Untermalung ihrer powervollen Songs, welche ansonsten hauptsächlich von cleaner Gesangsstruktur geführt werden.
Andreas besitzt ein ausreichendes Stimmvolumen (erinnert mich an eine gereifte Version von Endpoints – Afer Taste – Ära ), welches für die am Hardrock orientierten Gitarrenelemente von Nöten ist. Besonderes in den ruhigeren Momenten setzt der Gesang sehr professionelle Akzente.
Musikalisch ist besonderes das Zusammenspiel der beiden Gitarren zu erwähnen. Man ergänzt sich hervorragend und begleitet die Songs abwechslungsreich im druckvollen Gewand, angereichert mit netten Ideen.
Ein Auszug aus den interessantesten Songs des Albums, welche meiner Meinung nach am besten die Bandbreite von – Fear is the only enemy – vermitteln:
- The New Plague – ist einer der Höhepunkte des Albums, welcher seinen ausdrucksstärksten Moment in dem wuchtigen emotionalen Part gegen Ende des Track bringt.
Die verschiedenen Facetten in den Gitarrenarbeiten und Gesangsstrukturen fallen beim Titeltrack am deutlichsten auf.
- Curtain Falls – ist eine Emo/Screamo Nummer die mich ein wenig an Thursday erinnert und kommt mit zweisprachigen Lyriks (Englisch/Deutsch)
Der Ohrwurm des Albums ist für mich der Song – Poison -, melodisch und mitreißend untermauert von rockigen Gitarren ……..
The Omega Trust präsentieren mit ihrer Debüt CD ein Album, welches technisch perfekt und in allen Nuancen ausgearbeitet ist. Es wird schwer bei kommenden Releases noch etwas zu verbessern.
Andere Bands bräuchten für solch ein Paket vielen Jahre, wenn sie nicht dann schon wieder von der Bildfläche verschwunden sind …..
Tracklist :
Intro
Nothing Seems To Satisfy
Sacrifices
The New Plague
Carry On
Mindkiller
Fear Is The Enemy
Poison
Break The Silence
Interlude
Curtain Falls
A Perfect Lie
Ready To Fall
Outro
Durchde
Schlagworte:Fear is the only enemy, Review, The Omega Trust
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Juli 19, 2008

[2007 REACT WITH PROTEST & HEART ON FIRE & BLOODTOWN-RECORDS]
Bisher gab es noch kein Review von Trainwreck auf Durchdes Welt. Schande komme über mein Haupt …!
Die 2007er Split mit Comadre begeistert mich immer noch wie zum Release und wird heute nachträglich besprochen ….
Comadre und Trainwreck zwei der wichtigsten Screamo/Hardcore Bands teilten sich die neun Track Split. Die Kalifornier sind mit fünf Songs vertreten, Trainwreck (ex. Eaves/Engrave) präsentieren sich mit vier neuen Liedern.
Beide Bands haben auf dieser Platte ihr bestes Material aufgenommen.
Comadre begeisterten mich schon auf – Burn your Bones – und legen hier sogar noch eine Schippe drauf.
Emotionaler melodischer Hardcore Punk mit Screamoelementen, hier stimmt einfach alles!
Handclap Parts, Sing-A-Longs oder verzweifelte Stimmung im Akustikgitarren Part („Teeth Versus Teeth“). Comadres catchy Hooks und geilen Refrains, dazu ihr treibenden Beat machen die Band zu einer Referenz.
Wer auf Mid90ies gekoppelt mit punkigen Hardcore steht kommt heute nicht an Comadre vorbei….
Trainwreck aus dem schönen NRW reißen alles in Grund und Boden. Ähnliches bin ich sonst aus Deutschland nur von Zann gewohnt.
Auch wenn die vier Tracks einen höheren Melodieanteil als zur Zeit der ersten L.P. haben, wälzt ihr aggressiver, meist im Midtempo gehaltener Bulldozer Sound alles nieder.
Der Gesang klingt noch rauer und wütender, die Gitarren haben einen etwas höheren Metalanteil erhalten.
Hingegen des ersten Release wurde nun auch in Sachen Sound alles richtig gemacht, so das Trainwreck wie eine Bombe aus den Boxen platzt. Unglaublich Fett, nur live ist schöner …
Durchde
Schlagworte:Comadre, React with Protest, Review, Split, TRAINWRECK
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April 25, 2008

Bald ist es soweit.
Monochrome veröffentlichen den Nachfolger von Eclat , Cache betitelt, erneut auf Stickman Records.
Am 16.5 erscheint das neue Album, einen neuen Songs könnt ihr Euch jetzt schon auf der Myspace Seite anhören.
http://www.myspace.com/stickmanrecords
Durchde
Schlagworte:Cache, Monochrome
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April 25, 2008

[2008 Adagio/Puzzle Records/Flowers of Carnage]
Die beiden besten französischen Emocore Bands vereint auf einer Split LP.
