Archiv für die Kategorie ‘Platten - Indi’
November 8, 2009

[2009 Major Label]
[myspace.com/fliehendestrme]
Irgendwie liefen bei mir die Fliehende Stürme knapp 20 Jahre lang eher „nebenbei“, obwohl ich ihre Platten immer wieder zum hören bekam und sie auch nie wirklich schlecht fand. Die aus der Chaos Z entstandene Formation verschaffte mir Gehör, aber am Ende habe ich mich dennoch nicht weiter mit der Band beschäftigt. Es mag vielleicht daran liegen, dass ich vor ein paar Jahren musikalisch einen eher schmalen Blickwinkel besaß. Gothic und Joy Division Einflüsse im Punkrock konnten erst Jahre später bei mir punkten.
Mit – Die Tiere schweigen – präsentiert die Band ein Album, welches vom ersten bis zum letzten Akkord stimmig ist. Minimalistisch und auf den Punkt gespielt. Hier und da werden die Songs mit dezente Keyboardtönen angereichert, ansonsten von jedem Ballast befreit, trifft der Sound genau meinen aktuellen Geschmack. Die Lyriks werden traurig/melancholisch in bester EA80 Manier vorgetragen und sind Poesie fürs oft überdrüssige Gehör in den Releasefluten. Es gibt soviel zu sagen und noch mehr zwischen den Zeilen zu entdecken, die gesungenen Worte scheinen in jegliche Gefühlslage zu passen. „An einem besseren Tag“, „Spuren“, „Sirene“ und „Maschine“ sollen meine Anspieltipps sein.
Auch wenn ich nicht weiß was mir das Coverartwork im Zusammenhang mit dem Albumtitel sagen soll, unterstreicht es dennoch die düstere Stimmung der Songs.
Fliehende Stürme haben mit – Die Tiere schweigen – ein äußerst kompaktes Werk abgeliefert, welches keine Ausreißer bietet. Von eher ruhigen Nummern bis zu rockigen Tracks wird ein Feuerwerk an Gefühlen abgebrannt.
Ähnliches in seiner Gesamtheit auf dem Deutschsprachigen Sektor in Emotionalität konnten in den letzten Jahren nur Schrottgrenze mit ihrem Album – Das Ende unserer Zeit – bei mir erreichen…
Tracklist:
Turm
Fehlgänger
An einem besseren Tag
Strahlen
Spuren
Sirenen
Ende vom Anfang
Maschinen
In Sicherheit
Niemals für immer
Durchde
Schlagworte:Die Stiere schweigen, Fliehende Stürme, Review
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September 16, 2009

[2009 Flat Black Records]
[www.myspace.com/birdsofpreymusic]
Die aus Kalifornien stammende Post Punk Band könnte dem ein oder anderen von ihre Split 7 inch mit Cut City bekannt sein, ihr Beitrag „The Aftertaste“ wurde auf dieser Full Length wieder veröffentlicht. Vorher gab es eine Debüt 7inch, beide Tracks “Jigsaw Thoughts“ und „Entitled“ sind auch auf dieser CD zu finden.
Für die Leser, welche bisher noch nichts vom Trio mitbekommen haben sollten und sich eine Schnittmenge aus Joy Division, Sisters of Mercy („Entitled“), Wipers und vielleicht auch noch eine Brise Pixies vorstellen können, sollten mal auf der Cat Party Myspace Seite reinhören. Pumpender Bass trifft auf treibendes Schlagzeug, welches das Fundament für einen Mix aus flirrenden und rockigen Gitarrenklängen bietet. Vorgetragen wird das ganze von einem melancholischen Gesang, der ergreifender kaum sein könnte.
Cat Party haben ein facettenreiches Debüt abgeliefert, welches auch in den 80ies veröffentlicht sein könnte. Leider habe ich die Vinyl Version verpasst und muss mich mit einer etwas lieblos gestalteten CD Version abgeben. Nicht einmal die Lyriks sind abgeduckt, schnief*
Tracklist:
Tar & Feathers
Jigsaw Thoughts
Further into the Ordinary
Still Life
Entitled
Product of the Eighties
The Aftertaste
Oblong Blue
Dead Weight
Let the Bullets Through
Durchde
Schlagworte:Cat Party, CD, Review, Same
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September 2, 2009

