Archiv für die Kategorie ‘Platten - Indi’
November 7, 2008

[2008 Ass-Card Records]
[www.myspace.com/jenaberlin]
[www.asscardrecords.com/]
[www.myspace.com/asscardrecords]
Das zweite Release von Jena Berlin aus Philadelphia wird nun als LP Version auf Ass-Card Records veröffentlicht. Mit viel Liebe zum Detail erscheint eine limitierte, farbige Vinyl Version mitsamt Mp3 Download Ticket. Sehr vorbildlich, hier können sich einige andere Labels mal ne’ Scheibe abschneiden!
Jena’s 11 Track starkes Release – Quo Vadimus – ist im Mid 90ies Emo-Rock Sektor anzusiedeln. Stellt Euch einen Mix aus Kill Holiday, Hot Water Music und Boy Sets Fire vor. Besonderes Gesanglich können Parallelen zu Nathan ausgemacht werden. Zusätzlich fließen Elemente des Posthardcores und Indirock hinzu, welche der Platte einen hohen Wiedererkennungswert geben.
Knallige, melodische Hardcore/Punk Passagen, niemals zu clean gemixt, treffen auf ruhige Momente, um sich gleich wieder in rohe Energie zu entfalten. Interessant wird es, wenn man sich ungezügelt dem ungestümen Hardcore hingibt, um sich schon ein paar Takte später durch eine raue, kehlige Stimme, Melodien in die Gehörgänge bohren zu lassen.
Teilweise braucht die anspruchsvolle Kompositionen etwas Zeit um sich zu entfalten. Anschließend entdeckt man ständig neue Elemente, die zu begeistern wissen!
Tracklist:
Chelsea
Communique
Instruments
I swera we`re leaving
Dancing
Motion sickness
Crossed arma
Island living
Sand
The dilemma
And another thing
Durchde
Schlagworte:Ass-Card Records, Boy Sets Fire, Hot Water Music, Jena Berlin, Kill Holiday, Quo Vadimus
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September 25, 2008

[2008 Rykodisc]
Nach der letzten – Moving Units – kann ich mit dem selbstbetitelten – Jupiter One – Debüt schon wieder eine Sahneplatte im Bereich des Indi Disco Rocks einreihen.
Die Jungs aus Brooklyn dürften Namentlich den Meisten noch unbekannt sein. Allerdings dürfte über deren Sounds schon der Ein oder Andere unwissentlich gestolpert sein. Die Grundmelodie von „Plattform Moon“ wird in der aktuellen (2008er) Mazda Werbung verwendet. Andere Songs beliehen sich EA Games.
Die Hälfte des Albums besteht aus überdurchschnittlichen Hits im 70ies/80ies gespickten Elektrobegleiteten Indisound. Gesanglich erinnern sie mich öfters an – Sting – und in einigen Kompositionen reichen sie an – Jimmy Eat World – und auch schon einmal an den – Editors – heran. In den ruhigen Momenten wird es schon einmal verträumt spacig , ein gesunder Mix wird auf alle Fälle geboten.
Hört Euch den Überhit „Fire Away“ und den Opener „Countdown“ an.
Pflichtkauf!!!!!
Durchde
Schlagworte:Editors, Jupiter One, Mazda, Moving Units, Review, Sting
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August 18, 2008

[2007 Metropolis / Al!ve]
Dance Rock aus LA.
Das Ende 2007 erschienenes Album - Hexes for Exes – ist Moving Units drittes Release und demonstriert den Höhepunkt ihres Schaffens. Der Vorgänger – Dangerous Dreams – kam noch deutlich Indilastiger, Clash vs.Gang of Four nicht unähnlich.
Auf - Hexes for Exes – geht es deutlich Moderner zu Sache. Zwischen Editors und Cut City findet man sich nun Musikalisch ohne den Uhrsprung zu verwischen. Wenn dann noch ein solch charmanter Gesang ihre Post Punk Dancefloor untermauert bleibt kein Körper still. Synthiesounds und flirrende Gitarren produzieren auf der anderen Seite epische melancholische Momente, einfach alles richtig gemacht …..
- Hexes for Exes - ist ein Hitalbum welches auch schon einmal die besten Momente der 80ies Popsongs durchblicken lässt.
Anspieltipps :
Pink Thoughts
Paper Hearts
Dark Walls
Nail It To The Cross
Wrong Again
Blood Beats
Durchde
Schlagworte:Hexes for Exes, Moving Units, Review
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August 2, 2008