Herausgekommen ist ein gut produziertes Album mit interessantem Artwork.
Es macht Freude eine Scheibe zu besprechen an der es absolut nichts auszusetzen gibt….
Beide Bands haben noch einmal eine Schippe in Sachen Songwriting draufgelegt und präsentieren mit jeweils vier Songs eine Dokument des Modernen Emocores, indem Stielelement keineswegs nur zum Mittel des Zwecks eingesetzt werden.
Mit bedacht nimmt man sich Zeit zum Stimmungsaufbau, bei Satiata gehen gleich drei Songs über sieben Minuten…
So entstehen im instrumentalen Bereich beeindruckende Soundlandschaften.
Sed Non Satiata präsentieren sich hörbar melodisch gereift und Daitro gewohnt Politisch.
Diese Split bietet ein 40 Minuten Hörerlebnis und vielleicht schon die beste Platte 2008 ….?!
Durchde
Schlagworte:Daitro, Sed Non Satiata, Split
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März 19, 2008
[2002 Second Nature]

Eine Herzensangelegenheit.
Ich höre diese Platte mindestens zweimal die Woche und würde Anasarca’s Werk als Referenz des Mid 90ies Emocore heranziehen.
Peinlich nur das ich als Fan dieses Sounds die Band seinerzeit „verpasst“ habe und mir erst durch Zufall Jahre später die Discography in die Hände gefallen ist……
Enthalten sind leider nur sieben Tracks, Demo, 7inch und Samplerbeiträge.
Eigentlich gibt es keine Ausfälle unter diesem wunderschönen Emoperlen.
Hervorheben möchte ich trotz allem -Eugen Debs- und natürlich den Song –Enginize-.
Anasarca’s Sound geht unter die Haut.
Melodisch, aggressive , ruhig und dann wieder angepisst/weinerlich die komplette Breitseite der Gefühlswelten.
Die Schreipassagen stehen wie heute oft nicht zum Mittel um Zweck und wurden gut dosiert eingesetzt und betten sich wunderbar in ihrem rockigen Sound.
Remeber the Spirit of 95’ – Hardcore konnte so schön sein ….
Durchde
Schlagworte:Anasarca, Discography 1994-1997, Emocore, Mid 90ies
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Oktober 12, 2007
[2007 Grand Hotel van Cleef / Zeitstrafe] 
Die Jungs aus dem hohen Norden sind zurück, und wie !
Ihr zweiter Longplayer -Initiale- ist auf der einen Seite eine Weiterführung ihres Erstlings
-Hinter den Spiegeln- auf der anderen Seite weitaus experimenteller als sein Vorgänger.
Der Gesang ist Passagenweise verständlicher sogar öfters als zuvor „richtig gesungen“.
Somit kommt der Kontrast zu den Wutausbrüche noch besser zu Geltung.
Auch Musikalisch hat sich einiges bei Escapado getan.
Auf -Initiale- welche wirklich sehr druckvoll produziert worden ist, kommt einiges an Gitarreneffekten zum Einsatz.
Die Stimmung auf dem neuen Album ist ein Schritt weg vom Screamo und einen nach vorne in eigenständigen epischen Soundgefilden.
Der Neunminuten Krachen -Ausgeblendet- ist ein Emotionales Wunderwerk aller Gefühlslagen, Emo Pur.
-Initiale- kann sogar in dem etwas kritischen Song ala But Alive -Solang Du Weißt- überzeugen.
Insgesamt ergibt die neue Platte eine Runde Sache mit vielen netten Ideen und vor allem über dem Horizont hinaus blickend.
Bin mal gespannt wie sich die Jungs auf der Vision Party schlagen werden, freue mich heute schon auf eine Feuerwerk der Gefühle …
x Durchde x
Schlagworte:Escapado
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Juli 5, 2007
[2007 Adagio 830/ Ape not kill Ape]
Wunderschöner Herz Schmerz Emo im 95ger Style…
-The Birds are spies…- drehen die Zeit zurück und erinnern an die besten Momente von -Julia- oder -Bob Tilton-.
Melodien gepaart mit viel Melancholie am Gesang.
Weniger Geschrei als bei anderen Bands in diesem Bereich ,hier wird gelitten was das Zeug hält.
Die vier enthaltenden Songs sind allesamt zuckersüße Perlen fürs große Gefühlskino.
Die Aufmachung kommt liebvoll in Handbedruckter Papiertasche.
Texte finden sich auf Papierschnipseln alles von Hand zusammen getragen.
Selbst der Mix der Platte wirkt wie „früher“ als noch nicht alles überproduziert und fünfmal durch den Rechner gezogen wurde.
Geile Emo Scheibe, wann kommt eine L.P.?