[2009 TSA]
[myspace.com/thesunwashedavenues]
The Sunwashed Avenues. Der Bandname ließ mich auf eine weitere Emopop Kombo schließen. Das Debüt der Schweizer Formation erschließt zum Glück andere musikalische Bereiche. Es lässt sich schwer klassifizieren, was im Konsens der sechs Songs das Konzept sein könnte.
Comic Style Cover in Frank Miller Manier, der in seiner Comicverfilmung Sin City verschiedene Nebenhandlungen erst gegen Ende zu einem ersichtlichem Ganzen macht. Ähnlich fühle ich mich beim The Sunwashed Avenues Debüt. Das Nervenkostüm wird recht stark beansprucht. Man springt nach Herzenslust zwischen etlichen Spielarten, vom klassischen Rock bis hin zum Screamo, hin und her. Der Sound klingt recht rau und kantig, die Jungs verstehen es wie man Eindruck schindet. Die Band beansprucht den Zuhörer jedoch niemals übers Maß, das Debüt dürfte nicht nur avantgardistische Musikliebhaber begeistern.
Die Schweizer haben mit ihrem Erstling etwas interessantes und eigenständiges kreiert und gehen ihren eigenen Weg ohne Rücksicht auf Verluste. Auf bodenständigen Rock wird plötzlich geschrieen, nein förmlich die Seele ausgekotzt um sich einen Moment später im verspielten, beatreichem Allerlei auszutoben.
Wirklich Sorgen machen ich mir, wenn ich das beigepackte Klappkärtchen anschaue. Anstelle eines Infosheets werden bunte Pillchen angeboten von deren Verzehr jedoch dringend abgeraten wird. Auch nicht gerade aufmunternd stimmen die verworrenen Zeilen. „Am Ende wird nur die Krake überleben, welche von Anfang an hier war“.
Aha, vielleicht sollte ich vor einem erneuten Durchlauf der Platte doch die Pillen probieren?
The Sunwashed Avenues haben etwas recht Eigenständiges auf die Beine gestellt. Leichte Kost und für die breite Masse ist ihr kranker Sound auf keinen Fall geeignet.
Ich hoffe, wenn ich die TSA mal Live erleben darf, dass mich etwas ebenso verrücktes erwartet wie beim ersten Eindruck hier …
Tracklist:
Get up & let die
Satan on a silverplate
Goodbye Forever
Real Stoner
Afterburner
Maelstrom of Delay
Durchde
Schlagworte:The Sunwashed Avenues
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August 13, 2009

[2009 Altin Village]
[www.myspace.com/cutcity]
Die Schweden sind endlich wieder mit einer neuen Platte am Start. Auch wenn es nur für eine 6 Track EP reicht ist es allesamt mehr als der zuletzt veröffentlichte Appetizer in Form der Split 7inch mit Cat Party. – Narcissus Can Wait – besteht die Gradwanderung und verspricht ebenso großartig wie die Debüt LP Exit Decades zu werden, dennoch stehen Cut City nicht auf der Stelle. Die neuen Songs klingen weniger punkig und haben eine größere Indirock Dosis erhalten. Trotz des melancholischen Untertons, welcher heute etwas Abstand vom ewigen Joy Division Vergleich nimmt, findet man sich schlussendlich im Kern von Cut City wieder.
Lasst mich ehrlich sein, Narcissus Can Wait brauchte einen zweiten Anlauf um zu zünden. Heute bin ich der Meinung, dass die enthaltenen feinen Harmonien gepaart mit charismatischem Gesang, gebettet in flirrenden Gitarrenklängen weitaus mehr Potential besitzen als je zuvor. Jeder Song steht für sich und entpuppt sich als Hit. „Departure In Particular“, der rockigste Titel der EP, soll als Anspieltipp dienen. Hört Euch diesen genialen Refrain an. Lasst Euch fallen und singt mit. Ich verspreche, das Tanzbein wird so schnell nicht ruhig zu stellen sein. Was für ein göttlicher Song…
- Narcissus Can Wait – gibt es als Vinyl Version mit MP3 Download Code oder als kostenpflichtigen Download. Ein CD Release ist bis dato nicht geplant ….
Eine neue LP ist in Arbeit, ich bin gespannt wohin die Reise diesmal geht ….
Tracklist:
Ulyssian Widow
Ethereal Sirens
Departure In Particular
My Hands Are Bloody
Xo Echo
Durchde
Schlagworte:Cut City, Narcissus Can Wait
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Juli 19, 2009

[2009 Polydor/Universal]
[myspace.com/whitelies]
[www.whitelies.com]
White Lies ist eine junge britische Band, welche es mit ihrem Debüt Album – To lose my life – gleich an die Spitze der britischen Charts schaffte. Das Erfolgsrezept dürfte neben den angesagten Joy Divisionen Einflüssen sicherlich der Mix aus den Augenscheinlich besten Momenten des New Wave der 80er sein.
Ein nach vorne gemischter Bass formt mit den schlichten aber knalligen Drums das Fundament. Der einprägsame Gesang, getragen von Gitarre und Keyboard, liegt irgendwo zwischen Morrisey, Billy Idol und den Sisters of Mercy. White Lies’ Sound ist Retro Pur und vielleicht auch nur von denen zu verstehen, welche das Lebensgefühl der 80ers miterlebt haben. Die 10 Songs schafften es in mir 45 Minuten lang vergessene Erinnerungen wach werden zu lassen. White Lies verstehen es genau dieses Lebensgefühl und Sound so perfekt zu kopieren, dass man sich sofort in diese Zeit zurück versetzt fühlt.
Meine persönliche Hymne ist neben „E.S.T“, „To Lose my Life“, die sich gleich festsetzte. Damit wären zwei etwas düstere/rockige Nummern vom Album erwähnt. „Farewell To The Fairground” lässt sogar The Smith aufleben. Lasst Euch nicht vom Cover täuschen, so düster und traurig ist die Musik am Ende gar nicht …
- To lose my life – ist eine weitere großartige Veröffentlichung aus Great Britan …
Tracklist:
1.Death
2.To Lose My Life
3.A Place To Hide
4.Fifty On Our Foreheads
5.Unfinished Business
6.E.S.T.
7.From The Stars
8.Farewell To The Fairground
9.Nothing To Give
10.The Price Of Love
Durchde
Schlagworte:To lose my life, White Lies
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Juli 4, 2009