[2008 Digitalrelease Grand Hotel van Cleef]
Die Jahre ziehen ins Land. Irgendwann hatte ich But Alive aus den Augen verloren, sie lösten sich auf und Marcus Wiebusch gründete Kettcar eine poppigere Variante ihres Punkvorläufers.
Erst mit ihrem letzten Album Sylt, welches weit über die Szene hinaus Anerkennung erhielt, bin ich wieder auf die Hamburger Musiker aufmerksam geworden. Nullsummenspiel ist nun die zweite Auskopplung vom Album.
…Gedanken über das Funktionieren in unserer Gesellschaft. Glücklich, aber nie zufrieden sein, immer nach dem nächst Größeren streben und doch drei Stufen auf der Suche der Erfüllungen zurück zu fallen. Wo bin ich, wo ist mein Ziel, geht es den Anderen denn wirklich besser?…
So lautet meine Interpretation des Titeltracks, welcher wieder einmal sehr poetisch intellektuell vom Märchenonkel Marcus Wiebusch besungen wird. Die Lyriks sind verpackt in einem melodischen, poppigen Gewand, welche den Zugang zu denen ermöglicht, die sich ansonsten vielleicht nicht mit derart kritischer Substanz auseinander gesetzt hätten.
Ihre erste Single Graceland findet sich auf diesem Digitalrelease gleich in sechs Remixe namenhafter Künstler:
Computer verwandeln den Song in eine warme Elektro/Gitarrennummer, die etwas verträumt anmutet.
Egotronic schmücken Graceland in einem stampfenden Techno Rave Gewand mit Punk Attitüde. Cooler Remix für den Club.
Jan Weigel verzaubert Graceland in eine nette Trance Nummer, stielt dem Track seine ursprüngliche musikalische Stimmung und interpretiert völlig neu.
Frittenbude präsentieren meiner Meinung nach den interessantesten „Remix“
Die Jungs begnügen sich nicht damit „hier und da“ an den Reglern zu drehen und covern Graceland gleich komplett.
Weil es so schön punkig/raveig klingt, wird der Kettcar Song auch gleich in Raveland umgetauft. Frittenbudes Version könnte direkt aus deren Feder stammen, großes Kino!
Krink deformiert den Song zur Unkenntlichkeit. Mein Geschmack ist es nicht, auch wenn seine Interpretation für offene Ohren besonderes innovativ klingen könnte, Geschmacksache.
Zum Schluss gibt es noch einen Plemo Remix, welcher eine netter aber unauffälliger Remix geworden ist.
Kettcars – Nullsummenspiel – Digitalrelease ist eine sehr aufwändige Sache geworden, auf der Elektro und Pop nebeneinander harmonieren. Hier wurde sich wirklich Mühe gegeben nicht einfach nur einen langweiliges Singeloutake zu produzieren…
Durchde
Schlagworte:But Alive, Egotronic, Frittenbude, Graceland, Jan Weigel, Kettcar, Krink, Marcus Wiebusch, Nullsummenspiel, Plemo, Review
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Juli 30, 2008