Bittttttttttttttttteeeeeeeeeeee!!!!!!!!!!!!
x Durchde x
Schlagworte:The birds are spies they report to the threes
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Juli 3, 2007
[2007 Adagio 830 ]
Mensch da habe ich mir mit meiner Dummheit so einiges versaut!
Comadre aus Kalifornien und Graf Orlock waren zusammen auf Tour und ich ignorierte weil ich Beide Bands nicht kannte ;-(
Schande über mein Haupt….
Comadre -Burn your Bones- bieten auf ihrem zweiten Output einen Mix aus rauen Hardcore und Screamo ohne Klischeeanleihen.
Kein Schreien des Schreiens wegen , ausgetüftelte Songs zwischen Mid 90ies , Chaoscore und Indi Rock.
Auf der einen Seite laden die Jungs zum Tanze begleitet von netten Handclapparts und anschließend tauchen sie in aggressives Gefilde.
Sexy und Laut, das dürfte auf Comadre am besten zutreffen!
Eine echte Hardcorescheibe welche von Adagio 830 wunderschön verpackt worden ist.
Lyriks und Funny Pics gibt es auf der Plattentasche schön umhüllt wird das schwarze Gold in einem aufwendig bedruckten aufklappbaren Cover.
Kaufen!
x Durchde x
Schlagworte:Comadre
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Juli 2, 2007
[2007 Adagio 830 Records]
Ich liebe die Band, ich liebe diesen Sound und ich liebe das Gefühl der Mid 90ies!
Innovative, ein neuer Aufschwung im Hardcore den er so nötig gehabt hatte…. .
Indian Summer hatten ihre Roots im frühen DC Sound der Marke Fugazi und die emotinale Kante von Rites of Spring und Embrace.
Die persönliche Note wahr ihre Zerbrechlichkeit in den ruhigen Momenten, welche sich mit aufkeimender Wut und Verzweiflung in traurig wütenden Schreiparts steigerte.
Indian Summer hatten das gewisse Gespür Melancholie mit wunderschönen Melodien zu untermalen.
Dieses Zeitdokument von 9 Tracks in Form dieser Discography haben sich Adagio 830 Records angenommen.
Herausgekommen ist ein schönes Stück Vinyl umhüllt von einem Siebdruckcover.
Enthalten sind Linernotes auf Kärtchen und ein kleines Poster.
Allesamt mit Liebe gefertigt, so wie früher eben ….
x Durchde x
Schlagworte:Indian Summer
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Juni 8, 2007
[2007 A Team/Alveran]
Die Soester Mid 90ies Screamoboys haben es endlich geschafft…!
Nach Jahrelanger Arbeit kommt nun der nötige Respekt seitens eines Labels.
Auch wenn das Sublabel von Alveran nicht zu dem Style Kill Kim Novak’s zu passen scheint, dürfte der Deal den Jungs in Zukunft einige Arbeit abnehmen.
Auf ihrem Album 03:05 finden sich die Songs der beiden Mini Alben.
Der Mix hat eine Frischzellenkur bekommen und ich hoffe das in naher Zukunft neues Material und aufgenommen werden kann.
Etwas reißerisch finde ich den Aufdruck des Stickers der Hülle.
Bandvergleiche wie Snapcase oder At The Drive In werden herangezogen und reflektieren überhaupt nicht den Sound der Band.
Die Novaks stehen für eine konsequente Weiterentwicklung des Mid 90ies Emocore und bieten heute großartige Atmosphärische Passagen in ihren neuen Songs.
x Durchde x
Schlagworte:Kill Kim Novak
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Mai 29, 2007
[ 2007 Vendetta]
Wieder eine geniale Band welche mir fast durch die Lappen gegangen währe! Es kommt nicht oft vor das eine Kapelle mich schon nach dem ersten Song dermaßen überzeugen kann.
Irgendwo zwischen Grindcore und Screamo siedelt sich der Sound der Californier an.
Die Acht auf der Mini L.P. enthaltenen Tracks sind gespickt mit reichlich Filmsamples und dienen als Verschnaufpause zwischen dem Gewitter an unglaublich brutalen Tracks.
Grind- mehr Core als Metal, hektisch aber ohne zu übertreiben….
Die Energie der Platte ist unglaublich und schleudert Dich mit voller Wucht durch einem Orkan aus Wut , Verzweiflung und trifft immer genau Mitten in die Fresse.
Takaru/Burial Year könnten Pate gestanden haben, stellenweise findet sich auch der Sound von Converge wieder.
Leider habe ich Graf Orlock live verpasst und hoffe auf eine nächste Chance!
-Destination Time Tomorrow- ist Himmel und Hölle zugleich, Ganz großes Kino!!!!!!
x Durchde x
Schlagworte:Graf Orlock
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