[2008 Noisedeluxe / Al!ve]
[diego-music.com]
Es bestätigt sich immer wieder. Gute Platten sucht man nicht, sie finden den, welcher ein offenes Gehör bereit hält und geduldig wartet. Meist später als früher, dann wenn eine klasse Band wie Diego schon mindestens zwei Veröffentlichungen hat, werde auch ich langsam wach.
Diego spielen New Wave der Marke Editors und Interpool. Nein, nicht noch einen weiteren Joy Division Clone werdet ihr nun sicherlich denken. Nach dem ersten Durchlauf von – Two- musste ich wirklich zweimal aufs Cover schauen, ob es sich bei diesem Meisterwerk aus Trauer, Glück und Melancholie um eine Promo der kommenden Editors Platte handelt.
Ein Gesang, welcher die Lyriks voller Pathos zelebriert, flirrende Gitarrensounds mit reichlich Atmosphäre gleichem einem Best Off Album oben genannter Bands. Wenn schon geklaut dann richtig, mehr fällt mir hierzu nicht ein. Wenn man wie die Karlsruher Diego sein Handwerk dermaßen gut versteht und jeden der enthaltenden 11 Songs zu Hits werden lässt, gebe ich mir gerne jede weitere Copy.
Großartige Melodien und so wunderschöne Songs. Ich werde mir gleich die erste Platte von Diego bestellen müssen ….
Tracklist:
September March
Fan City
Free At Last
Echoes
Isolation
Head Down
42/43
Misery Loves Company
Heaven Over Milano
Dance
Me vs. Music
Durchde
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Mai 25, 2009

[2009 Col (Sony Music)]
[www.glasvegas.net ]
In Großbritannien waren Glasvegas die Indi Neuentdeckung im Jahr 2008 gewesen. Bei uns haben die Schotten mit ihrem selbstbetitelten Debüt hingegen noch keinen größeren Anklang finden können. Deutschland braucht bekanntlich immer etwas länger. Ich erinnere mich an das anfänglich fast untergegangene erste Werk von den Editors…
Glasvegas Sound klingt sogar etwas wie die ruhigen Momente der britische Kollegen. Ausdrucksstark und über alles dominierend kommt der Gesang mit feinem schottischen Akzent. Der Style erinnert mich an eine weniger rockige Anlehnung von Johnny Ramone, mit reichlich Wärme und Einfühlungsvermögen. Scheinbar nicht endende Songs verschwimmen ineinander und bilden ein einheitliches, musikalisches Konstrukt aus Liebe, Trauer und verborgener Schönheit. Auch wenn die Platte schon ein Jahr alt und eine weitere, großartige E.P. erschienen ist, möchte ich das Debüt wärmstens ans Herz legen.
Ich hoffe, dass die Schotten bald in meiner Nähe spielen und der Riesenerfolg noch etwas auf sich warten lässt. Auf der kleinen Bühne sind die flirrenden Gitarrenklänge umhüllt von waberndem Bühnennebel einnehmbarer als in Stadien und bei Festivals.
Meine persönliche Neuentdeckung fürs Jahr 2009.
Alle Indirock Fans, welche auf viel Gefühl in der Musik stehen, müssen hier unbedingt reinhören!
Tracklist:
1. Flowers and Football Tops
2. Geraldine
3. It’s My Own Cheating Heart That Makes Me Cry
4. Lonesome Swan
5. Go Square Go
6. Polmont on My Mind
7. Daddy’s Gone
8. Stabbed
9. S.A.D. Light
10. Ice Cream Van
Durchde
Schlagworte:Glasvegas, Review
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Mai 12, 2009