[2007 Pretty Pink Records]
www.prettypinkrecords
www.punkdroyal.com
www.myspace.com/punkdroyalband
Beim Myspace Surfen bin ich aufs Düsseldorfer Trio Punk`D Royal gestoßen. Die Tracks fesselten mich sofort. Ich suchte nach Infos und staunte nicht schlecht, dass es ausschließlich positive Meinungen zur recht jungen Band gibt.
Ein paar Tage später halte ich ihre 2007er, auf Pretty Pink Records erschienene, Debüt CD – Bellyfeel - in den Händen.
Das Playmobil Cover deutet schon auf Liebe zum Detail hin, welches sich ungebrochen durch die komplette Aufmachung inklusive der Songs zieht.
Punk `D Royal zeigen wie man sich als Quasi Newcomerband in die Herzen spielen kann und bieten mit ihre ersten Fulltime CD ein perfektes Album. Es braucht nicht mehr gefeilt werden, man hat sich längst gefunden….
Das Trio bietet neben der klassischen Rockbesetzung, treibende Keyboard Elemente und erinnern nicht selten an die besten Momente von Minus the Bear, Gang of Four und Radio 4. Neben dem melodischen Gesang gibt es vereinzelt dezente Screamo Backvocals, die dem Indierock eine weitere persönliche Note geben.
Punk`D Royal’s treibende Beats dringen ins Tanzbein und die flirrenden Gitarren, unterstützt vom knalligen Keyboard Sound, geben jedem Dancefloor Feuer.
Großartig, nach der Thursday – Full Collapse - seinerzeit habe ich kein solch stimmiges Album im Konzept und Songaufteilung mehr gehört, ganz großes Kino Jungs!
Wenn ich nun noch den kernig eingebetteten Punkrock der Band anspreche, möchte man meinen, wo nehmen Punk`D Royal als dermaßen junge Band solch ein Breitenspektrum auf?
Erklären kann ich mir das dadurch, dass die Düsseldorfer ihr Herz am richtigen Fleck tragen, sich von ihren Emotionen treiben lassen und sich in kein Korsett stecken lassen.
So funktioniert eine der besten Platten, welche ich in den letzten 12 Monaten hören durfte.
Zur Zeit auf Tour und neue Songs sind in Arbeit, haltet die Augen offen!
Tracklist Bellyfeel:
1. Live on the dancefloor
2. A draft for my life
3. Damm right
4. This Holiday
5. Main Offender
6. Daylight
7. Together but alone
8. Monsters
9. Finally Wrong
10. Your Picture In My Wallet
11. Nobody Smiles Bright Enough
12. Sunday Matinee
Durchde
Schlagworte:Bellyfeel, Punk`D Royal, Review
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Juli 22, 2008

[2008 Vinyl 7inch auf Audiolith]
Nachdem die L.P des Hamburgers Duos Bratze Szeneübergreifend einschlug, gibt es nun Nachschlag in Form einer 7inch.
Die zwei neuen Tracks hören auf dem Namen „D.U.T.T Royal“ und „Beule“.
Die Symbiose beider Hauptbands der Musiker – Clickclickdecker – und – Der Tante Renate -, sitzt wieder perfekt. „D.U.T.T. Royal“ verfolgt dem Style des Albums – Kraft – uns setzt in Tanzbarkeit und coolness sogar noch einen drauf. Elektronik-Sound der 80ies gepaart mit wuchtiger Bass und deutschen, teilweise verworrenen, sozialkritischen Lyrik’s , Weltklasse!!!
Auf der -B- Seite des weißen Vinyls gibt es den Song „Beule“ welcher deutlich aggressiver rüber kommt. Etwas Gewöhnungsbedürftig aber zum Refrain hin wieder ein absoluter Ohrwurm.
Kaufen und Liebhaben …
Durchde
Schlagworte:Bratze, Review, Waffe
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Juli 15, 2008

[2008 Gorilla Music/Cargo Records/Motor Digital]
Sickboy produzierten im Jahr 2006 ihr erstes Demo und sind nun bei Motor Digital/Gorilla Music mit ihrer Debüt Album – Along the Way – am Start.
Die vier Kölner liefern vielleicht nicht ein spannendes sich selbst erfundenes Werk, so bieten sie dennoch in ihrer 12 Track starken (43 Minuten ) Platte perfekt getimten Indirock.
Mehr Rock als Indi und den Punk nicht völlig aus den Herzen verbannt gibt es auf – Along the Way – die ein oder andere Perle zu entdecken:
Mit „Wide a Wake“ geht es gleich dreckig rotzig zur Sache. Klingt wie eine Mischung aus Ramones goes Jimmy Eat World.
„At the back of your mind“ zum Beispiel hat etwas von einem kickenden Nirvana Verschnitt zersetzt mit schrillen/flirrenden Gitarren und netten Breaks.
Mit „Breakable“ gibt es eine Bodenständige Rock Nummer , einerseits Dreck-aufwirbelnd und anderseits melancholisch/emotional in den ruhigen Passagen.
Mit „New Blood“ gibt es weitere Klangfarben aus dem Hause Sickboy. Eine schöne nach vorne treibende Indi Nummer.
Ähnlich innovative geht es in den kommenden Songs zur Sache…..
Mein Lieblingsong der Platten hört auf den Namen „She’s Out“ der mit einem geilen emotionalen Chorus kommt welcher mir schon seit Tagen im Kopf herumgeistert.
Das Erfolgsrezept der Sickboy’s dürften die Spitzenmusiker sein welche hier am Werke sind.
Kann man sich geben,
Durchde
Schlagworte:Along the Way, Sickboy
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Juni 27, 2008