[www.jupiter-jones.de/]
[Veröffentlichung erscheint am 22.5.09 auf Mathildas & Titus]
Wenn am 22.5.09 das nunmehr dritte Album der Indi Punker Jupiter Jones erscheint, heißt es sich mit dem Kauf zu beeilen, um die limitierte Digi Pack Version mit Bonus DVD zu bekommen. Darauf enthalten ist ein 45minütiges Making Off von „Holiday in Catatonia“ und das Video zur Single Auskopplung von „Das Jahr in dem ich schlief“
Jupiter Jones verstehen es erneut Herzschmerz Balladen mit Indi Rock zu kombinieren. Der Titeltrack „Das zu wissen“ knallt in einer ungewöhnlichen Power aus den Boxen. Eine Nummer aus Boy Sets Fire goes Hot Water Music hätte ich hier nicht erwartet. In einem ähnlichen Fahrwasser läuft auch die Nummer „Du und Jörg Haider“.
Bei den eher ruhigen Songs kommt reichlich Poesie zum tragen. Jupiter Jones verstehen es besonders dort niemals kitschig oder verblümt zu klingen. Textlich bewegt man sich auf einem hohen Niveau und bleibt dennoch verständlich. Um ehrlich zu sein, diesen ganzen intellektuellen „Quatsch“ mag ich gar nicht mehr hören, in dem sich einige bekanntere Bands öfters verstricken..
Auf – Holiday in Catatonia – gelingt es den Musikern wunderbar ihre Aussage musikalisch zu untermalen. Zur Unterstützung bedient man sich auch gerne mal einer Trompete, Keyboard oder weiblicher Gesangsstimme.
Die Erfahrung und Gelassenheit der Musiker sorgt für 11 gleichstarke Indi Punkrock Stücke, die anscheinend mühelos aus dem Ärmel geschüttelt wurden.
Die Bonus DVD zeigt, dass bei den Proben viel Spaß um die Produktion des Albums gemacht wurde.
Wer auf einen Mix aus Boxhamsters goes Schrottgrenze und in den lauten Passagen oben genannter Bands steht, muss in – Holiday in Catatonia – unbedingt mal reinhören.
Tracklist:
Das zu wissen
Das Jahr in dem ich schlief
Was anderes war
Eine Landjugend
Nordpol/Südpol
Er lässt doch immer alles fallen
Du und Jörg Haider
Da leiden hier leiden
Wer winkt hier eigentlich wem
Heute ist der erste Tag an dem ich mich offiziell alt fühle
Und dann warten
Durchde
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Mai 2, 2009

[2009 Pretty Pink Records]
[www.prettypinkrecords.com]
[www.myspace.com/prettypinkrecords]
[www.punkdroyal.com]
Fast zwei Jahre sind ins Land gezogen als mich das Trio Punk`D Royal dermaßen mit ihrem Debüt – Bellyfeel – vom Hocker gerissen hatte. In ein paar Tagen erscheint der sehnlichst erwartete Nachfolger – Little Reed Books -. Ein wenig Angst hatte ich vor dem ersten Durchlauf des Albums schon. – Bellyfeel – war halt eine perfekte Indi Rock Scheibe an der es kaum etwas zu verbessern gab.
Es konnte eigentlich nur zwei Möglichkeiten geben um einen „anständigen“ Nachfolger auf die Beine zu stellen. Entweder eine gute Kopie abliefern oder sich an den offen gestoßenen Hintertürchen zu wagen.
- Little Reed Books – ist ein 10 Song umfassendes Album mit knapp 38 Minuten Spielzeit.
Nach dem ersten Durchhören empfand ich die neue Punk`D Royal deutlich ruhiger und konzentrierter. Ich hörte die Scheibe in den letzen Tagen ziemlich oft und empfinde sie nun um einiges ausgereifter als sein Vorgänger. Der Stilmix aus Minus the Bear, Radio 4 und eine Priese Monochrome wird weiter geführt und klingt kompakter. Persönliche musikalische Belange einzelner Musiker rückten in den Hintergrund und die Band konzentrierte sich auf ein Album welches wie aus einem Guss klingt.
Keine Ausreißer und ein feiner Stimmungsaufbau der durch sämtliche Gefühlslagen führt prägen – Little Reed Books -.
Ich finde es sehr beachtlich was hier von drei recht jungen Musikern auf die Beine gestellt wurde. Indirock mit coolen Keyboard Parts der sehr Groovy klingt und einen sexy Charme verbreitet.
Als Anspieltipp empfehle ich Euch „Love Repeated“ , hier zeigt sich die musikalische Bandbreite.
„A Gentle Reminder“ ist eine schicke Rock Nummer, die mir zur Zeit am besten gefällt.
Des weiteren müsste ihr unbedingt den Song „The Operator“ hören, der in seinem Intro gute Laune produziert und sich in eine leicht emotional angehauchte Midtempo Nummer entwickelt.
Auch wenn das Albumcover im Gegensatz zu – Bellyfeel – sehr langweilig und in den Regalen übersehen werden könnte, verbirgt sich in der restlichen Aufmachung, z.B. des Bookletts und vor allem der Produktion der Songs, eine Professionalität welche eine ganze Menge Arbeit bedeutet haben muss. Wenn am Ende ein solch feines Werk dabei herauskommt dürfte der Durchbruch von Punk`D Royal nicht mehr lange auf sich warten lassen ….
Tracklist:
Love Repeated
A Gentle Reminder
Subject, Address & Heading
The Operator
Circumstances/Compromises
Wow, You Guys Glow In The Dark
Master And The Molotov
Dance Through The Interference
Digital Petting
A Punch In The Face Is Bitter, But Don’t Mind The Feet
Durchde
Schlagworte:Little Reed Books, Punk`D Royal, Review
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April 28, 2009