[2007 Audiolith]
Was kommt dabei herum wenn Clickcklickdecker auf Der Tante Renate trifft?
Die Koalition des Duos hört auf dem Namen Bratze und präsentierte Ende 2007 ihren Erstling - Kraft -.
Herausgekommen ist ein kickendes – Bassbetontes melodisch ins Tanzbein treibende Werk mit sozialkritischer Ader.
Gesanglich/Textlich orientiert man sich an die Hamburger Punk und Indi Schule, also rechnet mit intelligentem Stoff welcher zum Nachdenken anregt. Musikalisch treffen Gitarren auf Rave Elektro mit Commodore 64 Sounds. Neben Egotronic höre ich auch stellenweise DAF heraus….
Für den Freund mit dem Hang zum offenen Ohr, hier gibt es mal wieder was zu entdecken, lasst Euch von – Kraft - mitreißen. Für mich ist das Album von Bratze auf Jeden Fall der momentane Hit. Vielleicht könnten sie auch schon bald das nächste Große Ding sein, die Ambitionen hätten sie auf alle Fälle.
11 Tracks inklusive zweier Remixe. Kein Anspieltipp da absolut Runde und stimmige Sache.
Durchde
Schlagworte:Bratze, Kraft
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Juni 17, 2008

[2008 Earache Records]
Ich muss gestehen , ein wenig Angst hatte ich schon vor dem ersten Durchlauf des nunmehr fünften Albums der Epic Bulldozer Könige Cult of Luna aus Schweden ….
Ihre Vorlage aus dem Jahr 2006, –Somewhere Along the Highway –, war einfach zu perfekt.
Nachdem ich – Eternal Kingdom – in den Player legte hätte ich beinahe nach zwei Minuten einen absoluten Verriss geschrieben …..
Das Cult of Luna wieder ihren Horizont erweitern würden sollte zu erwarten gewesen sein.
Oberflächlich betrachtet wirkte – Eternal Kingdom – vorschnell als eine abgespeckte Version des Vorgängers. Nachdem ich mich vom ersten Eindruck befreien konnte, nahm ich mir das Werk noch einmal vor und wurde nach wenigen Minuten Eins mit ihren einnehmenden Kompositionen. Die neuen Songs fallen straighter aus und setzen sich schnell fest.
Allerdings sei angemerkt das ich ihr neues Werk nicht als eingängig oder gar kommerziell betiteln möchte.
Ich denke das der gewählte Schritt zurück zur klassischen Instrumentierung, bestehend aus weniger Keyboard und Soundspielereien, bietet der Band sogar noch etwas mehr an ihrer bekannten gewaltigen Durchschlagskraft.
Cult of Luna präsentieren wieder ein episches Brett in allen Klangfarben des Menschlichen Abgrundes. Etwas minimiert kommt – Eternal Kingdom – dafür um Längen aggressiver.
Die neue Luna ist das Beste was ich in diesem Bereich gehört habe.
Kauft euch die Scheibe, ihr werdet es nicht bereuen !!!!
Dieses Monster von einer Platte bietet 10 Songs mit einer Stunde Spielzeit.
Durchde
Schlagworte:Cult of Luna, Earache, Eternal Kingdom, Review
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Mai 27, 2008