[2009 CDR-R 4 Euro]
[myspace.com/copilotmusik copilotmusik.de]
Copilot’s CD kommt in einem schönen DIY Cover und vermittelt den Flair jedem Käufer etwas Besonderes in die Hände geben zu wollen.
Leider verfliegt oft genau diese Energie wenn Bands bei einem Label unterkommen. Meist bleibt dann nach liebevoller Arbeit nur noch ein schmuckloses Cover im langweiligen Jewelcases übrig. Aber soweit sind die vier jungen Punks aus Enge zum Glück noch nicht.
Mit viel Liebe und einer Portion an Unbefangenheit tastet man sich durch die Musiklandschaft und findet sich irgendwo zwischen Bands wie Matula und Captain Planet wieder. Die Textlichen Ausführungen die teils Politischen und Persönlichen bis hin zu Emotionalen Momenten reichen, könnten ruhig noch etwas ausgeschmückt werden. Der Sprechgesang der die rockig Punkigen/Indi Nummern leitet weiß zu gefallen .
Copilot klingen rotzig und bieten eine Hauch von Ungestümteit der bei anderen Band ihres Bereiches leider schon oft verflogen ist. Auf „Kleinstadtgeschichten“ hört man deutlich den Punk im Tank und genau das ist was mir hier so gut gefällt…
Die Band sucht dringend Live Auftritte . Bucht Copilot, ich glaube das in den Jungs noch ne Menge Potential steckt. Wer mit soviel Liebe und Motivation eine selbstproduzierte CD auf den Markt bringt hat Unterstützung verdient. Die CD dürfte schnell vergriffen sein, da dieses schmucke Teil gerade mal auf 100 Stück limitiert ist …
Tracklist:
Zufallsgedicht
Ankunft: Ostbahnhof
Zuhause, Deine Front
Das Hinckley Motive
3000 KM
George Carlin
Höhenangst
Durchde
Schlagworte:Copilot, Kleinstadtgeschichten
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April 21, 2009

[2009 Cobretti Records/ Broken Silence]
[www.ikariaband.net/www.myspace.com/ikariamusic/
www.ikariaband.blogsport.de]
Ikaria (Hamburg/Berlin) präsentieren am 24.4.09 ihr erstes Album auf Cobretti Records/Broken Silence. Herausgekommen sind 8 wunderschöne ruhige Post Indi Perlen, die ihre Wurzeln irgendwo im modernen Emorock haben dürften.
Den Sound vom Album -Repair my History- zu umreißen gelingt nur oberflächlich und soll ausschließlich der groben Orientierung dienlich sein. Ikaria passen in kein Korsett. Man bewegt sich wunderbar zwischen den Stühlen und begeistert auf eine herrlich entspannte ruhige Art.
Klischees bleiben auf -Repair my History- außen vor. Nehmt Euch etwas Zeit und ihr werdet die Platte mit ihren traurigen und verträumten Momenten lieben lernen. Ganz langsam durch Monotonie entspringenden Klängen, gebärt sich ein Feuerwerk aus gefühlsvollen Eindrücken, die nicht selten mitten ins Herz treffen.
Besonderes der Song, „Non-Intrusive“ beinhaltet einen mitreisenden Stimmungsaufbau, der mich sehr berührte. Gefühltes Glück und Trauer lagen selten so nah beieinander.
Ikaria haben mit -Repair my History- alles richtig gemacht. Schade, dass solch ein Werk schnell in der Release Flut untergehen könnte.
Lasst Euch nicht vom schlichten Cover täuschen, unbedingt mal reinhören!
Tracklist:
Ease
To Give
Tenable Sedation
Perpetual
Non-Intrusive
Requirement for Habits
Marks
Sequel
Durchde
Schlagworte:Review, Ikaria, Repair my History
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März 28, 2009

[2009 Mathildas und Titus Tonträger]
[www.myspace.com/jupiterjones]
Jupiter Jones, Jupiter Jones, Mensch da war doch was …
- War das nicht dieser schreckliche Ausreißer der Drei ??? im Namens und Verlagsrecht Streit ?
Hmmm, die Indirock Band mit Punkeinschlag gibt es nun aber schon seid 2002…
Jupiter Jones haben bis dato zwei EP`s, drei LP`s und eine DVD Veröffentlicht und stehen mit der aktuellen Maxi als Appetizer zum kommenden Album (Veröffentlichung am 22.Mai) -Holiday in Catatonia - in den Startlöchern. Also muss ihr Name schon in früheren Hörspielfolgen erwähnt worden sein. Ich glaube ich werde langsam Alt und da wollen die Lyriks der Band aus der Eifel gleich noch viel besser passen.
- Intelligente und anspruchsvolle Texte zwischen Herzschmerz , Sentimentalität und reflektierende Emotionen passen als Vorboten zur Midlife Crisis
Musikalisch bewegt man sich irgendwo zwischen Kettcar und den Boxhamsters. Ruhige Songs treffen auf knallige melodische Rocknummern.
Der Titteltrack „Das Jahr in dem ich schlief“ ist die erste Auskopplung vom kommenden Album. Als Gast steht Oliver Rohrbeck –himself- alias Justus Jonas der Drei ??? als Sprecher hinterm Mikrofon.
„Bereit für den Aufstand“ und „Die Nacht in der Slayer in Uedelhoven spielten“ (nette Musikalische Anspielung auf die Metalgötter) sind zwei ältere Songs die bis dato nicht veröffentlicht worden.
Der letzte Song der auf dieser limitierten Digi Pack Maxi ist eine Remix von „Versickern/Versanden“ von der – Raum um Raum – Platte.
Wer – Das Jahr in dem ich schlief – als CD Version verpasst hat und nicht bis zur kommenden Platte – Holiday in Catatonia – warten möchte kann sich die Songs bei Itunes oder bei Musicload Downloaden.
Durchde
Schlagworte:Review, Jupiter Jones, Das Jahr in dem ich schlief, Justus Jonas, Dei drei ???, Oliver Rohrbeck, Raum um Raum, Holiday in Catatonia
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Februar 26, 2009

[2007 Sounds of Subterrani/Cargo Records]
Besser spät als nie!
Erst nach einem Jahr des Erscheinens von Holiday Fun Club selbstbetitelten Album entdeckte ich diese großartige Band. Vorangegangene Veröffentlichungen sind ein Demo, eine 7inch und „aktuell“ eine coole Maxi mit einem Grauzone Covertrack. (Eisbär)…
Doch zurück zum Album. Die Schweden von Holiday Fun Club haben 2007 ein unglaublich mitreißendes und stimmungsvolles Album auf den Markt geworfen. Die 13 Tracks liegen musikalisch zwischen Indirock, mit leicht psychedelischem Einfluss und Disco Punk.
Bei den flotten Songs erinnere ich mich an die besten Momente von Gang of Four oder Radio 4 . In den ruhigeren geht es meist melancholisch zu und HFC zeigen eine deutliche Joy Division Prägung. Wenn dann auch noch ein Hauch von The Cure entgegenschwebt, dann muss man die Schweden einfach klasse finden.
Im Konsens klingt die Platte sehr homogen. Sie bietet ein abwechslungsreiches Paket aus dem jeder Song der ultimative Song sein könnte, je nach Stimmungslage eben.
Holiday Fun Club`s erster Longplayer ist ein geiler Indi Disco Feger an dem ich sicherlich noch lange Spaß haben und in Zukunft des öfteren zitiert werden könnte.
Für alle Freunde des tanzbaren, leicht schrägen verspielten Indi Sounds, zuschlagen !
Tracklist:
1. Tired Young Ones
2. Walls
3. Save Us
4. Persuasion
5. Far Away Places
6. Mellanstadiet
7. Modern
8. Reeperbahn
9. The Color
10. Hamburg In The Night
11. Holding My Breath
12. I’ve Had It
13. 04.52
Durchde
Schlagworte:Holiday Fun Club, Review
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Januar 26, 2009