[2008 Stickman Records]
Tracklist:
1. Von Fall Zu Fall
2. Times New Romance
3. Parallax
4. Les Pantalons Heavy Metal
5. Motif
6. Die Dinge Wie Sie Sind
7. High Five
8. Truc
9. Zeitautomatik
10. Knack
11. Stem
12. Detour Ahead
Zwei Jahre sind ins Land gezogen und endlich beglücken mich meine Lieblinge Monochrome mit neuen Songs. Das Aktuelle Album hört auf den Name Cache , umfasst 12 Tracks und hat eine Spielzeit von knapp 40 Minuten.
Jedes neues Release einer Band die ich dermaßen ins Herz geschlossen habe macht mir etwas Angst. Die persönliche Messlatte liegt dermaßen hoch da in Vergangenheit das alte Material regelrecht verschlungen und in die Gehörgänge festgesetzt hat.
So erging es mir auch mit dem Album Cache.
Die neuen Songs sind weitgehend ruhiger, vielleicht sogar etwas poppiger ausgefallen.
Marcs Gesang dominiert nicht mehr so stark und der weibliche Part klingt stärker und ausgefeilter als je zuvor.
Nein, Monochrome biedern sich keineswegs an und wollen „schön“ klingen, ihren Style sind sie auf alle Fälle treu geblieben. Vielleicht bedarf es eine dermaßen individuellen Band, welche förmlich in ihrem Sound lebt, nicht mehr die ganz lautet Töne um ihre Emotionen reflektieren zu können.
Auf Cache schaffen Monochrome den Balanceakt süß/sexy zu klingen und eine unterschwängliche Rohheit zu bieten die nur selten ein Gewitter braucht um sich durchzusetzen.
Mit den Song „Die Dinge wie sie sind“ , lässt man es dann doch einmal richtig krachen und beweißt das die Band ihr Herz immer noch irgendwo in der Nähe vom Hardcore verwurzelt hat.
Cache ist das für meinen Geschmack abwechslungsreichste Monochrome Album. Es brauchte zwar zwei bis drei Anläufe um zu zünden, aber sind das nicht meist gerade die Platten mit dem man sich auch noch in Jahren beschäftigt und nicht mehr missen möchte ?
Unglaublich wie es eine Band schaffen kann Jahrelang solche Qualität abzuliefern und immer wieder interessant zu klingen….
Durchde
Schlagworte:Cache, Monochrome
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April 25, 2008

Bald ist es soweit.
Monochrome veröffentlichen den Nachfolger von Eclat , Cache betitelt, erneut auf Stickman Records.
Am 16.5 erscheint das neue Album, einen neuen Songs könnt ihr Euch jetzt schon auf der Myspace Seite anhören.
http://www.myspace.com/stickmanrecords
Durchde
Schlagworte:Cache, Monochrome
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April 7, 2008

[2008 Motor Music]
Nach dem ersten Durchlauf war ich etwas verwirrt, mit was hat mich Motor Music
hier bemustert ?
Auf alle Fälle überraschend anderes als den oftmals Einheitsbrei welcher mein Player ertragen muss.
Von Rainer aus dem Allgäu habe ich bis dato nichts gehört , meine Recherche ergaben das der Musiker mindestens zwei Alben zuvor veröffentlich hat.
Seinen Sound zu beschreiben fällt nicht leicht da die 14 Tracks auf dem Album unterschiedlicher nicht sein könnten.
Sehr innovative neben Rock und Hip Hop Klängen wird auch schon einmal die Ziehharmonika eingesetzt.
Der Songwriter stellt sich als Vollblutlyriker heraus und bietet keineswegs Texte only „Mittel zum Zweck“.
Der Unterton ist oft sozialkritischer Natur wie ich ihn eher von Punkbands der alten Schule gewohnt bin.
Hört Euch den Track –Der Abstand – an („Freiheit ist der Abstand zwischen Jäger und Gejagtem“)
oder –Beutelschneider -
(„Es ist besser im Gewässer auch mal Baden zu gehen als mit erhobenen Finger nur am Ufer zu stehen“) klasse Slogan…
Der Text von –Dem Gefühl- könnte auch aus der Feder von -Ton Steine Scherben- stammen, welche ich neben den -Fantastischen Vier- und teilweise eingesetzter –Ramstein- nicht untypischen Gitarren als Vergleiche für den Sound des Albums heranziehen möchte.
Öfters mal was neues heißt bei -Rainer von vielen- die Devise.
Unterhält macht Spaß und regt zum nachdenken – hört einfach mal rein !
www.motormusic.de
www.rainervonvielen.de
Durchde
Schlagworte:Kauz, Motor Music, Rainer von vielen
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März 20, 2008
[2007 Audiolith]