[2009 Epitaph]
Ich bewundere Thursday durch alle ihre Schaffensphasen und liebe deren Metamorphosen, welche die ursprüngliche Emoband mit jedem Release auf eine neue selbstfinderische Ebene platziert. Weg vom Major und kein zurück zu Victory Records, der Fan darf aufatmen. Die Zeiten der überproduzierten Platten ( – A City by a light divided – ) sind vorbei.
- Common Existence – stellt Thursday’s bis dato abwechslungsreichstes Album dar, welches eine Bandbreite von Emo über Indi bis hin zum Post Rock bietet.
Der Opener und erste Single Auskopplung „Resuscitation Of A Dead Man“ schlägt ebenso wie „Last Call“ ins bekannte Fahrwasser.
Allerdings kann man beim zweiten Track deutlich mehr Atmosphäre heraushören.
„As He Climbed The Dark Mountain“ kennt der Fan schon von der genialen Split mit Envy. Hier darf endlich mal wieder im Hintergrund geschrieen werden.
Hervorheben möchte ich „Beyond the Visible Spectrum“ mit dezentem Streichereinsatz, sehr dynamisch durch verschiedene Stimmungsphasen tragend.
„Time`s Arrwow“ ist eine bis dato untypische Thursday Nummer. Balladenhaft und melancholisch präsentiert, begleitet von teilweise schrägen Keyboardsounds zur Mitte des Tracks hin.
Der powervollste Track dürfte „Unintended Long Term Effects“ sein. Klasse Nummer, welche nach vorne prescht und doch Tiefgang in den Zwischenpassagen bietet. Klasse musikalischer Einsatz einer Band, welche sich nie zu lange an einem Beat und Riff festbeißt.
„Circuits of Fever“ entwickelt sich ab Mitte des Track in eine spannende Post Rock Indi Nummer.
„Subway Funeral“ ist eine emotionale Indirock Nummer mit geilem sich steigendem Schlusspart.
„Love Has Led Us Astray“ ist die vielleicht emotionalste Nummer des Albums. Recht ruhig gespielt, welcher zum Ende hin etwas mehr Dynamik gewinnt. Klasse gefühlvoller Gesang in diesem Song.
Lauter wird es dann noch einmal im Schluss Track von – Common Existence -, welcher gerade zum Ende hin noch einmal richtig knallt. (“You Were The Cancer”)
Thursday haben sich wieder einmal nach all den Jahren selbst gefunden.
- Common Existence – ist kein Hitalbum, weißt jedoch an allen Ecken mit Überraschungen auf und macht es zu einer außerordentlichen und interessanten Scheibe.
Ein Release, welches Tiefgang und etwas Zeit vom Hörer abverlangt, um dann in seiner ganzen Größe erstrahlen zu können ….
Durchde
Schlagworte:Thursday, Review, Common Existence
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Januar 16, 2009

[2009 Decca (Universal)]
Was ist denn mit Morrissey passiert? Die Schwermütigkeit ist verflogen und es scheint ihm endlich richtig gut zu gehen. Das 9. Solo Studioalbum des ex. The Smith Sängers sprüht einfach nur so über vor Lebensfreude…..
Die meisten der 12 Songs von – Years of Refusal – sind recht flott und rockig gehalten.
Man könnte meinen, dass der 50 jährige Sänger in einen Jungbrunnen gefallen sei. Auch wenn sich meiner Meinung nach auf dem neuen Output kein herauskristallisierender Hit findet, wirkt – Years of Refusal – im Gegensatz zum – Ringleader of the Tormentors – kompakter und in sich stimmiger. Es gibt wirklich keinen Song, der nicht zu gefallen weis.
Das Erfolgsrezept dürfte das zweijährige Songwriting und das vorab live erprobte Material sein. Man spürt die Sicherheit und Routine der Tracks.
Dominierend wie immer Morrisseys emotionaler Gesang, der über allem steht.
Alles richtig gemacht, perfektes Album. Wie es der gute Mann schafft immer wieder solch eine Qualität abzuliefern bleibt mir ein Rätsel…..
Durchde
Schlagworte:Morrissey, Review, Years of Refusal
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Dezember 22, 2008

[2008 Arindelle Records]
[www.monochromepopgroup.com]
[www.arindelle.com]
Diese schicke 7inch ist zu Monochromes 2008 Cache Tour vom spanischen Label Arindelle Records veröffentlicht worden. Beinahe wäre dieses Release an mir vorbei gegangen,
hätte Marc mir diese 7inch nicht auf ihrem Abschlussgig in Oberhausen in die Hände gedrückt.
Das Frontdesign folgt dem der beiden letzten Veröffentlichungen.
Enthalten sind zwei neu eingespielte Tracks der – Cache – Scheibe. Auf der A Seite gibt es eine in Spanisch gesungene Version von „Fall zu Fall“ und auf der Rückseite findet sich ein Remix von „Parallax“.
Beide Versionen wissen zu gefallen und sind ein Muss für den Fan, der jede Veröffentlichung im Regal stehen haben will…
Durchde
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Dezember 3, 2008

[2008 Tooth & Nail Records]
Durch Zufall bin ich die Tage auf Copeland aus Florida gestoßen.
„You are my sunshine“ ein absolutes Geschenk für die Gehörgänge und ein Glücksgriff oben drein. Der sehr weiblich anmutende Gesang, begleitet vom wunderschönen Indi Pop wird von Copeland auf allerhöchstem Niveau präsentiert.
Die engelsgleiche Stimme könnte eigentlich für sich alleine stehen und es ist als wahrer Luxus anzusehen, dass dieser von perfekt untermalenden Klangfarben begleitet wird.
Ich bin wirklich hin und weg von diesem Wunderwerk, keine Übertreibung!
“You are my sunshine” ist Pop in seiner ursprünglichen Art und Weise, mit dem Herzen im Indi Sound verwand. Stilistisch trifft man sich zwischen den ruhigen Momenten von Monochrome und Minus Bear. Selbst in den rockigen Passagen bewegen sich Copeland minimalistisch und versteht das Kunststück nach vorne zu preschen ohne Krach zu machen….
Copelands neuster Output ist für mich das interessanteste Werk 2008 in seinem Bereich und kommt aufgrund seines warmen Klangfarbenspieles einem Kunstwerk gleich …
Tracklist:
01. Should You Return
02. The Grey Man
03. Chin Up
04. Good Morning Fire Eater
05. To Be Happy Now
06. The Day I Lost My Voice (The Suitcase Song)
07. On The Safest Ledge
08. Not Allowed
09. Strange And Unprepared
10. What Do I Know?
11. Not So Tough Found Out
Durchde
Schlagworte:Copeland, Review, You are my Sunshine
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November 7, 2008