-Lustprinzip- ist die zweite L.P. des Berliners Punk/Techno Duos –Egotronic-.
Aufmerksam wurde ich auf sie durch die letzte Ox Ausgabe.
Wenn sich Punks dem Techno frönen kann in diesem Gerne auch erfreulich Linkes Gedankengut herauskommen.
Einen Ähnlichen Ausflug wagten vor 10 Jahren Anarchist Academy mit ihrem Polit Hip Hop bei dem es allerdings deutlich radikaler zur Sache ging , aber das nur am Rande.
„Parolen“ wie „Raver gegen Deutschland“ hätten für meinen Geschmack ruhig direkter ausfallen können….
Nicht nur der Gesangstyle erinnert an Andreas Dorau („Fred vom Jupiter“) .
hinzu kommen nette Commodore 64 Sounds fürs Retrofeeling .
Das 11Track Album macht Spaß und bitte genügend Abwechslung.
-XTC Boy- bekommt z.B Weibliche Unterstützung im Gesangspart, mein Favorit jedoch ist die sozialkritische Nummer –Meine Sonnenbrille- und –Der Tausch –.
Ob wir am Ende mit-Lustprinzip- ein Punkalbum mit Techno Feeling oder eine Technoplatte mit Punkroots bekommt ist eigentlich egal.
Geile über den Tellerrand hinaus-schau-Platte .
Durchde
Schlagworte:Egotronic, Lustprinzip
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Februar 27, 2008
[www.myspace.com/idiotlights]