[2008 Ass-Card Records]
[www.myspace.com/jenaberlin]
[www.asscardrecords.com/]
[www.myspace.com/asscardrecords]
Das zweite Release von Jena Berlin aus Philadelphia wird nun als LP Version auf Ass-Card Records veröffentlicht. Mit viel Liebe zum Detail erscheint eine limitierte, farbige Vinyl Version mitsamt Mp3 Download Ticket. Sehr vorbildlich, hier können sich einige andere Labels mal ne’ Scheibe abschneiden!
Jena’s 11 Track starkes Release – Quo Vadimus – ist im Mid 90ies Emo-Rock Sektor anzusiedeln. Stellt Euch einen Mix aus Kill Holiday, Hot Water Music und Boy Sets Fire vor. Besonderes Gesanglich können Parallelen zu Nathan ausgemacht werden. Zusätzlich fließen Elemente des Posthardcores und Indirock hinzu, welche der Platte einen hohen Wiedererkennungswert geben.
Knallige, melodische Hardcore/Punk Passagen, niemals zu clean gemixt, treffen auf ruhige Momente, um sich gleich wieder in rohe Energie zu entfalten. Interessant wird es, wenn man sich ungezügelt dem ungestümen Hardcore hingibt, um sich schon ein paar Takte später durch eine raue, kehlige Stimme, Melodien in die Gehörgänge bohren zu lassen.
Teilweise braucht die anspruchsvolle Kompositionen etwas Zeit um sich zu entfalten. Anschließend entdeckt man ständig neue Elemente, die zu begeistern wissen!
Tracklist:
Chelsea
Communique
Instruments
I swera we`re leaving
Dancing
Motion sickness
Crossed arma
Island living
Sand
The dilemma
And another thing
Durchde
Schlagworte:Boy Sets Fire, Hot Water Music, Quo Vadimus, Kill Holiday, Jena Berlin, Ass-Card Records
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September 25, 2008

[2008 Rykodisc]
Nach der letzten – Moving Units – kann ich mit dem selbstbetitelten – Jupiter One – Debüt schon wieder eine Sahneplatte im Bereich des Indi Disco Rocks einreihen.
Die Jungs aus Brooklyn dürften Namentlich den Meisten noch unbekannt sein. Allerdings dürfte über deren Sounds schon der Ein oder Andere unwissentlich gestolpert sein. Die Grundmelodie von „Plattform Moon“ wird in der aktuellen (2008er) Mazda Werbung verwendet. Andere Songs beliehen sich EA Games.
Die Hälfte des Albums besteht aus überdurchschnittlichen Hits im 70ies/80ies gespickten Elektrobegleiteten Indisound. Gesanglich erinnern sie mich öfters an – Sting – und in einigen Kompositionen reichen sie an – Jimmy Eat World – und auch schon einmal an den – Editors – heran. In den ruhigen Momenten wird es schon einmal verträumt spacig , ein gesunder Mix wird auf alle Fälle geboten.
Hört Euch den Überhit „Fire Away“ und den Opener „Countdown“ an.
Pflichtkauf!!!!!
Durchde
Schlagworte:Editors, Jupiter One, Mazda, Moving Units, Review, Sting
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August 18, 2008

[2007 Metropolis / Al!ve]
Dance Rock aus LA.
Das Ende 2007 erschienenes Album - Hexes for Exes – ist Moving Units drittes Release und demonstriert den Höhepunkt ihres Schaffens. Der Vorgänger – Dangerous Dreams – kam noch deutlich Indilastiger, Clash vs.Gang of Four nicht unähnlich.
Auf - Hexes for Exes – geht es deutlich Moderner zu Sache. Zwischen Editors und Cut City findet man sich nun Musikalisch ohne den Uhrsprung zu verwischen. Wenn dann noch ein solch charmanter Gesang ihre Post Punk Dancefloor untermauert bleibt kein Körper still. Synthiesounds und flirrende Gitarren produzieren auf der anderen Seite epische melancholische Momente, einfach alles richtig gemacht …..
- Hexes for Exes - ist ein Hitalbum welches auch schon einmal die besten Momente der 80ies Popsongs durchblicken lässt.
Anspieltipps :
Pink Thoughts
Paper Hearts
Dark Walls
Nail It To The Cross
Wrong Again
Blood Beats
Durchde
Schlagworte:Hexes for Exes, Moving Units, Review
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