Hinter dem seltsam klingenden Namen Idiotlights könnte man alles vermuten nur nicht diese Perle aus dem schönen Ruhrgebiet.
Zwei Jungs des Trios rockten schon ein paar Jährchen in der Emoband On when Ready und ganz sind ihre Roots auch bei Idiotlights nicht von Hand zu weisen.
Auch wenn man in den sechs Songs des aufwändig produzierten Demos relative seicht zur Sache geht konnte mich ihr Sound begeistern.
Dezente Anleihen an Elektrospielereien ala Minus the Bear sind ebenso zu finden wie Grundzüge der genialen Thursday.
Idiotlights Indirock klingt aufgeweckt und nach den großen Sternen strebend.
Ich bin mir sicher, dass die Band schon mit dem kommenden Album ganz vorne in der Liga mitspielen dürfte …
Durchde
Schlagworte:Idiotlights, Indirock
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November 10, 2007
[2007 Capitol EMI]
Mir fällt gerade auf das ich auf meiner Seite noch gar kein Review der der New Yorker Indi Wave Punk Band Interpol gepostet habe!
Die Band hat mit ihren ersten beiden Alben Anfang 2000 einen Sound wieder belebt den Bands wie Joy Division in den Spätsiebzigern erschufen.
Düster melancholisch und verborgende Melodien der Hoffnung auf was auch immer…..
Doch Obacht! Wer auf eine Weiterführung der Vorgänger Alben Interpols hofft und diesen Sound auf -Our Love to admire – erwartet sollte lieber zur letzten Editors oder Cut City greifen!!!
Interpol sind nun auf einem Major, absolut nicht böse gemeint und haben eine fette Produktion hinbekommen.
Die neuen Songs sind trauriger/wehmütiger und erschließen sich dem Zuhörer erst nach mehreren Durchläufen.
Im gesamten kommt mehr Piano zu Einsatz und wenn es dann mal Rockig wird (The Heinrich Manöver, Rain-Sun) verzichtet man fast völlig auf flirrende Gitarrenklänge und präsentiert sich stellenweise sogar ungewohnt straight.
-Our love to admire- ist sehr abwechslungsreich , sicher jedoch keine leichte Kost.
Auf der Anderen Seite sind es doch immer genau diese Alben welche man viele Jahre bei sich trägt weil sie kaum verblassen und niemals völlig zu erkunden sind ….
x Durchde x
Schlagworte:Interpol
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August 24, 2007
[2007 Pias]
Editors -An End has an Start- steht endlich in den Läden!
Der Nachfolger vom Platinveredelten The Backroom Album dürfte für die
junge Englische Indi Band eine hohe Erwartungsdruck geboten haben.
Wir können durchatmen, die neue Scheibe knüpft dort an wo der melancholisch/melodische von Joy Devision und Interpol geprägte Vorgänger aufhört.
10 Songs mit 45 Minuten Laufzeit versprechender Hitfaktor.
Editors kopieren keineswegs ihren Vorgänger.
Schlagen Songs wie:
An End has a Start,
Bones,
The Racing Rats
oder Escape the Nest
noch in die gewohnte Kerbe, gibt es weitaus epischeres Material zu hören.
Spätestens nach dem dritten Durchlauf packt An End has a start und lässt Dich nicht mehr los!
Diese geniale Gitarrenarbeit und der unglaublich melancholische Gesang, perfektes Zusammenspiel zum perfekten Werk.
Uneingeschränkt und heute schon meine Lieblingsplatte in diesem Bereich für das Jahr 2007!!!!
Hören und verlieben, ganz großes Gefühlskino ….
x Durchde x
Schlagworte:Editors
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August 24, 2007
[2007 Suburban Home]
Minus the Bear boten mit ihrem 2004 Meisterwerk Menos El Oso eine Platte welche noch heute ihres gleichen sucht!
Stylisch, Tanzbar untermalt mit einem sexy Groove.
Eines war klar, noch einmal könnte die Band die Messlatte nicht erreichen, dazu war der Vorgänger zu perfekt….
Als dann auch noch ihr Keyborder ersetzt wurde hatte ich schlimmste Vorahnungen was die neue Scheibe und deren Sound anging.
Die 10 enthaltenen Songs von Planet of Ice sind straighter und haben einen höheren Rockfaktor.
Die spacigen Keyboard und Breakbeat Anleihen sind fast völlig verschwunden, schade ;-(
Ich habe verdammt lange gebraucht bis ich mit Planet of Ice warm wurde und siehe da , nach dem 10 Durchlauf sitzt die Platte.
Die neue Minus the Bear ist eine sehr gute Indi Scheibe geworden keine Frage..
Allerdings kann er dem Vorgänger nicht das Wasser reichen …
x Durchde x
Schlagworte:Minus the Bear
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Mai 24, 2007
[2007 GSL Records]
Selten das ein Album in seiner Gesamtheit perfekt, keine Schwachpunkte und dermaßen stimmungsvoll unterhaltend kommt wie der Erstling der Schweden Cut City!
-Exit Decades- hat heute schon den Stellenwert für mich den Minus the Bear 2005 erreichen konnten.
Eine Platte die als Messlatte herhalten und sich als Dauerläufer in meinem Mp3 Player etablieren wird…..
Cut City spielen einen Neo New Wave Sound gepaart mit Post Punk der Marke Joy Division und „geliehenen“ Gesangsfarben der britischen Band Interpol.
Indirock , meist melodisch, nie zu glatt, trifft auf Elektrosounds die eine unbeschreiblichen Klangteppich verleihen.
Partweise ist die Musik dermaßen catchy das man gleich auf die Tanzfläche springen möchte um seinem Körper dieses merkwürdige zucken in den Beinen auszutreiben.
Exit Decades, heute schon ein Meilenstein in der Musikgeschichte , hört Euch bitte den 2. und den 6 Track an ihr werdet mir zusprechen, versprochen!
x Durchde x
Schlagworte:Cut City
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Februar 6, 2007
[2006 City Slang]
Nach dem für meinen Geschmack verunglückten Vorläufer
-Stealing of a Nation- habe ich Radio 4 leider fast aus den Augen verloren…
Fast währe mir das im letzten Jahr erschienene Album
-Enemies like this- entgangen.
Radio 4 gehen einen Schritt zurück, finden die Rockigen Gitarrenklänge wieder und reihen sich zwischen ihren ersten Beiden Releases ein.
-Enemies like this- hat einen knalligen breiten Livesound erhalten und wirkt wie ein frischer Befreiungsschlag nach dem befremdlichen Vorläufer.
Disco Wave Punk der direkt aus den 80iegern zu kommen scheint!
Geile 10 Rockige Popperlen mit Dubeinlagen die niemals langweilig werden bilden eine „Runde“ Sache.
Diesen Sound wünsche ich mir in der Disko oder im Radio und ich währe wieder dabei , hahah !
Neo Wave zwischen Gang of Four und the Clash -back to the Roots – Enjoy!!!!
x Durchde x
Schlagworte:Radio 4
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Januar 26, 2007
[1996 Gern Blandsten]
Aus Native Nod entsprungen war -Stealing…- das erstes Van Pelt Album auf dem es sehr melodisch verspielt zur Sache geht. Besonders interrasant klingt der stellenweise gesprochene Gesang vom Sänger, der einen persönlichen Charakter verleiht. Die Gitarren erinnern mich oft an frühe Dinosaur. Jr. und geht in Richtung Indiepop mit einem Schuß Emo. Es bereitet immer wieder Spaß diese Scheibe zu hören. Diese L.P. hat viele der heutigen Emobands beeinflusst, besonders deutlich hört man einige Elemente bei der Band Reiziger oder auch Bob Tilton heraus. Einfach großartig und war mal etwas völlig neues seiner Zeit.
Durchde
Schlagworte:Van Pelt
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